Der Tiger erwacht

Franziska gibt unglaublich Gas in den letzten Wochen. Kaum habe ich mich von einem Highlight erholt, folgt der nächste Eintrag im Blog. Da kann ich nur «hinterher-hecheln» 😉

Lest selbst, Franziska gibt Gas und geht keinen Schritt zurück. Der Verkehr in Vietnam ist lebensgefährlich. Wegen der Abgase? Nicht nur, die Menge der Fahrzeuge machts. Eine kaum vorstellbare Anhäufung von Motorrollern zieht wie eine Heuschreckenplage durch die Strassen und wehe dem Fussgänger der nur eine Sekunde zögert! Über acht Millionen Räder schwirren täglich durch die Strassen Saigons, da nützen keine Ampeln und keine Trottoirs, die Verkehrsschlange verschlingt täglich mindestens 30 Passanten. Aber Franziska bleibt verschont, geniesst einen legendären Cappuccino und sinniert dabei über ihren Versicherungsstatus. Wie gut wäre sie versichert….wenn…..!

Ja, so ein Erlebnis hinterlässt Spuren, und verwirrt ungemein. Vietnam ist auf einem langen Weg und möchte sich zu einem freien, stolzen Tiger entwickeln. Obwohl noch über 17 Millionen Menschen in grösster Armut leben und der gelbe Drache den Tiger in seinen Krallen hält, sind die über einhundert Millionen Vietnamesen auf eine schnelle Fahrt aus.

Möge es gelingen – ohne Vespa-Stich und mit gebührender Geschwindigkeit.

https://www.francescaontour.ch/2020/01/22/on-the-move/

Wie lange darf man ein gutes neues Jahr wünschen?

Am 6. Januar geht es dem Christbaum an den Stern. Spätestens an diesem Tag wird er seiner glänzenden Kugeln beraubt.

Der schmückende Tand fristet sein Leben ab sofort im hintersten Plätzchen des Estrichs, sorgsam verpackt in umweltschonenden Schachteln. Der staubtrockene Adventskranz findet seine neue Bestimmung als Gründünger und der nackte Tannenbaum wird mit Schwung aus dem Fenster geworfen. Nun die ersten Tulpen in die Vase gestellt. Fertig Weihnachten!

Gut, die Wohnung ist auf Frühling eingestellt, aber wie ist es eigentlich mit den Glückwünschen zum neuen Jahr? Wie lange darf ich meinen Mitmenschen die besten Wünsche für das Leben mit dem neugeborenen Jahr entbieten? Gibt es eine Etikette-Regel dafür?

Meine Recherchen in der einschlägigen Literatur und im Internet haben nicht zu einer eindeutigen Antwort geführt.

Während der ersten Woche des neuen Jahres ist es auf jeden Fall erlaubt, raten einige Experten. Andere finden es höchstens bis zum Dreikönigstag angebracht und dann herrscht noch die Meinung, dass es bis Mitte Januar auf jeden Fall passtend ist allen, erstmalig im neuen Jahr  angetroffenen Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen die besten Wünsche zu entbieten.

Ich finde, es ist nie zu spät die Neujahrswünsche im Reiseblog von Franziska zu lesen. Die erheiternden, aber auch ernsten und tiefsinnigen Worte, begleitet von leuchtend farbigen Bildern und liebevollen Wünschen sind ein Seelenbalsam und hellen unser nebelgedrücktes Gemüt auf! Noch weit in die nächsten Tage hinein!

Deshalb, auf zum Jahresbeginn in Franziskas Wunschgarten!

https://www.francescaontour.ch/2019/12/31/im-wunschgarten/

Festival Créole

Wo ist es denn? Das  „Créole Festival?“ Da und dort oder wo?

Mit einem Festival auf die weltweite kreolische Kultur aufmerksam machen, das ist die Idee des Créole Festival in Victoria, auf den Seychellen.

Eine gute Idee aber wo findet sich der Höhepunkt dieses Spektakels?

Nicht im Auge des Fisches auf dem Markt, nicht in der Geschmacksvielfalt von Kokosnuss, Banane und Caramel und schon gar nicht in den bunten Menschenschlangen vor den Bankomaten.

Franziska ist beharrlich und lässt sich von keiner Inselschönheit im Paillettenkleid ablenken und auch nicht einfangen von knoblauchgetränkten Oktopus Tentakeln.

Unerschütterlich bleibt sie auf dem Weg der Kultur und findet pünktlich um 14.30 Uhr die buntgeschmückten Wagen und die aufgeputzten Menschen der kreolischen Lebenslust-Parade. Eine ungewöhnliche Mischung aus fetziger Musik, tanzenden Rastazöpfen, ausladend wogender Palmenhüften, Glitzer, Glamour und schneeweisser Zahnreihen.  Ein temperamentvolles Fest um die Batterien des Erlebnisspeichers zu laden und die spezielle Atmosphäre der Seychellen hautnah zu spüren.

Funkelnde Details welche Sie dem heimischen Nebel entreissen,  finden sie im Blog https://www.francescaontour.ch/

Das Créole Festival in Kinderschuhen aber mit Ambitionen für mehr im nächsten Jahr.

Oktober 2020! Kreolische Ausgelassenheit auf den Seychellen? Auf gehts!

https://www.francescaontour.ch/2019/10/31/creole-creole/

Seattle, wir kommen!

Ein Kratzer aus Glas verursacht violetten Regen und viele Lichtblicke.

Seattlles Wahrzeichen ist die Space Needle, sie zeigt in den Weltraum und wurde für die Weltausstellung im Jahre 1962 erbaut. Der Architekt John Graham sollte ein Werk erschaffen, das zum Motto der Weltausstellung „Das Leben des Menschen im Weltraumzeitalter“ passte.

Franziska ist von diesem architektonischen Meisterwerk beeindruckt, aber noch viel stärker fasziniert sie Chihuly. Nein, Chihuly ist kein süsses Hündchen oder ein speziell köstliches Gericht. Es handelt sich da um Dale Chihuly, ein weltweit bekannter Glaskünstler welcher 1941 in Tacoma, der Nachbarstadt von Seattle, geboren wurde. Es ist eine Freude ihn kennenlernen zu dürfen. Wenn sie die Bilder seiner Kunstwerke auf dem Blog von Franziska sehen, werden sie auch verstehen, dass die Freude gigantisch, verspielt, bunt und sphärisch schön ist.

Und dann die „Hämorrhoiden“,

sorry, sie haben richtig gelesen, das ist der unschöne Spitzname des MoPOP, dem Museum of Pop in Seattle. Schade, das Bauwerk von Frank Gehry, mit seiner speziellen Lichtbrechung und den fliessenden Formen übt eine eigene Faszination aus und weckt Gefühle, die nichts mit Hämorrhoiden zu tun haben, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Schwelgen wir doch besser in der Vergangenheit, geniessen wir den violetten Regen im Nirvana der Kapelle und verschmelzen mit der Kunst des Pop.

Wieder einmal ein Reisebericht voller Freude, Farbe und Sprachkunst. Danke, liebe Franziska, wir lassen uns gerne von dir nach Seattle entführen!  Erna

https://www.francescaontour.ch/2019/07/23/chihuly/

https://www.francescaontour.ch/2019/07/25/mopop/

 

Black is beautiful!

 

Dies sind die Schlussworte von Franziskas neuestem Reiseblog-Beitrag. Ein bunter kaleidoskopischer Gruss aus den Seychellen.

Ja, Franziska schildert ihre Reisen jeweils farbenfroh, in schöpferischen Wortkreationen, voller Witz und Humor. Sie nimmt uns mit in zauberbunte Unterwasserwelten im Türkismeer, welches ausufernd in mangofarbenen Kräuselwellen unter dem indigoblauen Himmelszelt plätschert. Sie durchwandert mit uns braunbeige Münsterhallen, sphärisch bunte Museumsbauten uns silbern changierende Bahnhöfe. Sie lässt uns von den fünf blauen Grazien Ferdinand Hodlers und von Kirchners dunkelhaarigen Freunden begleiten zu Picassos blauen und rosa Welten bis zur kubistischen Auflösung aller natürlichen Formen.

Im Beitrag vom 25. April berichtet sie nicht über liebliches Porzellanweiss, sondern zeigt uns die starke, einzigartige Schönheit von Schwarz.

Schwarz, eine Farbe die äusserst gegensätzlich interpretiert wird. Manche sehen sie als Farbe der Dunkelheit, der Trauer und der Furcht. Andere sehen sie als Farbe der Eleganz, des Selbstbewusstseins, der Seriosität und des Geheimnisses.

Mit bewusst gewählten Farbkombinationen lässt sich Schwarz immer wieder neu interpretieren. Zusammen mit Gelb wirkt es edel und strahlt Macht aus, kombiniert mit Rot verstärkt es das Glück der Liebe und verbunden mit Blau bringt es kühle Ruhe in unser Dasein.

Eine himmlische Verbindung ist das reine Schwarz mit dem reinen Weiss, gemäss Feng-Shui symbolisiert diese Kombination das Gleichgewicht von Ying und Yang, die Unendlichkeit in der sich das Göttliche widerspiegelt.

Vermutlich hat Franziska ganz bewusst mit den „Black & White Ladies“ ihr neuestes Abenteuer beendet.

Gönnen Sie sich göttliche, schwarz-weisse Minuten mit dem Reiseblog von Franziska.

Erna

 

https://www.francescaontour.ch/2019/04/26/black-beauty/

https://www.francescaontour.ch/