Pesto Genovese

Da sich unser Basilikum «explosionsartig» vermehrt hat war es möglich eine eigene Pesto Genovese herzustellen. Hier das Rezept:

Zutaten:

150 ml Olivenöl

100 g Basilikumblätter (ohne Stängel)

2 Stück Knoblauchzehen

60 g geriebenen Parmesan

60 g Pinienkerne

Saft von 1/2 Zitrone

½ Teelöffel Salz

Pfeffer

Für die Teigwaren

½ Teelöffel Bouillonpaste

 

Die Pinienkerne in der Bratpfanne, ohne Öl oder Fett, leicht anbraten. Die Basilikumblätter  in Streifen schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und grob hacken. Die Basilikumblätter, den Knoblauch mit ca. 100 ml Olivenöl in den Mixer geben. Die Pinienkerne und den Saft der 1/2 Zitrone dazu geben und alles mixen. Achtung, nicht zu lange mixen, immer wieder ein wenig mixen und dann die Masse wieder zusammenschieben. Die Masse darf sich nicht erwärmen sonst schmeckt es nicht mehr nach Basilikum. Zum Schluss den geriebenen Käse dazu geben, kurz durchmixen und dann mit Salz und Pfeffer gut würzen. Das restliche Olivenöl daruntermischen.

Das Pesto in einem gut verschliessbaren Glas kühl lagern und mit ein wenig Olivenöl abdecken damit sie besser hält.

Wenn sie Spaghetti als Beilage kochen brauchen sie ca. 70 g pro Person, als Hauptgericht mit Salat benötigen sie ca. 130 g pro Person.

Bei der Zubereitung von Spaghetti mit Pesto sollten sie darauf achten, dass Sie die Spaghetti in gut gesalzenem Wasser «al dente» kochen. Behalten Sie pro Person ca. 1/2 dl. des heissen Spaghetti Wassers und geben sie die Bouillonpaste dazu. Dann mischen Sie die Spaghetti mit der Bouillon in der heissen Pfanne und geben pro Person ca. einen Esslöffel Pesto dazu. Alles gut mischen und sofort servieren. Dekoration nach Lust und Laune.

Basilikum – ein Hauch Mittelmeergefühle!

Bärlauchbutter selbst gemacht

IMG_0513KopieMomentan sind die Wälder voller Bärlauch. Ein gesundes Frühlingskraut welches ein frisches, leichtes Knoblauch-Aroma verbreitet.

Der Bärlauch ist ein Wildgemüse und kann in der freien Natur gesammelt werden. Dabei ist zu beachten, dass man ihn nicht mit den giftigen Blättern des Maiglöckchens, der Herbstzeitlose oder des Aronstabes verwechselt. Wenn Sie unsicher sind empfehle ich den Kauf des Bärlauchs im Handel.

Die überwiegend schwefelhaltigen, ätherischen Öle geben den Bärlauchrezepten ein feines, frisches Knoblaucharoma. Die Blätter werden meist roh verwendet weil sich der Geschmack beim Kochen verändert.

Rezept für Bärlauchbutter:

250 g weiche Butter
100 g Bärlauch
2 Esslöffel Kräuter-Bouillon
1 Esslöffel Rapsöl
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Zubereitung:
Bärlauchblätter kontrollieren und waschen.
In kurze Streifen schneiden und dann mit der Kräuterbouillon, dem Rapsöl, Salz und Pfeffer mixen.
Zuletzt die weiche Butter kurz darunter mischen und dann in einem Töpfchen kalt stellen.

Sie können die Bärlauchbutter auch zu Stangen formen oder in Eiswürfelformen einfüllen und dann einfrieren.

So haben Sie auch im Sommer noch eine feine Butter als Beilage zu Grillfleisch oder Pastagerichten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bärlauch

https://www.chefkoch.de/rezepte/3085201461154342/Baerlauchbutter-selber-machen.html

https://www.swissmilk.ch/de/rezepte-kochideen/?msclkid=4de566717f12169fc6d13cba5fd640f2

https://www.kochbar.de/rezepte/bärlauchbutter.html

Lauwarmer Gemüsesalat im Winter

IMG_9830 - KopieLeichte und frische Gehirnnahrung aus saisonalen Schweizer Produkten.

Wir alle möchten gerne mit frischen Produkten aus der Region kochen. Momentan ist das gar nicht so einfach. Aus Schweizer Anbau habe ich Rüebli, Kohlraben und Federkohl gekauft. Die Vitamine und die Farbe lassen sich eher bewahren, wenn man Produkte als Salat ist. Nur, in der kalten Jahreszeit haben wir eher Lust auf eine warme Mahlzeit. Hier ein Kompromiss «Lauwarmer Gemüsesalat aus Rüebli, Kohlraben und Federkohl» die Tomaten sind nicht aus der Schweiz.

«En Guete» wünscht Kurt

Zutaten für 4 Personen:

4 Rüebli (ca. 200 g)
2 kleine Kohlraben ( ca. 200 g)
300 g Federkohl
12 Cherrytomaten

Vinaigrette:

1 EL Essig, weisser Balsamico
3 EL kalt gepresstes Olivenöl
2 EL Gemüsefond
3 Umdrehungen Pfeffer aus der Mühle
3 Prisen Salz

Die Rüebli und Kohlraben schälen und in Stäbchen schneiden. Die Gemüsestäbchen 5 Minuten im Salzwasser kochen. Sie sollten noch einen leichten Biss haben. Kalt abschrecken. Den Federkohl ganz ca, 4 Minuten kochen, danach die festen Strunkteile abschneiden und die Blätter in mundgerechte Stücke schneiden.

Sie können die so zubereiteten Zutaten im Kühlschrank kühl stellen und dann zu einem späteren Zeitpunkt im Steamer ca. 3 Minuten wärmen.

Das Gemüse anrichten, die Cherrytomaten waschen, halbieren und auch zum Salat legen, dann mit der Vinaigrette beträufeln.

Wenn Sie ein eigenes Rezept für Vinaigrette haben, eventuell mit Senf etc. dann schmeckt diese sicherlich auch sehr gut zu dem lauwarmen Gemüsesalat.

Wir haben auch die Hälfte einer kleinen Zwiebel in die Vinaigrette geschnitten, aber Sie können darauf verzichten, der Salat ist auch so schon gesund genug.:-)

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Süsse Weihnachten mit Meringues

IMG_9588Dieses luftig- leichte Gebäck können Sie sogar nach einem Weihnachtsmenu servieren.  Ich liebe die süssen Küsse einfach so, natur! Sie passen aber auch sehr gut zu Glacé und Schlagrahm. Besonders gut schmeckt Greyerzer Doppelrahm dazu. Dann aber eher nach einem leichten Suppenzmittag 😉

Für die kalte Meringue Masse benötigen Sie folgende Zutaten:

175 g Eiweiss
1 Prise Salz
1. 120 g Zucker
2. 120 g Zucker
3. 100 g Puderzucker

Den Backofen einstellen und auf 100 Grad Celsius Umluft erwärmen.

Das Eiweiss salzen und mit 120 g Zucker schaumig schlagen.
Die 2. Gabe von 120 g Zucker langsam beigeben und weiter schlagen.
Sobald die Eiweiss-Zucker-Mischung so fest ist, dass sie Spitzen vom Schneebesen bildet und beim Hochhalten nicht aus der Schüssel fällt, die dritte Menge von 100 g Puderzucker vorsichtig unter die Masse mischen.
Backtrennpapier mit einigen Tupfern Butter auf dem Backblech befestigen. (Menge reicht für ca. 2 Backbleche) Dann die Meringue-Masse in einen Dressiersack füllen und mit einer Sterntülle der Grösse 12 – 16 auf die vorbereiteten Bleche dressieren. Die Meringues im Ofen mit leicht offener Türe, bei 100 Grad Celsius für 4 Stunden trocknen lassen.

PS: Meringues können auch, nachdem Sie einen Braten oder etwas Anderes gebacken haben, über Nacht im ausgeschalteten Ofen bei abkaltender Temperatur, mit der Restwärme getrocknet werden.

Nach Wikipedia soll das Dessert aus Zucker und Eischnee vom italienischen Zuckerbäcker Gasparini in Meiringen erfunden worden sein. Die Dominikanischen Republik ist ein grosser Zuckerproduzent und die Meringues sollen sogar Namenspaten für den Tanz Merengue gewesen sein. In Deutschland ist die Süssspeise unter dem Namen Kuss, also „Baiser“ bekannt. Ob dies alles wahr ist, ist schwer zu beweisen, aber in einem französischen Kochbuch von 1691 wird das Wort Meringue erstmals erwähnt. Die Deutung, dass Meringue auf das lateinische Wort melinus, also honigsüss oder das Wort merenda, also Zwischenmahlzeit zurückzuführen sei, ist ebenso umstritten.

Auf jeden Fall ist dieser süsse Genuss eine Sünde wert. Nur mit einer grossen Menge Rahm dazu kommen Sie auf die Kalorienzahl einer Zwischenmahlzeit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Meiringen

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Felchenfilets in Sommerlaune

IMG_8222Frische Felchen gebraten mit Tomaten, Kartoffeln, Lauchzwiebeln und Kapernbutter, ein frischer, sonniger Genuss.

Zutaten für 4 Personen:

500 g frisches Felchenfilet mit Haut
250 g Zucchetti mittlere Dicke, in 8mm dicke Scheiben geschnitten, ca. 3 Stück pro Person
250 g Tomaten fleischige Sorte, in 8 mm dicke Scheiben geschnitten, ca. 3 Stück pro Person
60 g rote Zwiebeln in feine Scheiben geschnitten
2 Stück Frühlingszwiebeln in Scheiben geschnitten
2 Stück Knoblauchzehen in Scheiben geschnitten
300 g neue Kartoffeln mit Schale gekocht und halbiert
1 EL Kapern
1 EL Petersilie grob gekackt
50 g Bratbutter

 

Zubereitung:
Die ganzen Kartoffeln dämpfen in einen kleinen Kochtopf legen, mit Wasser bedecken und Salz hinzufügen. Bei mittlerer Hitze ca. 10 – 15 Minuten köcheln lassen. (Sehr bissfest) Es lohnt sich gerade mehr Kartoffeln zu kochen, diese können Sie dann für andere Gerichte verwenden und die gekochten, ganzen Kartoffeln sind im Kühlschrank eine Woche haltbar.
Die Tomatenscheiben auf einem Teller im Ofen bei 60 Grad wärmen.
Die Zucchetti-Scheiben im Bratbutter braten, mit Salz und Pfeffer würzen und dann warm stellen.
Die Kartoffeln halbieren und in Bratbutter goldbraun anbraten, dann Knoblauchscheiben, Frühlingszwiebeln und Knoblauchscheiben dazugeben und erwärmen lassen.
Die Fischfilet im Mehl wenden, gut abschütteln, auf der Hautseite anbraten, wenden und leicht braun werden lassen. Pro Seite ca. 30 Sekunden.
Tomaten, Zucchetti, Kartoffeln mit den Frühlingszwiebeln auf einem warmen Teller anrichten. Den Fisch darauf legen, Peterli frisch gehackt, darüber streuen. 50 g Bratbutter in der Bratpfanne erwärmen, die Kapern beigeben und die leicht braune Butter mit den Kapern über den Fisch giessen.
Dazu passt wunderbar ein Glas kühler Chardonnay. En Guete