entSORGEN

indexNicht nur im Alter, aber dann vielleicht besonders hat man den Drang Ordnung zu schaffen und eine Entrümpelung in die Wege zu leiten. So verhält es sich auch bei mir.
Dabei bin ich sehr auf eine strickte Trennung meiner Abfälle ausgerichtet. Und eigentlich ist dies in der Stadt Zug gut organisiert und entsprechend einfach in die Tat umzusetzen.

Allerdings sind vor kurzer Zeit dunkle Wolken aufgezogen. Plastik wird nämlich seit einiger Zeit nur noch beschränkt im Wiederverwertungskreislauf akzeptiert, was bei mir ein Stirnerunzeln verursacht. Mir ist schleierhaft, dass es in unserer hochtechnisierten Welt offenbar keine Möglichkeit gibt die Plastikabfälle entsprechend der Zusammensetzung einem neuen Verwendungszweck zuzuführen. Die neue Devise lautet: verbrennen!

Was mich betrifft hat diese Neuerung bewirkt, dass ich nicht mehr konsequent trenne wie zuvor. Zu beurteilen ob für die Sammlung geeignet oder nicht ist zu mühsam. Da landet öfter was im Normalkehricht was dort eigentlich nicht dort hingehört und als zusätzliche Schlacke endet. Wir leben eh schon mit einer Umwelt die wir arg strapazieren – mit ungewissen
Folgen.
Der ZEBA kann ich für das abgespeckte Angebot somit nur schlechte Noten verteilen, denn das Ziel des Zweckverbands war ja eigentlich möglichst viel Verbrennungsabfälle zu vermeiden. Toni

zg.ch/behoerden/weitere-organisationen/zeba

oceancare.org/de/projekteundkampagnen/kampagnen/plastikverschmutzung/

swissrecycling.ch/wertstoffe/kunststoff/

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