CoSoSo – ein virenfreier Lichtblick in der kulturellen Wüste.

CORONA-SOCIALDISTANCE-SOLOSHOW im Oswalds Eleven ist eine wunderbare Idee von Judith Stadlin & Michael van Orsouw alias Satz&Pfeffer!

Der Bayernkönig Ludwig II. buchte die Bayrische Staatsoper für sich allein und sah sich Opern ohne anderes Publikum an. Das war für die Künstler sicher speziell und klingt etwas abgehoben, klar. Mit etwas Fantasie kann man es auch so sehen: Ludwig war quasi ein Trendsetter des Social Distancing.

Deshalb haben wir von Satz&Pfeffer uns von der königlichen Spleen-Idee inspirieren lassen. Wir bieten im OSWALDS ELEVEN an der St.-Oswaldsgasse 11 in Zug eine Stunde lang gesunde Exklusiv-Live-Kultur für maximal fünf Personen an: die Corona-Socialdistance-Soloshow. Das Ganze kostet nur einen Stundenlohn eines Zuger Anwalts.

Damit erzielen die buchenden Kulturfans einen vierfachen Nutzen:
1. Sie durchbrechen die eigene kulturelle Isolation.
2. Nach einer Überdosis an e-learning, e-home-offfice, e-videokonferenzen, e-ostern und e-entertainment kommen sie endlich wieder in den Genuss von ANALOGEM und trotzdem GESUNDEM.
3. Sie retten den Kleinkünstlern den Unterhalt!
4. Sie beschenken sich selber mit einem garantiert unvergesslichen Erlebnis: Eine Show und ein ganzes Theater exklusiv für einen kleinen Kreis!

Kulturfreundinnen und Kulturfreunde können jetzt die «Corona-Socialdistance-Soloshow» von Satz&Pfeffer buchen und in das königliche Gefühl eintauchen. Im charmant kleinen Theater OSWALDS ELEVEN fühlen sich niemand alleine oder zusammen mit der Familie nicht verloren. Im Gegenteil: Die Kulturfans werden exklusiv, virenfrei und königlich unterhalten.

Zwei Programme zur Auswahl

Die Zuger Autorin und Schauspielerin Judith Stadlin liest live aus ihrem brandneuen Programm «Häschtääg zunderobsi» zum gleichnamigen Buch. Sie verpasst dem Zugerdeutschen eine Frischzellenkur – purlimunter, geistreich und sehr lustig! Und einen Coronatext hat sie natürlich auch dabei.

Das zweite Programm bestreitet der Autor und Schriftsteller Michael van Orsouw. Es heisst «Kronen statt Corona» und handelt von royalen Geschichten aus der Schweiz. Er hat das Buch «Blaues Blut» geschrieben, bringt Bilder, liest, erzählt, erklärt und verblüfft. Und erzählt natürlich auch von König Ludwigs abenteuerlichen Reisen in die Innerschweiz.

Zur stündigen Show bekommen die Bucher der «Corona-Socialdistance-Soloshows» Gratisgetränke und ein persönlich signiertes Buch.

Termine tagsüber, über Mittag, am Vorabend, am Abend oder auch nachts, einfach nach Absprache. Buchungen unter booking@lesebuehne.ch

Eine solche Belebung der kulturellen Wüste ist eine gute Tat!

Herzliche Grüsse

Judith Stadlin & Michael van Orsouw alias Satz&Pfeffer

Repair Café in Arbon, Zug und…

Die Mentalität „reparieren statt wegwerfen“ wird immer populärer. Sind Sie auch dabei?

Besitzen sie ein Handy das nicht mehr richtig funktioniert, oder eine Nähmaschine die nur näht, wenn sie will, einen Staubsauger bei dem eine Schraube locker ist. Eine Büromaschine die den Geist aufgegeben hat, oder einen geliebten Teddy dem es an Inhalt fehlt?

Schenken sie diesen Dingen ein zweites Leben indem sie mit ihnen ein Repair Café besuchen. Dort helfen ihnen freiwillige Experten kostenlos bei der Reparatur und sie schonen ihr Budget, leisten einen positiven Beitrag für die C02-Bilanz und können weiterhin mit ihren geliebten Teddy kuscheln. 😉

Hier einige der nächsten Daten:

Am Freitag, 31.1.2020 von 14:00 – 18:00 findet der repair Café Arbon, zu ersten Mal im Schloss Arbon im 3.OG statt.
Weitere Infos: https://www.blueit.ch/repaircafe-arbon
Es gibt auch Kaffee und Kuchen zu Normalpreisen.
Das repair-Team freut sich auf Ihren Besuch!
Daniel Stillhard, www.blueIT.ch

 

Repair Café Kanton Zug: Wir reparieren in Unterägeri, Februar 2020 10:00 – 15:00

Wilbrunnenstrasse 24, Schulhaus Schönenbüel, 6314 Unterägeri

 

https://repair-cafe.ch/de

https://repair-cafe.ch/de/cafes/repair-cafe-zug

https://www.nachhaltigleben.ch/freizeit/repair-cafes-hier-koennen-sie-reparieren-statt-wegwerfen-3248

 

„Chlauseslä“ – Völkerverbindendes Brauchtum im Ägerital

«Chlauseslä» ist mehr als ein Innerschweizer Brauch, das «Clauseslä» im  Ägerital verbindet dort die Alteingesessenen und die neu zugezogenen Menschen aus der ganzen Welt.

Als Kinder pflegten wir jeweils den Brauch des «Chlauseslä» am Nachmittag des 5. Dezembers.
Am Tag vor St. Nikolaus gingen wir von Haus zu Haus mit einem «Chlausesel» oder einer Kuhglocke ausgerüstet lärmten wir so laut wie möglich vor den Türen der Dorfbewohner. Unser «Holi, holi, hüüü, de Claus isch doo» lockte die Menschen ans Fenster und an die Türe. Wir erhielten «Zältli» «Büürli» «Mandarinen» oder einen Batzen in das Maul vom «Chlausesel». Mit der Hilfe unserer Väter bastelten wir jeweils einen möglichst eindrücklichen und schönen Eselskopf mit einem beweglichen Unterkiefer welcher am oberen Ende einer langen Stange befestigt wurde. Teilweise wurden die «Chlausesel» über Generationen weitergegeben. In der Aporheke erhielten wir jeweils Süssholz, eine besonders beliebte und exotische Süssigkeit für uns.

Am Abend waren dann die Erwachsenen in «Rotten» unterwegs. Begleitet vom uhrigen Ton der Kuhhörner, dem «Chlepfen» der «Geislächlepfer» und dem hühnerhaut erzeugendem Ton der «Triichlä» ziehen der Samichlaus, die Schmutzli und seine Begleiter von Haus zu Haus und präsentieren ihre prächtig leuchtenden «Iffälä».

Dieser Brauch hat vermutlich seinen Ursprung in der germanischen «Wilden Jagd» wo man versuchte die bösen Geister des Winters mit möglichst grossem Lärm zu vertreiben. Im 12. Jahrhundert wandelte sich dann die Jagd in eine Verehrung des Sankt Nikolaus. Eine laute Verehrung, aber eine herrliche Zeit der Verbundenheit für Jung und Alt.

Und dann war da noch diese Geschichte vor einigen Jahren im Ägerital. Einige Bewohner welche aus anderen Ländern der Welt ins Ägerital gezogen waren, beschwerten sich über die Geiseln chläpfenden Kinder und Erwachsenen auf der Strasse, welche schon Tage vor dem grossen Auftritt übten. Was passierte? Die Geiselchläpfer luden die ausländischen Zuzüger ein dieses Brauchtum kennen zu lernen und mit ihnen zusammen den besonderen Tag zu begehen. Und was vermuten Sie? Wer gehört jetzt wohl zu den begeistertsten „Chlauseslärn“ im Dorf?

Der Brauch des Chlausjagen wird immer mehr gepflegt und ist in verschieden starken Ausprägungen im Kanton Zug und anderen Innerschweizer Kantonen heimisch. Ich selbst kenne es nur von Unterägeri und Oberägeri und freue mich jedes Jahr wieder auf diese urige Zeit.

Mehr Informationen finden Sie auf den unten angefügten Links.

Empfehlenswert ist auch die kleine Ausstellung im Museum der Burg Zug zum Brauchtum des «Chlauseslä».

https://www.burgzug.ch/page/de/museum/geschichte

https://www.chlauseslae.ch/chlauseslae-am-abend.html

https://www.chlauseslae.ch/glossary.html

Chlauseslä

http://www.oberaegeri.ch/dl.php/de/54745b1616b4d/oberaegeri.ch_Layout_17.11.014.pdf

«Mit Geisselknall und Glockenschall – Chlauseslä in Oberägeri»

 

Übrigens: Als ich vor vielen Jahren in Budapest im Völkerkundlichen Museum war, sah ich dort Bilder von Kindern mit selbst gebastelten «Chlauseslä» auf einer Stange, es scheint sich auch dort um einen ähnlichen Brauch zu handeln wie in der Innerschweiz. Leider konnte ich aber keine Details herausfinden. Eventuell kennen sie, liebe Leserschaft diesen ungarischen Brauch genauer?

Weihnachtsdeko einmal anders!

Nachhaltige Weihnachtdekoration und Wollmützen von Caramba! Beim Sportfachgeschäft Berge Pur in Zug finden Sie Mehrwert, ausgezeichnete Beratung, soziales Engagement und Nachhaltigkeit!

Schon Anfang November haben wir in vielen Läden die Weihnachtdekoration blinken sehen. Kugeln, Tannenzapfen und Vögel die in den schillerndsten Farben glänzen. Riesige Weihnachtsbäume die unter der Last des opulenten Schmucks aus China beinahe zusammenbrechen.  Glitter überall, an den Renntieren, den Weihnachtsengeln, in unserem Gesich und unseren Kleidern! Schreiende Weihnacht aus Materialien die die Umwelt stark belasten.

Es geht auch anders! Im Bergsportfachgeschäft Berge Pur in Zug ist die Weihnachtsekoration aus Karton- und Papier-Verpackungsmaterial gemacht.  Aus den grossen Kartons der Zulieferer wurden lustige Elche die neben den Mützen von Caramba keck in die Zukunft linsen. Bei Berge Pur blinken die Sportartikel und nicht die Lametta aus Bangladesch.  Der Begriff Upcycling bedeutet, dass Abfallprodukte in einen neuen Gebrauchsgegenstand verwandelt werden. Nicht nur eine Wiederverwertung, also Recycling, sondern eine Aufwertung des Produktes, also ein Upcycling.

Caramba! Das ist doch mal eine gute Idee, findet ihr nicht auch?

Übrigens, Caramba ist nicht nur ein Ausdruck des Erstaunens über eine gute Idee. Es ist auch der Produktename von hangefertigten Strickmützen der Marke Caramba. Ein Non-Profit-Label mit sozialem Engagement, hier einige Informationen aus deren Homepage.

„Mit CARAMBA weisst du, welche kreative Mamita deine Mütze gestrickt hat. Du findest ihre Geschichte auf der Etikette. Gearbeitet wird mit nachhaltiger Wolle höchster Qualität, welche zu 100% aus Peru stammt. Unsere Herzensangelegenheit ist, den Mitarbeiterinnen nicht nur einen entsprechenden Lohn zu bezahlen, mit dem sie für ihre Familie sorgen können – wir wollen ihnen durch die Arbeit bei CARAMBA einen Weg aus der Armut in ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben ermöglichen.“

Ja, Berge Pur in Zug ist engagiert, innovativ und nachhaltig. Hier finden Sie nebst Bergsportartiklen auch neue Ideen für die Weihnachtsdekoration sowie eventuell DAS nachhaltige Weihnachtsgeschenk für Ihre Lieben. Ueberzeugen Sie sich selbst! Momentan erhalten Sie neben der guten Beratung auch noch 20 % auf den Tourenski-Set!

BERGE PUR Outdoor
Baarerstrasse 49
CH-6300 Zug

+41 41 710 22 61
info@bergepur.ch

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Trash-Out entsorgt für sie mit dem Velo

Trash-Out holt ihren Abfall mit dem Velo ab und recycelt umweltfreundlich.

Da fahren wir doch jede Woche mit dem Auto zur Sammelstelle und bringen unser Recycling-Gut: Leere Flaschen aus Glas oder Pet, Aludosen, Metall, Papier, Karton, Kleider, Druckerpatronen, Elektroschrott etc. etc.

Ist das wirklich umweltfreundlich und sinnvoll?

Gemäss dem Bundesamt für Statistik gab es Ende des Jahres 2017, im Kanton Zug, insgesamt 53’689 Privathaushalte. Ich nehme an, dass jeder Haushalt im Kanton innert 5 Kilometern einen Ökihof erreichen kann und berechne den CO2-Ausstoss gemäss der Information von myclimate, gemäss Internetseite (siehe unten) mit nur 5 x 105.41g pro Kilometer. Obwohl vermutlich meist nur eine Person im Auto sitzt. Das ergibt für die Hinfahrt 527,05 gCO2e und für die Rückfahrt nochmals 527,05gCO2e. Also insgesamt mehr als 1000 gCO2e für eine Entsorgungsfahrt. 53`689 Haushalte mal 1000 gCO2 wären dann wöchentlich 53`689`000 gCO2 pro Woche für den Transport des von Recycling-Gut und Abfall in die nächstgelegene Sammelstelle.

(PKW CH (durchschn. Flotte, Auslastung = 3 Personen): 105.41 gCO2e/(P*km)

Wenn jeder Haushalt noch seinen Zeitaufwand dazurechnet, sagen wir mal eine halbe Stunde pro Woche, also zwei Stunden pro Monat. Wie viel verdienen sie in zwei Stunden?

Es ist schnell ersichtlich, selber recyceln ist ziemlich umweltbelastend, zeitraubend und zudem teuer.

Gut, dieses kleine Rechenbeispiel ist nicht wissenschaftlich belegt, eher eine kleine Spielerei.

Trotzdem ist gut ersichtlich, dass es sich finanziell, zeitlich und ökologisch lohnt den Fachmann mit dem Velo zu engagieren.

Das Recycling-Gut wird vor Ihrer Haustüre abgeholt und mit dem Velo umweltfreundlich in den Ökihof gebracht.

Sie wohnen in Cham, Zug oder Baar etc. Dann rufen Sie noch heute an und Christian vereinbart mit Ihnen die profitabelste und beste Lösung für Sie. 076 539 76 67

www.trash-out.ch

christian@trash-out.ch

https://www.zg.ch/behoerden/gesundheitsdirektion/statistikfachstelle/themen/01bevoelkerungszahlen/haushalt

https://adinora.com/2016/02/11/der-gruene-ritter-auf-dem-drahtesel/

https://daslamm.ch/sind-zugfahrer-dumm/