Lebensrettende Drohnen für Bambi

imagesGestern genoss ich die seltenen Sonnenstrahlen im Freien. Oh Schreck, plötzlich verdunkelte sich der Himmel durch eine Riesenmücke. Aber Nein, es war eine Drohne welche über den Häusern schwebte.

Vermutlich macht das Drohnenfliegen grossen Spass und ich gönne diesen Spass dem „Piloten“ von ganzem Herzen. Aber muss die Drohne dazu dienen die Häuser und Wohngegenden auszukundschaften? Kürzlich habe ich über einen sinnvollen Drohneneinsatz gelesen.

Tausende von Rehkitzen finden einen qualvollen Tod durch Mähmaschinen. Rehmütter verstecken Ihre Jungen im hohen Gras um sie vor Fressfeinden zu schützen. Für die Bauern ist es praktisch unmöglich die kleinen Bambi im hohen Gras zu entdecken. Ein verstümmeltes, sterbendes kleines Reh ist ein Alptraum für Landwirte und Wildhüter.

Mario Kaufmann, der Gründer des Vereins Rehkitzrettung Zentralschweiz/Zug rettet das Leben von Rehkitzen mit einer Drohne und einer Wärmebildkamera. Mit der eigens programmierten Software kann ein Landwirt sein Feld auf einer interaktiven Landkarte selbst markieren. Mit der Drohne wird dann das Gelände abgesucht und die Stelle, wo sich das Rehkitz befindet, kann punktgenau bestimmt und markiert werden.

Wenn Sie stolzer Besitzer eine Drohne sind, dann helfen Sie mit Bambi das Leben zu retten und fliegen für den Verein Rehkitzrettung. So können Sie mit Ihrem Hobby das Leben von jungen Rehen retten. Erna

https://www.rehkitzrettung.ch/de/
Lesen Sie auch den Artikel in Readers Digest Schweiz, Juni 2016, Tierschutz aus der Luft von Andres Eberhard
Sie können den Verein auch finanziell unterstützen. Jede Spende hilft bei der Lebensrettung von jungen Rehen.

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