Heute beginnen die olympischen Sommerspiele 2016

RioDie Sportwettkampfveranstaltung zwischen den Nationen ist schon über 4000 Jahre alt und soll mit den Wettkämpfen unter den Nationen auch der Völkerverständigung dienen.

Dieses Jahr ist wieder Olympiajahr und viele Menschen freuen sich auf die Spiele der Länder. Natürlich werden dabei auch wirtschaftliche und politische Ziele angestrebt. Die Organisatoren erhoffen sich einen Aufschwung des Tourismus und mehr Umsatz für das lokale Gewerbe. Auch die Verbesserung der Infrastruktur soll zu besseren Lebensbedingungen im Land beitragen. Die Strassen, Gebäude und Stadien können auch nach den Spielen von der Bevölkerung des Landes genutzt werden. Für Sydney im Jahr 2000 war die Bilanz positiv, aber für Peking sehr negativ. Die prunkvollen Stadien und Gebäude sind teuer im Unterhalt, liegen brach und verkommen.
Auch der politische Nutzen der Spiele ist meist gering. Manche Repräsentanten des Staates nutzen die Spiele zur Selbstdarstellung und erhoffen sich dadurch eine steile und nachhaltige politische Karriere. Dafür werden die immensen Kosten für die Sicherheit und die negativen Auswirkungen auf die Wohlfahrt der Bevölkerung unterschätzt. Die gesellschaftspolitischen Spannungen in Rio sind ein Merkmal dafür, dass sich die „Verständigung der Völker durch den Sport“ nicht automatisch einstellt.
Es scheint, dass sich die knappen Mittel eines Volkes eventuell andernorts gewinnbringender einsetzen liessen. Trotzdem hoffe ich, dass die olympischen Spiele von Rio die Menschheit dem Ziel der olympischen Bewegung näher bringen.

„Ziel der Olympischen Bewegung ist es, zum Aufbau einer friedlichen und besseren Welt beizutragen und junge Menschen im Geiste von Freundschaft, Solidarität und Fair Play ohne jegliche Diskriminierung zu erziehen.“

http://www.swissolympic.ch/it/Olympisches/Olympische-Bewegung/Idee/Ursprung-und-Ziel

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