Feste Shampoos – Eine Alternative

Bummelt man so durch die Gänge von Drogerieketten oder schaut sich online um, dann lässt sich eine Entwicklung nicht verleugnen. Nämlich, dass die sogenannten Shampoo Bars eindeutig auf dem Vormarsch sind. Doch worum handelt es sich eigentlich bei Shampoo Bars?

Die sogenannten Shampoo Bars sind im Grunde genommen nichts anderes als Haarshampoo in fester Form. Diese festen Shampoos finden sich nun seit geraumer Zeit vermehrt zwischen den üblichen Shampooflaschen.

Nun, man mag es glauben oder auch nicht – das Thema Haare waschen war schon immer ein Punkt, der für Diskussionsstoff gesorgt hat. Ging es früher vornehmlich darum, wie häufig denn die Haare gewaschen werden sollten, steht heute ein ganz anderes Thema im Fokus.

Punkte wie ob eine medizinische Notwendigkeit für das Haarewaschen vorliegt oder aber wie häufig normal ist, sind in den Hintergrund getreten. Vielmehr wird dem Thema Nachhaltigkeit vermehrt Bedeutung beigemessen. Und feste Shampoos scheinen diesbezüglich eine gute Lösung.

Feste Shampoos punkten mit vielen Vorteilen

Das was die meisten Verbraucher an festen Shampoos, schätzen ist die Tatsache, dass diese deutlich ergiebiger sind als die flüssige Variante. So lässt sich pauschal sagen, dass ein Shampoo Bar etwa zwei Flaschen flüssigem Shampoo entspricht. Wem also nachhaltiger Konsum am Herzen liegt, der hat hier wohl ein sehr gutes Argument, um sich für festes Shampoo zu entscheiden.

Ein weiterer Punkt, den Verbraucher häufig anführen, wenn die Entscheidung für festes Shampoo begründet wird, ist die, dass bei einem Shampoo Bar deutlich weniger Müll anfällt. Oftmals besteht die Umverpackung von Shampoo Bars auch aus recycelten Fasern und/oder umweltfreundlichen Materialien.

Dennoch sollte an diesem Punkt ein Blick über den Tellerrand gewagt werden. Denn mittlerweile sind viele Hersteller von flüssigem Shampoo dazu übergegangen, ihre Verpackungen aus recycelten Materialien zu fertigen. Einige Hersteller bieten außerdem auch die Möglichkeit von Shampoo Refill an. Auch dies ist eine Möglichkeit von vielen, um Verpackungsmüll zu reduzieren und den Konsum nachhaltiger zu gestalten.

Hautpflege im Alter – darauf sollten Sie achten

Hautpflege im Alter – darauf sollten Sie achten

Unsere Haut verändert sich im Alter, das ist genetisch vorprogrammiert. Sie wird dünner und neigt dadurch zu Fältchen, die Hornschicht lockert auf und Fettproduktion wie Kollagen nehmen ab. Resultate sind Juckreiz und trockene oder empfindliche Haut. Diese Probleme können durch Medikamenteneinnahme noch verstärkt werden, werden aber auch durch äußere Einflüsse begünstigt. Im Folgenden werden einige Tipps für die Pflege reifer Haut vorgestellt.

Haut verändert sich im Alter

Im Alter wird der Säureschutzmantel der Haut dünner und die Hornschicht wird lockerer. Dadurch ragen die Nervenzellen bis in die Oberhaut. Das führt dazu, dass die Gesichtshaut empfindlich wird und juckt. Sie wird für äußere Einflüsse wie UV-Strahlen oder einem ungesunden Lebenswandel gegenüber anfällig. Auch Keime und andere Erreger wie Bakterien und Viren haben dadurch leichtes Spiel, zumal das Immunsystem altersbedingt weniger Abwehrzellen ausbildet.

Richtige Pflege ist das A und O

Der altersbedingten Veränderung der Haut kann durch die richtige Pflege entgegengewirkt werden. Cremes und Seren ändern zwar nicht die Genetik, beugen den Symptomen jedoch vor. Die Haut benötigt intensive Pflege. Eine individuelle Beratung in der Apotheke oder bei Hausarzt sind empfehlenswert, damit das richtige Produkt gewählt wird. Die Apothekerkammer in Niedersachsen gibt folgende Tipps:

1. Alkalische Seifen meiden

Diese Seifen greifen den ohnehin geschwächten Säureschutzmantel der Haut an, da sie sich zu sehr von dem natürlichen pH-Wert der Haut unterscheidet. Besser ist es, pH-neutrale Cremes oder Cremes mit einem hohen Anteil rückfettender Lipide zu verwenden. Sie greifen die Haut nicht an und spenden zusätzliche Feuchtigkeit.

2. Besser als Creme: Öl

Öl ist besser zur Hautpflege geeignet als Creme. Nach dem Duschen oder Baden die feuchte Haut mit einem speziellen Hautöl einreiben, um ihr einen besonderen Pflegekick zu verschaffen. Es gibt auch spezielle Badeöle, die als Zusatz zum Badewasser verwendet werden können. Aber Vorsicht: Der Ölfilm legt sich in der Badewanne ab, Rutschgefahr!

3. Spezielle Tages- und Nachtcremes verwenden

Tages- und Nachtcremes sind auf die individuellen Bedürfnisse der Haut abgestimmt. Cremes auf Öl-in-Wasser-Basis eignen sich bestens zur Tagespflege, Fettcremes auf Wasser-in-Öl-Basis eignen sich ideal für die Nachtruhe.

4. Weniger Shampoo beim Haarewaschen

Viele Shampoos haben einen hohen Anteil an Tensiden. Dadurch trocknen sie die Haut aus. Es wird empfohlen, das Haar seltener zu waschen und dabei weniger Shampoo zu verwenden. Babyshampoo ist ideal geeignet.

5. Nicht ohne UV-Schutz vor die Tür

Haut ist im Alter zunehmend lichtempfindlich. Sie bräunt nicht mehr gleichmäßig. Ein UV-Schutz sorgt unerwünschten Altersflecken vor.

6. Geheimtipp Urea

Lotionen mit zehn Prozent Harnstoff konnten sich bewähren. Sie binden die Feuchtigkeit in der Hornschicht und pflegen die Haut.

Optimale Hautpflege im Alter

Wer seine Haut im Alter optimal pflegen möchte, sollte die oben stehenden Tipps berücksichtigen. Eine auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Tages- und Nachtcreme mit guten Inhaltsstoffen nimmt der Haut schon sehr viel Arbeit ab. Zudem sollte der Körper immer ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden. Zwei bis drei Liter Wasser am Tag sind der allgemeine Richtwert für gesunde Haut

Trockene Haut trotz optimaler Pflege?

Wer trotz optimaler Hautpflege über neu auftretende Beschwerden klagt, sollte mit dem Hausarzt oder einem Apotheker seines Vertrauens sprechen. Probleme im Alter werden beispielsweise durch Medikamente hervorgerufen, selbst wenn sie früher gut vertragen wurden. In Deutschland nimmt jeder vierte regelmäßig drei und mehr Arzneimittel ein. Dabei steigt die Gefahr einer Interaktion zwischen den verschiedenen Medikamenten deutlich.

Das alternde Immunsystem reagiert darauf mit Abwehrmechanismen, wodurch allergische oder pseudoallergische Reaktionen der Haut entstehen können. Das liegt daran, dass Medikamente im Alter durch den verlangsamten Stoffwechsel länger im Körper bleiben. Bei einer ärztlichen Konsultation sollten Betroffene unbedingt mitteilen, welche Arzneimittel sie nehmen.