Der unverhoffte Tierhalter

katzeschwarzer Kater Stanislaus…

so der uns allen bekannte Songtext von Siw Malmkvist. Zwar heisst mein Kater nicht Stanislaus sondern Coco, und er ist auch entgegen dem Songtext nicht eigentlich der Schrecken des ganzen Hauses. Aber sehr eigen ist er schon.
Zwar sind Katzen ganz allgemein exzentrisch, doch bei Coco ist diese Eigenschaft besonders ausgeprägt.

Diese ist nicht von mir auf ihn übertragen worden, denn Coco geniesst von seinen etwa 17 Katerjahren gerade mal 18 Monate bei mir das Gnadenbrot. Leider ist seine Vorbesitzerin völlig unerwartet und zu früh verstorben.

Aussenstehende mögen denken, da seien Parallelen zur Hundehaltung vorhanden, wo oftmals Charakter und Aussehen von Hund und Halter nahezu identisch sind. Beim Blog schreibenden
Katzenhalter ist einzig der Charakter ähnlich:)

Zuvor hatte ich keinerlei Erfahrung in Sachen Tierhaltung. Aber auch im Alter ist man lernfähig. Nach kurzer Zeit hat sich Coco bei mir gut eingelebt. Er machte und macht seine Bedürfnisse geltend und ich gehe darauf ein.

So zum Beispiel habe ich ihm einen Birkenbaumstrumpf von einem Meter Höhe als Kratzbaum besorgt. Eine gute Wahl wie der Förster meinte, denn Birken würden kein Harz absondern und seien deshalb bei Katzen beliebt.

Flexiblität ist bei der Katzenhaltung wohl eine wichtige Voraussetzung. Nicht ungewöhnlich ist zum Beispiel, dass eine Katze eine Weile Nassfutter bevorzugt und sich plötzlich umorientiert zum Trockenfutter. Oder in umgekehrter Richtung. Oder die Hauskatze gibt zu erkennen, dass sie raus an die frische Luft zu gehen wünscht. Und sowie man dies in Ermangelung eines Katzentürchens durch Tür öffnen ermöglicht besinnt sie sich um. Es ist zu kalt oder zu heiss oder zu grell oder zu regnerisch…..
Kann auch sein die Katze ist dement und weiss schlichtweg nicht mehr was zuvor der Plan war.

Tipp:

  • Vorsicht sollte die Katze sich auf Parkett bewegen dürfen: Katzen neigen dazu ihr Territorium
    zu markieren. Wer diesen Vorgang nicht unmittelbar beobachtet und die Spuren sofort beseitigt
    hat den Schaden: tiefgründige „Wasser“-Schäden im Holz.
  • Wer sich ein Haustier zulegt sollte vorab Allergien abklären.
  • Spielzeug brauchen Sie keines zu kaufen weil Alltagsgegenstände zu solchen umfunktioniert
    werden.

Fazit:
Ein Haustier macht Arbeit. Aber vor allem ist da die Freude ein Lebewesen um sich zu wissen. Ob schnurr oder wau ist letztendlich Ihnen überlassen.
Toni

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.