Süsse Weihnachten mit Meringues

IMG_9588Dieses luftig- leichte Gebäck können Sie sogar nach einem Weihnachtsmenu servieren.  Ich liebe die süssen Küsse einfach so, natur! Sie passen aber auch sehr gut zu Glacé und Schlagrahm. Besonders gut schmeckt Greyerzer Doppelrahm dazu. Dann aber eher nach einem leichten Suppenzmittag 😉

Für die kalte Meringue Masse benötigen Sie folgende Zutaten:

175 g Eiweiss
1 Prise Salz
1. 120 g Zucker
2. 120 g Zucker
3. 100 g Puderzucker

Den Backofen einstellen und auf 100 Grad Celsius Umluft erwärmen.

Das Eiweiss salzen und mit 120 g Zucker schaumig schlagen.
Die 2. Gabe von 120 g Zucker langsam beigeben und weiter schlagen.
Sobald die Eiweiss-Zucker-Mischung so fest ist, dass sie Spitzen vom Schneebesen bildet und beim Hochhalten nicht aus der Schüssel fällt, die dritte Menge von 100 g Puderzucker vorsichtig unter die Masse mischen.
Backtrennpapier mit einigen Tupfern Butter auf dem Backblech befestigen. (Menge reicht für ca. 2 Backbleche) Dann die Meringue-Masse in einen Dressiersack füllen und mit einer Sterntülle der Grösse 12 – 16 auf die vorbereiteten Bleche dressieren. Die Meringues im Ofen mit leicht offener Türe, bei 100 Grad Celsius für 4 Stunden trocknen lassen.

PS: Meringues können auch, nachdem Sie einen Braten oder etwas Anderes gebacken haben, über Nacht im ausgeschalteten Ofen bei abkaltender Temperatur, mit der Restwärme getrocknet werden.

Nach Wikipedia soll das Dessert aus Zucker und Eischnee vom italienischen Zuckerbäcker Gasparini in Meiringen erfunden worden sein. Die Dominikanischen Republik ist ein grosser Zuckerproduzent und die Meringues sollen sogar Namenspaten für den Tanz Merengue gewesen sein. In Deutschland ist die Süssspeise unter dem Namen Kuss, also “Baiser” bekannt. Ob dies alles wahr ist, ist schwer zu beweisen, aber in einem französischen Kochbuch von 1691 wird das Wort Meringue erstmals erwähnt. Die Deutung, dass Meringue auf das lateinische Wort melinus, also honigsüss oder das Wort merenda, also Zwischenmahlzeit zurückzuführen sei, ist ebenso umstritten.

Auf jeden Fall ist dieser süsse Genuss eine Sünde wert. Nur mit einer grossen Menge Rahm dazu kommen Sie auf die Kalorienzahl einer Zwischenmahlzeit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Meiringen

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Federkohl-Chips

IMG_9432KopieFederkohl, auch Grünkohl genannt, ist momentan völlig angesagt. Hollywoodstars erreichen mit ihm ihre Traumfigur und Gesundheitsbewusste sehen ihn als «Superfood».

Da konnte ich mich dem Trend nicht verschliessen und habe die Federkohl-Chips ausprobiert. Hier Rezept und Fazit:

Zutaten
250 g Federkohl
1 El Olivenöl
½ Teelöffel Salz
(je nach Geschmack auch Currypulver, Gewürzmischung, etc.)

  1. Den Backofen auf 130 °C Umluft vorheizen.
  2. Den Federkohl von den gröbsten Blattrispen befreien und von Hand in ca. 5 x 8 cm grosse Stücke reissen. In kaltem Wasser waschen und in der Salatschleuder schleudern.
  3. Die gewaschenen Blätter in eine Schüssel geben und mit dem Olivenöl mischen, das Salz oder die Gewürze fein darüber streuen. Achten Sie unbedingt darauf nur wenig Gewürze zu verwenden, bei unserem ersten Versuch waren die Chips total versalzen. Sie können auch nach dem Trocknen der Blätter noch mehr würzen.
  4. Die Grünkohlchips bei 130 °C, Umluft, 30 Minuten trocknen lassen.

Danach waren sie gut trocken und hatten die Konsistenz von Pergamentpapier.

Der Kohlgeschmack kommt am Besten zur Geltung wenn man die Grünkohlchips nur leicht mit Salz würzt. Es gab aber auch Esser die ein wenig Currypulver oder Chili darüber sehr gerne hatten. Wir haben die Chips sofort gegessen und nicht noch einige Zeit trocknen lassen.

Fazit: Ein alternativer Snack für alle, die Kohl lieben und gerne mal was Anderes probieren wollen. En Guete wünscht Erna.

https://www.veggi.es/grunkohl-chips-der-gesunde-knusperspas/

https://fooby.ch/de/kochschule/foodlexikon/federkohl.html

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Restenlos glücklich

RestenlosglücklichLebensmittel sind so preiswert geworden, dass wir immer achtloser damit umgehen. Die grössten «Food Waster» sind, mit 45 %, die privaten Haushalte. Damit entgeht den Haushalten viel Geld, welches sie sinnvoller nutzen könnten.

Lebensmittel haben an Wert verloren. Heute gibt ein durchschnittlicher Haushalt nur noch um die 10 % seines Einkommens für Lebensmittel aus. Das war vor wenigen Jahrzehnten noch anders. Damals gab ein Haushalt um die 50 % seines Einkommens für Lebensmittel aus. Dies machte Lebensmittel wertvoll und führte zu einem sorgsamen Umgang damit. In meiner Kindheit wurde kein Brot weggeworfen. Unsere Mutter machte aus altem Brot Suppe, Knödel, «Arme Ritter» mit Apfelmus oder Brotbrösmeli. Wir Kinder haben die «Armen Ritter» geliebt und freuten uns sehr darauf. Es galt als «Sünde» seinen Teller nicht leer zu essen und es gab mindestens eine Mahlzeit pro Woche aus «Resten». Nein, wir waren nicht arm, aber schon meine Eltern wurden dazu erzogen mit Lebensmitteln respektvoll umzugehen.

Heute werden Lebensmittel schon bei der Ernte vernichtet wenn sie nicht den vorgegeben Normen entsprechen. Auch im Handel werden viele Lebensmittel noch vor Ablauf der Frischegarantie entsorgt. Gemäss www.foodwaste.ch landen in der Schweiz täglich eine ganze Mahlzeit pro Person im Abfall. Welche Verschwendung!

Natürlich kann das Verhalten einer einzelnen Person nicht die ganze Welt ernähren oder schädigen. Aber jede einzelne Person kann Eigenverantwortung übernehmen für den persönlichen Umgang mit Lebensmitteln. Das gelingt mir nicht immer, aber immer öfter. Deshalb stelle ich heute eine wunderbar genüssliche Idee vor.

Das Kochbuch Restenlos glücklich der OGG, Bern, bietet 42 Rezepte gegen Lebensmittelverschwendung. Um Lebensmittel nicht zu verschwenden und aus Resten ein feines Essen zaubern.

«Ob Vorspeise, Hauptgang oder Dessert: Der Berner Anti-Food-Waste-Koch Mirko Buri hat aus den Hauptzutaten wie Gemüse, Brot, Kartoffeln oder Teigwaren einfache, alltagstaugliche Restenrezepte kreiert. Viele sind vegetarisch, aber auch vegane Gerichte, Fleisch und Fisch kommen auf den Teller. Mirkos Rezepte laden zum Improvisieren ein. In “Restenlos glücklich” werden Menschen vorgestellt, die ihre guten Ideen gegen Food Waste in die Tat umsetzen: als Maturandin, als Forscher, als Bauer oder Politikerin.»

Ich wünsche Ihnen ein «Restenlos glückliches» Wochenende. Erna

http://www.ogg.ch/index.php?id=170

http://www.ogg.ch/fileadmin/user_upload/boden_ernaehrung_kochbuch_rlg/flyer_kochbuch_rlg_2017.pdf

http://www.filmeeinewelt.ch/deutsch/files/40214.pdf

https://www.daskochrezept.de/rezepte/arme-ritter-mit-kirschen-und-vanillesosse_256352.html

http://foodwaste.ch/

Genuss2-Foodbox anstelle Lebensmittelverschwendung!

Mezcal – gut für Gesundheit und Gemüt!

Swissmexcofinest importiert exklusiv den einzigartigen Mezcal von Don Aurelio. Dieser qualitativ hochstehende Brand aus reiner Agave überzeugt mit einem leicht rauchigen, kräftigen Bouquet und einem vanilleweichen Abgang, welches teilweise an einen sehr guten Malt Whisky erinnert. Er bietet Qualität für höchste Ansprüche und soll, nicht in Massen genossen, gut für Gesundheit und Gemüt sein. Dieses Getränk braucht keinen Wurm!

Ganadores de medalla de oro (los 3 mezcales)

Orte zum Probieren:

  • Jules Verne Panoramabar, Zürich
  • Luna Mexicana, Thalwil
  • Stalden Bar, Berikon
  • Juanito’s, Zug
  • Mezcalito, Brunnen
  • Casa Loca, Villmergen

 

Was ist Mezcal ?

Mezcal ist ein hochprozentiger Agavenbrand.
Maguey = Agave ist eine Pflanzengattung und gehört zur Unterfamilie der Agavengewächse.
Es gibt 330 verschiedene Spezien. 75% davon wachsen in Mexiko. Die wichtigsten Spezien sind Agave Azul/Tequilana Weber, Tobalá und Espadin.
Nur Agave Tequilana Weber ist für die Herstellung von Tequila erlaubt, im Gegensatz zum Mezcal, wo sämtliche Agavengewächse zum Einsatz kommen können. Mehr auf  https://swissmexcofinest.com/shop/

Produktionsprozess: 

Siehe Herstellervideo auf  https://swissmexcofinest.com/exklusive-hersteller/

Was macht den Mezcal von Don Aurelio so speziell ? 

Don Aurelio der einzige Hersteller in Mexiko,