Samichlaus 2020 – ohne Chlauseslä? Sicher nicht!

Das Brauchtum lässt sich nicht von einem Virus besiegen.

Das Jahr 2020 ist besonders und hält uns in vielen Lebensbereichen gefangen. Traditionsreiche Anlässe wie die Basler Fasnacht, der Chlausrotten Umzug in Oberägeri oder Küssnacht dürfen nicht durchgeführt werden.

Doch die Oberägerer lassen sich nicht von einem Virus besiegen, die Geisseln knallen vor jedem Haus und die Glocken läuten. Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam besiegen wir das Virus! Jeder vor seinem Haus und doch alle gemeinsam auf dem Weg zum Ziel. Hier Videos von Karl Nussbaumer und anderen Oberägern die das Brauchtum pflegen. Bravo Oberägeri, weiter so!

Schafsgeissel, 1 Händer, 3,20 Meter lang

Kuhgeissel

 

Das war doch erst gestern. Bilder voller wehmütiger Erinnerungen!

Ein unbeschreibliches Gänsehautgefühl kriecht über den ganzen Körper beim urchigen  Glockengeläut und dem peitschenden Geiselknallen anlässlich des Chlauseslä im Jahr 2019.

Chlausrotten-Umzug Oberägeri, 7.12.2019 – YouTube

„Chlauseslä“ – Völkerverbindendes Brauchtum im Ägerital

«Chlauseslä».

https://www.burgzug.ch/page/de/museum/geschichte

https://www.chlauseslae.ch/chlauseslae-am-abend.html

https://www.chlauseslae.ch/glossary.html

Jetzt wird in die Hände gespuckt und ausgemistet!

Was tun in der Isolation durch Covid-19?
Zweiter Tipp, Altlasten entsorgen und aufräumen!

Elisabeth war wirklich empört! Ihre Stimme zitterte als sie mir beim Nachmittagskaffee über den Streit mit ihrer Tochter erzählte. «Du glaubst es nicht, Annas Zimmer sieht aus wie ein Saustall, ihre Kleider liegen auf dem Boden. Neben den stinkenden Socken und dem verschwitzten Turnzeug finden sich Pommes Chips, Schokolade, Schulbücher und Schminkutensilien! Am Vormittag ist mir der Kragen geplatzt und ich habe ihr den Auftrag gegeben bis heute Mittag ihr Zimmer aufzuräumen, ansonsten streiche ich ihr Taschengeld für diesen Monat!» «Und», frage ich voller Mitgefühl. «Ich bin völlig fertig!» Meine Freundin streicht sich theatralisch mit dem Taschentuch über die Augen. «Stell dir vor, ich gehe nach dem Mittagessen in ihr Zimmer und was sehe ich? Das Zimmer ist ein bisschen aufgeräumt und auf ihrem Bett liegt ein riesiges Plakat mit roter Aufschrift: Wer Ordnung liebt ist nur zu faul zum Suchen!»

Ja, diese Unterhaltung liegt schon eine ganze Zeit zurück, aber ich bin gar nicht gleicher Ansicht wie Elisabeths Tochter, Anna!

Eine aufgeräumte Wohnung macht glücklich, schafft Platz für Neues und hält gesund. Gerade in der jetzigen Zeit ist aufräumen reines Seelenbalsam!

Anstelle der 10`000 Schritte in der freien Natur können sie jetzt ihren Körper mit aufräumen, staubsaugen und wischen trainieren. Durch diese Bewegungen produzieren sie Glückshormone, das Serotonin wirkt äusserst positiv auf ihre Stimmung und die Gesundheit.

Kaum eine Tätigkeit belohnt so stark wie ausmisten. Voller Stolz können wir nun den Schrank öffnen und finden unsere Socken auf den ersten Blick. Die Wohnung glänzt und lässt Platz für eine Online-Yoga-Stunde oder für das neue Hobby?

Doch was tun wir mit den Altlasten? Dem alten Röhrenfernseher, der schon seit 20 Jahren im Keller stand? Oder den Ski von Onkel Albert mit der Lederbindung die er im letzten Jahrhundert in unserem Estrich vergessen hat? Etc. etc.

Ein Vorschlag, rufen sie bei Trash-Out an, 076 539 76 67, Christin holt ihr Recycling-Gut vor ihrer Haustüre ab und bringt es mit dem Velo, umweltfreundlich in den Ökihof.

Sie wohnen nicht in Cham, Zug oder Baar? Dann suchen sie online oder über Bekannte einen entsprechenden Entsorger in ihrer Nähe.

Jetzt ist der richtige Augenblick mit aufgeräumter Laune zu beginnen. Gutes Gelingen wünscht Erna

Aufräumen sorgt für mehr Leichtigkeit und Frohsinn im Leben.

www.trash-out.ch

https://www.emotion.de/persoenlichkeit/aufraeumen-macht-ordentlich-gluecklich

https://www.winmental.de/blog/item/289-aufr%C3%A4umen-macht-gl%C3%BCcklich.html

https://adinora.com/2019/10/16/trash-out-entsorgt-fuer-sie-mit-dem-velo/

https://adinora.com/2017/12/19/das-zuhause-richtig-entruempeln/

https://www.aachener-zeitung.de/ratgeber/lifestyle/ordentlich-gluecklich-warum-aufraeumen-gut-fuer-uns-ist_aid-44710959

Ab sofort singen wir, laut und viel!

Was tun in der Isolation durch Covid-19?
Erster Tipp, singen sie so laut und so viel wie möglich!

In den letzten Wochen war so viel los, ich kam einfach nicht dazu Beiträge zu posten. Und auch bei euch, liebe Autoren, herrschte ungewöhnliche Funkstille.

Jetzt sitzen die Meisten von uns in täglich enger werdenen vier Wänden. Das Radio, der Fernseher und die modernen Medien berichten nonstop vom Virus Covid-19.

Während vor dem Fenster die Sonne scheint und die Vögel die herrliche Natur bejubeln, prasseln anhaltend schlechtere Neuigkeiten auf uns ein. Ein Covid-19-Dauerregen durchsetzt mit vielen kleinen, spitzen Hagelkörnern.

  • Grosseltern sollen ihre Enkel nicht hüten
  • Keine Besuche von Angehörigen in Spitälern und Heimen
  • Keine Restaurantbesuche und Reisen
  • Täglich mehr Kranke und Tote
  • Päng….päng…päng…jede Nachricht eine neue kleine Wunde

Der Hagelregen wird zum furchterregenden Viren-Gewitter. Die Wolken hängen immer tiefer, werden bedrohlicher und verfärben sich von graublau zu blauschwarz. Die schlechten Nachriten donnern und blitzen durch unser Gemüt. Die Tristesse schleicht sich hinterrücks an und die Schwermut winkt aus allen Zimmerecken.

Was können wir dagegen tun?

Mein erster Tipp…. Singen sie, so laut wie möglich und so viel wie möglich. Singen sie ihre Lieblingslieder aus der Kindheit, Klassiker der Oper oder Schlager der 80er Jahre. Was auch immer, Singen sie! So falsch oder so schön wie sie es können, ganz egal, Hauptsache Laut!

Singen macht glücklich,

Singen stärkt die Abwehrkräfte

Singen ist gut für die Gesundheit, es stärkt die Lunge, das Herz, das Zwerchfell und fördert die allgemeine Fitness.

Sie können mir glauben oder nicht, ganz egal, versuchen sie es jetzt sofort und singen sie!

Laut! Noch Lauter!!!!! GANZ LAUTE Grüsse Erna

Hier ein Link zu einem meiner Lieblingslieder mit Text, Ed Sheeran – Thinking Out Loud

https://www.youtube.com/watch?v=hTbeVXuWyaU

und einige weitere Vorschläge…. Sendet noch mehr in Kommentare!

https://www.mdr.de/wissen/singen-ist-gesund-100.html

https://www.mdr.de/wissen/bissen-wissen-singen100_zc-b1d0fd3e_zs-64b8d9c9.html

https://www.youtube.com/watch?v=DpMCRXyW7nk

https://www.bing.com/videos/search?q=abba+dancing+queen+lyrics&view=detail&mid=C4A47B0CE2FB2869C286C4A47B0CE2FB2869C286&FORM=VIRE

https://www.youtube.com/watch?v=QS7HYQvWYt4

https://www.bing.com/videos/search?q=sunshine+reggae+lyrics&view=detail&mid=F3B5DF37D5557ECB9A56F3B5DF37D5557ECB9A56&FORM=VIRE

https://www.bing.com/videos/search?q=lou+bega+mambo+nr+5+mit+lyrics&&view=detail&mid=D14A462691A37D10F220D14A462691A37D10F220&&FORM=VRDGAR&ru=%2Fvideos%2Fsearch%3Fq%3Dlou%2520bega%2520mambo%2520nr%25205%2520mit%2520lyrics%26qs%3Dn%26form%3DQBVR%26sp%3D-1%26pq%3Dlou%2520bega%2520mambo%2520nr%25205%2520mit%2520lyrics%26sc%3D0-30%26sk%3D%26cvid%3DA8AB9AC17571456C8C18540CB8D0D144

 

 

 

Der Umweltsünder im Kleiderschrank!

 

Nicht die Flugreisen sind das grösste Umweltproblem. Es sind unsere Kleidungstücke!

Bei vielen Umfragen hat sich gezeigt, wir wissen nicht genau wodurch die Umwelt am Stärksten geschädigt wird. Die Meisten von uns vermuten, dass es die Flugreisen sind oder die benzin- und dieselbetriebenen Fahrzeuge.

Achtung, die wahren Umweltschandtäter verstecken sich ganz unbemerkt in unserem Kleiderschrank.

So sieht die durchschnittliche CO2-Produktion pro Person aktuell aus:

  • Kleidung 19 Prozent
  • Verkehr 18 Prozent
  • Ernährung 15 Prozent
  • Heizung 14 Prozent
  • Technische Geräte 12 Prozent
  • Freizeitaktivitäten 8 Prozent
  • Strom 7 Prozent
  • Flüge 5 Prozent

Mit der eigenen Kleidung verursacht jeder von uns jährlich 19 Prozent seines CO2-Fussabdrucks. Kleider sind aktuell die grössten Klimaschädlinge.

Durch die Herstellung unserer jetzigen Kleidung entstehen 8 % der globalen CO2-Emission. Das heisst, die ganze Weltbevölkerung könnte jedes Jahr von Frankfurt nach New-York und wieder zurück nach Frankfurt fliegen. Also 7 775 950 000 Menschen fliegen zwei Mal die genannte Strecke. Das sind gerundet, ca. 15 551 900 000 Flüge.

15 Milliarden Flüge nach New York verursachen weniger CO2-Emissionen als die jährliche Produktion unserer Kleider. Wir reden dabei nur von den CO2 Emissionen, die unglaubliche Vernichtung von Trinkwasser und die Vergiftung der Umwelt und Menschen durch Färben und chemische Behandlungen etc. sind noch nicht eingerechnet. Zur Produktion eines einzigen T-Shirts, welches wir dann für wenige Franken «billig» kaufen können, werden 3`000 Liter Trinkwasser vernichtet. Die Krankheiten und Todesfälle von Menschen die durch die giftigen Chemikalien und Abwässer entstehen sind grösser als bei der jetzigen Corona-Virus-Pandemie.

 

Kann ich etwas für eine bessere Umwelt tun? Ja!

  1. Weniger Kleidung kaufen.
  2. Den Kleiderschrank durchforsten und wenig getragene Kleidung wieder einmal tragen.
  3. Second Hand einkaufen oder Kleider tauschen.
  4. Wenn schon neue Kleidung kaufen, dann auch nachhaltig produzierte Kleidung achten.

 

Eventuell haben Sie noch einen guten Tipp um die Kleiderflut in unseren Schränken einzudämmen?

Sie haben weitere detaillierte Angaben und Informationen zur Nachhaltigkeit von Produktion, Transport, Gebrauch etc. von Kleidung?

Schreiben Sie uns einen Kommentar oder ein Mail info@adinora.com wir freuen uns über jede gute Idee die unsere Umwelt verbessert und damit unser Leben lebenswerter macht! Danke! Erna

https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/mex/themen/billig-kleidung–was-mode-zum-klimafaktor-nummer-1-macht-,mex-bilig-kleidung-oeko-bilanz-klima-100.html

https://www.hessenschau.de/panorama/warum-ist-mode-klimaschaedlich,video-96200~_story-mex-bilig-kleidung-oeko-bilanz-klima-100.html

https://countrymeters.info/de/World

Ich bin chronisch krank und erkläre mich öffentlich

9783831204595xlWas bringt Robin Rehmann dazu das Innerste seiner Seele und das Innere seines Darms zu veröffentlichen. Was ist das Ziel seiner schonungslosen Kommunikation?

Robin Rehmann leidet an der chronischen Darmkrankheit «Colitis ulcerosa». Sein Leben ist dadurch sehr eingeschränkt und er konnte nicht auf das Verständnis seiner Umwelt rechnen. Er überlegte sich nicht nur seine Situation, sondern auch die Situation seiner Mitmenschen. Er merkte, dass die Lebenswirklichkeit eines chronisch kranken Mensche für aussenstehende Personen kaum nachvollziehbar ist.

Gegenseitiges Verständnis ist die Basis für ein aufgeschlossenes und tolerantes Zusammenleben der Menschen. Nur, wie kann sich ein nicht Betroffener in das komplexe Leben eines chronisch kranken Menschen einfühlen? Wie sich ein Bild davon machen? Robin Rehmann getraute sich und wählte den Weg der offenen Kommunikation.

Er wollte aber nicht nur sich selbst eine Stimme geben sondern auch anderen psychisch und chronisch erkrankten Mitmenschen. Mit der Sendung «S.O.S. – Sick of Silence» ist ihm das sehr gut gelungen. Zudem veröffentlichte er das Buch „Steine im Bauch – Mein Leben mit Colitis ulcerosa“.

Allen Mut zusammennehmen und offen reden über Multiple Sklerose, Diabetes, Panikattacken, Drogensucht, Sexsucht, usw., intimste Details über eine chronische Krankheit veröffentlichen. Dieser Ansatz für ein besseres Zusammenleben der Gesellschaft ist sicherlich gewöhnungsbedürftig. Wird nicht alles grösser und realistischer, wenn man darüber redet? Führt es nicht dazu, dass dem Negativen und Dunkeln zu viel Raum gegeben wird? Ist Schweigen nicht gnädiger und deckt das Leiden wie eine weiche Daunendecke zu?

Robin Rehmann hat seinen Weg gewählt, er überwindet Scham und Verletzlichkeit mit dem Ziel eines besseren Miteinanders von kranken und gesunden Menschen. Mehr Informationen finden Sie in den untensthenden Links.

Was denken Sie darüber?

https://www.srf.ch/radio-srf-virus/rehmann/ich-bin-krank-und-spreche-darueber

https://youtu.be/9rRZtKQwlhI

https://www.youtube.com/watch?v=d1E3FUzFPjw

https://www.youtube.com/watch?v=kYD2EfEh88I

http://www.srf.ch/medien/news/reporter-weiterleben-trotzdem-robin-rehmann-ist-chronisch-krank/