Das Kind meiner Mutter

das-kind-meiner-mutter-171821441Florians Kindheit war sehr behütet und er und seine Mutter bildeten die perfekte Symbiose. Doch die Welt von Florians Mutter bestand aus lauter Gefahren für ihr Kind.

Die Mutter von Florian legt ihren Fokus zu 100 % auf das Kind. Er wird umsorgt, beachtet, bestätigt, eigentlich eine traumhafte Kindheit, besser als man es sich je wünschen könnte. Aber die Angst ihren Prinzen zu verlieren verleitet sich auch dazu jegliche mögliche Gefahren von Florian fern zu halten.

Einem extrem überbehüteten Kind fehlt der Raum zur eigenen Entwicklung. Das Buch «Das Kind meiner Mutter» von Florian Burkhardt zeigt die Sonnenseiten und Schattenseiten einer solchen Kindheit. Er wird von seiner Mutter von der gefährlichen Aussenwelt systematisch abgeschottet. Die Gründe der Mutter sind gut nachvollziehbar, als Mutter will sie ihr Kind schützen und behüten. Die Mütter in den heutigen Industrienationen werden immer älter und die Gefahr besteht, dass die Kinder überbehütet werden.

Wie Florian in der Pubertät und als Erwachsener mit dieser Kindheit umgeht, zeigt er im Buch und im Dokumentarfilm «Electroboy» von Marcel Gisler. Die Suche nach der absoluten Reizüberflutung, nach einem grenzenlosen Dasein und die folgenden Panikattaken. Was sind die Beweggründe von Florian die Öffentlichkeit zu suchen? Will er beachtet werden? Ist es ihm wichtig zu zeigen, was eine überbehütete Kindheit auslösen kann? Ich finde, seine Geschichte ist beachtenswert. Entscheiden Sie selbst! Liselotte

https://www.weltbild.ch/artikel/buch/das-kind-meiner-mutter_22529512-1

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Kind_meiner_Mutter

https://www.aargauerzeitung.ch/panorama/people/eine-kindheit-in-gefangenschaft-manchmal-ist-mir-schon-mulmig-geworden-131271700

https://youtu.be/x_7DBvhq_0U

https://jonasdreyfusblog.files.wordpress.com/2017/05/soblimag_kultur_20170423_florian_burkhardt.pdf

https://www.amazon.de/Kind-meiner-Mutter-Florian-Burkhardt/dp/3037630795/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1519295343&sr=8-1&keywords=das+kind+meiner+mutter

https://www.youtube.com/watch?v=V5h01sn32y8

https://jonasdreyfus.ch/2017/04/23/electroboy/

https://de.wikipedia.org/wiki/Florian_Burkhardt

https://www.youtube.com/watch?v=5QM-t5Y_WZM

https://www.youtube.com/watch?v=gPqhbD9aCqM

Gemüse essen mit Genuss

9783038009047Ist es ethisch vertretbar Fleisch zu essen? Sterben beim Anbau, Transport und Konsum von pflanzlichen Lebensmitteln auch Tiere?

 Aus Respekt vor jeglicher Art des Lebens, sei es tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, versuche ich bewusst und nachhaltig zu essen. Ein Gedanke der mir sehr sympathisch ist, ist die Nutzung allen Fleisches von einem ganzen Tier, von der Nase bis zum Schwanz. Oder eben auch die Nutzung der ganzen Pflanze vom Blatt bis zur Wurzel.

Als Kind hielten meine Grosseltern noch ein Schwein, welches das ganze Jahr gemästet wurde und dann in unserem Beisein von einem «Störschlachter» geschlachtet wurde. Es wurde jedes einzelne Teil des «Hausschweins» verwertet. Sie hielten auch Hühner und bei einem besonderen Fest, Geburtstage oder Taufe etc., wurde ein Huhn geschlachtet und wir halfen beim rupfen und zubereiten. Die Kartoffeln und das Gemüse stammten zu einem grossen Teil aus Grossmutters Garten. Es war uns Enkel also sehr bewusst, dass wir unser Essen einem anderen Lebewesen verdankten und dass wir es daher mit Achtung behandeln sollen.

Da ich selber kaum kochen kann, bin ich jeweils begeistert von den guten Ideen der Köche und Kochbuchautoren. Darum möchte ich Ihnen das Buch «Leaf to Root – Gemüse essen vom Blatt bis zur Wurzel von Esther Kern, Sylvan Müller und Pascal Haag empfehlen.

Versuchen Sie die schmackhaften fantasievollen Gerichte und lassen sie sich auch von dem Projekt von Esther Kern auf ihrer Seite http://www.leaf-to-root.com/ begeistern. Eventuell kennen auch Sie noch einige Gerichte für dieses Projekt. Esther Kern und auch wir info@adinora.com, freuen uns über feine Rezepte die den Gedanken der nachhaltigen Verwertung von Lebensmitteln fördern. Viel Genuss und Entdeckergeist wünscht Ihnen Erna

Autorentext
Esther Kern Journalistin und Gastrokritikerin, schreibt für Zeitungen und Zeitschriften wie Annabelle, Beobachter, Tagesanzeiger, Sonntagszeitung, Münchner Abendzeitung, GQ und andere. Seit 2002 Betreiberin der Online-Plattform waskochen.ch. Pascal Haag Einer der bekanntesten Exponenten der vegetarischen Küche in der Schweiz. Freiberufl ich als Koch in verschiedensten Projekten engagiert. Sylvan Müller Einer der bekanntesten Food-Fotografen der Schweiz u. a. von »Japan Kochreisefotobuch«, »Mama kocht« oder »Das kulinarische Erbe der Alpen«

«Esther Kern hat 2014 das Projekt «Leaf to Root» ins Leben gerufen. Sie sammelt Rezepte und Zubereitungen für ungewöhnliche Gemüseteile wie Möhrenkraut, Rettichblätter und Wassermelonen.»

http://www.leaf-to-root.com/

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/leaf_to_root/esther_kern/ISBN3-03800-904-0/ID45321480.html?ProvID=10917735

https://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=leaf+to+root&tag=hydrach-21&index=aps&hvadid=194645593198&hvpos=1t3&hvnetw=g&hvrand=18439613687049205171&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=e&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=1003235&hvtargid=kwd-260942540772&ref=pd_sl_17d3ddzbv0_e

https://www.weltbild.ch/artikel/buch/leaf-to-root_21671454-1?wea=2225123&gclid=EAIaIQobChMIvsCqp87A2QIVqynTCh0FEQTFEAAYBCAAEgJ89_D_BwE

https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/esther-kern/leaf-to-root/id/9783038009047?gclid=EAIaIQobChMIvsCqp87A2QIVqynTCh0FEQTFEAAYASAAEgJb6vD_BwE&gclsrc=aw.ds&dclid=COPVpqnOwNkCFdom4Aod4m8Hmw

http://waskochen.ch/category/aktion-leaf-to-root/

https://www.urgeschmack.de/die-ethik-des-fleischverzehrs/

Die Apothekerin

die-apothekerin-132199683[1]Da liegt man im Spital und hofft in aller Ruhe bald wieder gesund zu werden. Doch da ist die Bettnachbarin welche mit einer unglaublichen Lebensbeichte für Unruhe sorgt.

Ja, es gibt viele Frauen die an einem Rettersyndrom leiden und zudem über einen ausgeprägten Muttertrieb verfügen. Beide Eigenschaften sind nicht besonders gut geeignet um den idealen Partner fürs Leben zu finden. Der Roman von Ingrid Noll, die Apothekerin, erschien bereits 1994. Aber die Geschichte bleibt immer jung. “Obwohl der spannende Kriminalroman von Morden handelt, ist es vor allem der Humor, der das Buch zum Lesevergnügen macht. Es handelt sich allerdings um schwarzen Humor und Sarkasmus, denn Ingrid Noll leuchtet in Abgründe menschlichen Denkens und Handelns.” Es gibt Bücher die man immer wieder gerne liest. Deshalb empfehle ich Ihnen “Die Apothekerin” und auch andere Bücher von Ingrid Noll sehr gerne. Erna

Die Autorin:
“Ingrid Noll wurde 1935 als Tochter eines Arztes in Shanghai geboren. Mit 14 Jahren siedelte sie mit ihrer Familie nach Deutschland über, wo sie in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte zu studieren begann. Erst im Alter von 55 Jahren veröffentlichte sie mit “Der Hahn ist tot” ihren ersten Roman, der sofort die Bestsellerlisten stürmte. Es folgten weitere Werke, allesamt humorvolle Krimis, die sich meist um mordende Alltagsfrauen drehen, u. a.: “Die Häupter meiner Lieben”, “Selige Witwen”, “Röslein rot”. Mehrere ihrer Bücher wurden bereits verfilmt. ”

http://www.dieterwunderlich.de/Noll_apothekerin.htm

http://www.wonkology.org/eva/horror/apothekerin

http://www.krimi-couch.de/krimis/ingrid-noll-die-apothekerin.html

https://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=b%C3%BCcher+von+ingrid+noll&tag=hyddemsn-21&index=aps&hvadid=80745417135306&hvqmt=e&hvbmt=be&hvdev=c&ref=pd_sl_9onykxo05n_e

50 plus – Neuorientierung im Beruf

9783855699094xlSie sind über 50 Jahre alt und überlegen sich eine neue berufliche Herausforderung anzugehen? Warum nicht?

Die Studie  “50plus: Chancen und Risiken auf dem Zürcher Arbeitsmarkt”  wurde von den Unternehmen mit sehr grossem Interesse begleitet. Sie konnte die Befürchtung, dass Mitarbeiter ab 50 Jahren im Arbeitsmarkt keinen Platz mehr finden, widerlegen. Aniela Wirz, Ökonomin und Leiterin der Fachstelle Volkswirtschaft im Amt für Wirtschaft und Arbeit im Kanton Zürich gibt zu, dass Personen ab 50 Jahren mit speziellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert sind. Die hohen Beiträge in die  Pensionskasse und die Ungewissheit über die Leistungsfähigkeit schreckt manchen Arbeitgeber ab. Besonders im Finanzsektor sei es schwieriger mit höherem Alter Fuss zu fassen. Eine grössere Chance sei im Gesundheitswesen oder in Lehrberufen gegeben.

Eine gute Hilfe bietet das Buch “50 plus – Neuorientierung im Beruf”  Chancen erkennen und mit Erfahrungen punkten, von Toni Nadig und Brigitte Reemts Flum. Sie erfahren worauf Sie bei einem freiwilligen oder unfreiwilligen Stellenwechsel achten müssen. Beachten Sie dabei, dass je nach Beruf, Branche, Ausbildung und Erfahrung die Chancen ungleich verteilt sind und Sie damit rechnen müssen, dass die Suche nach dem idealen Arbeitgeber viel Zeit beansprucht.

https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/brigitte-reemts-flum/50-plus-neuorientierung-im-beruf/id/9783855699094

https://shop.beobachter.ch/buchshop/arbeit-finanzen/50-plus-neuorientierung-im-beruf

Leseprobe: https://webreader.mytolino.com/reader/index.html#/epub?epuburl=https:%2F%2Fleseprobe.buch.de%2Fimages-adb%2Fbd%2Feb%2Fbdebb6b7-7a1c-4aa0-8c0d-4b8b432c006b.epub&purchaseurl=https:%2F%2Fwww.orellfuessli.ch%2Fshop%2Fratgeber-1306%2Fwarenkorb%2Fadd%2F%3FartikelId%3D44355916&backref=https:%2F%2Fwww.orellfuessli.ch%2Fshop%2Fratgeber-1306%2Fartikeldetails%2F50_plus_neuorientierung_im_beruf%2Ftoni_nadig%2FISBN3-85569-909-7%2FID44355916.html

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/50_plus_neuorientierung_im_beruf/toni_nadig/ISBN3-85569-909-7/ID44355916.html?ProvID=10917735

https://vd.zh.ch/internet/volkswirtschaftsdirektion/de/themen/wirtschaftsstandort/_jcr_content/contentPar/downloadlist/downloaditems/_50plus_chancen_und_.spooler.download.1477299698622.pdf/50plus_chancen+und+risiken+auf+dem+zuercher+arbeitsmarkt.pdf

Der gute Mensch von Sezuan

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Kürzlich war ich zu “Besuch” beim guten Menschen von Sezuan in Zug. Das Stück wird im Theater Burgbachkeller in Zug von den Zuger Spiillüüt aufgeführt.

Das Theater Burgbachkeller ist ein klassisches Kleintheater mit einer beschränkten Platzzahl. Hier erleben Sie Theaterkunst hautnah. Die Ideale von Shen Te,  welche das Leben ihrer Mitmenschen mit viel Güte verbessern möchte und dabei lernen muss, dass sich ihre Güte nicht auszahlt. Oder die berechnende und eigennützige Liebe von Yan Sun der sich damit völlig ruiniert. Keine leichte Kost für einen Abend mit fröhlicher Unterhaltung, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit wichtigen Fragen des Lebens. Die Darsteller des Vereins Zuger Spiillüüt zeigen Schauspielkunst auf hohem Niveau und so lebensnah, dass sie beim Blick in die blutunterlaufenen Augen von Yan Sun das Gefühl haben in seine Seele zu sehen. Erna

“Ist das oberste Gebot des christlichen Glaubens, die Nächstenliebe, in unserer Welt überhaupt lebbar? Diese Frage liegt dem zwischen 1938 und 1940 entstandenen Stück von Bertold Brecht zugrunde. Brecht beantwortet sie mit „nein“. Das Stück spielt in Sezuan, einer chinesischen Provinz, in der Korruption und Armut an der Tagesordnung sind. Der gute Mensch ist die Prostituierte Shen Te, die nicht nein sagen kann. Als ein Geschenk der Götter bekommt sie 1000 Silberdollar und kauft damit einen Tabakladen. Damit will sie Gutes tun. Schon am ersten Tag wird ihr Laden zum Asyl für Arme und Ausgegrenzte, denen sie Obdach gewährt und sie verköstigt. Ihr barmherziges Verhalten führt aber auch zum baldigen Ruin des kleinen Geschäfts. Die Idee, dass sich Shen Te zum Erhalt des Tabakladens einen Patron erfinden soll, der mit kaltblütigem Geschäftssinn den Laden wieder in Schwung bringt, kommt denn auch von den Nutzniessern selber, die sich damit ihre neue Bleibe sichern wollen. Schliesslich sieht Shen Te keine andere Möglichkeit, als diesen erfundenen Patron in der Maske ihres gestrengen Cousins, des Herrn Shui Ta, selber zu verkörpern. Alle Leute, die Shen Te fürsorglich bei sich aufnahm, schickt der gestrenge Shui Ta wieder fort und verhilft dem kleinen Tabakladen – auch mit illegalen Mitteln (Opium) – zum Erfolg. In der Rolle des Shui Ta erfährt Shen Te auch, wie sie von ihrem Geliebten Yang Sun korrumpiert wird. Erst meint sie noch, ihn durch ihre Güte bessern zu können, erkennt aber, dass seine egoistischen Interessen stärker sind als ihre Liebe. Schwanger geworden ist ihr die Vorstellung, dass ihr Kind in der Gosse aufwächst, ein Gräuel. Sie entscheidet sich, zum „Tiger“ zu werden, um ihrem Kind eine menschenwürdige Zukunft geben zu können. Als Drogenboss Shui Ta wird sie schliesslich vor Gericht geführt, des Mordes an Shen Te angeklagt.

Drei Götter haben die Mission, auf der Welt zu prüfen, ob es noch gute Menschen gibt. Die weltfremden Wesen werden jedoch bald eines Besseren belehrt. Sie setzen ihre Hoffnung ganz auf die verschollene Shen Te und sitzen über Shui Ta zu Gericht, von dem sie wissen wollen, was mit Shen Te geschehen ist. Als Shui Ta sich verzweifelt als Shen Te zu erkennen gibt, entschwinden die Götter erschrocken zurück in den Äther, von wo sie gekommen sind. Die Menschen überlassen sie ihrem Schicksal.

Die Uraufführung des Stückes fand 1943 am Schauspielhaus Zürich statt. Brecht lebte damals im kalifornischen Santa Monica und erarbeitete hinsichtlich einer Aufführung am Broadway in New York eine einfachere und emotionalere Stückversion. Diese wurde allerdings erst im Jahr 1988 in Weimar erstmals aufgeführt. Und erst im Jahr 2017 hat der Suhrkamp-Verlag diese Fassung offiziell in sein Repertoire aufgenommen. Die Zuger Spiillüüt dürfen sich nun rühmen, diese einst für den Broadway gedachte „Version 1943“ als erstes Theater in der Schweiz aufzuführen. Eine Schweizer Erstaufführung also! Welcome to the show!”

Türöffnung: 19:45 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

 

Altersbegrenzung: keine Altersbegrenzung

Weitere Informationen:
www.burgbachkeller.ch

Die nächsten Spieldaten sind:

Donnerstag, 1. Februar 2018 . 20.00 Uhr
Freitag, 2. Februar 2018 . 20.00 Uhr
Samstag, 3. Februar 2018 . 20.00 Uhr
Sonntag, 4. Februar 2018 . 20.00 Uhr

Mittwoch, 7. Februar 2018 . 20.00 Uhr
Donnerstag, 8. Februar 2018 . 20.00 Uhr
Freitag, 9. Februar 2018 . 20.00 Uhr
Samstag, 10. Februar 2018 . 20.00 Uhr
Sonntag, 11. Februar 2018 . 17.00 Uhr

Donnerstag, 15. Februar 2018 . 20.00 Uhr
Freitag, 16. Februar 2018 . 20.00 Uhr
Samstag, 17. Februar 2018 . 20.00 Uhr

Rollstuhlplätze: Bitte kontaktieren Sie den Veranstalter via Mail karten@burgbachkeller.ch