Chräbeli, ich liebe sie!

IMG_6680Chräbeli liebt man oder hasst man, es gibt keine „halbherzigen Chräbeli-Esser“. Das knackige Guetzli mit Anis-Aroma wird zwar gerne in der Weihnachtszeit gegessen, aber ich liebe es das ganze Jahr!

Im Mittelalter galt Anis als Aphrodisiakum und wurde besonders im Herbst gerne den Getränken der Männer beigemischt. Auch im Frühling oder an Hochzeitsfesten waren die süssen Anisgebäckstücke eine besondere Leckerei. Anis half bei „Bauchgrimmen“ und schützte vor schlechten Träumen. Schon unsere Urgrosseltern wussten also was gut schmeckt und gut tut.

Die häufigste Anwendung von Anis, welche ich aus meiner Kindheit kenne, ist wohl der Anis-Tee. Für einen halben Liter Tee nehme man 2 Teelöffel Anissamen, zerdrücke diese leicht und übergiesse sie mit kochend heissem Wasser. Den Aufguss ca. 10 Minuten ziehen lassen und dann geniessen. Der Tee fördert die gute Verdauung.

Den Tee habe ich noch nie wirklich gerne getrunken, da esse ich lieber die „Anis-Guetzli“.

Sie finden überall im Internet gute Rezepte, ich habe selbst noch nie „Chräbeli“ gebacken die essbar waren, aber eventuell sind Sie eine gute Bäckerin oder ein guter Bäcker? En Guete! Erna

http://www.saison.ch/de/rezepte/anis-chrabeli/detail/

https://www.swissmilk.ch/de/rezepte/LM200911_55/anisbroetli/

https://www.bettybossi.ch/de/Rezept/ShowRezept/BB_BKXX060801_0374A-40-de

http://www.wildeisen.ch/rezepte/badener-chraebeli

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