Blumen für die Kunst

Im Aargauer Kunsthaus findet in diesem Jahr zum sechsten Mal die Ausstellung Blumen für die Kunst statt. Die Floristen und Floristinnen sind wahre Künstler!

Waren sie schon einmal an der Ausstellung “Blumen für die Kunst” in Aarau? Für mich war es das erste Mal, dass ich die Kunstwerke im Aargauer Kunsthaus sehen durfte. Ich bin sehr beeindruckt und mehr als begeistert von den floralen Kunstwerken.

Aarau erreicht man sehr bequem mit dem Zug und der Weg vom Bahnhof Aarau, zum Kunsthaus dauert zu Fuss höchstens 10 Minuten. Sehen sie sich bei dieser Gelegenheit auch gleich den Bahnhof Aarau etwas genauer an, schon der Bahnhof von Aarau ist sehenswert.

Als wir im Kunsthaus ankamen war ich überrascht von den vielen Besuchern, an einem ganz “normalen” Werktag drängten sich die Besucher im Foyer und wählten im Shop unter vielen angebotenen kleinen Andenken aus. Wir wurden freundlich von einer sehr kompetenten und engagierten Freiwilligen empfangen welche uns nahe legte unsere Mäntel und Taschen in einem Schliessfach zu lagern und uns völlig unbeschwert mit “zentnerschweren Handtaschen” auf den Weg durch die hellen Räume des Kunsthauses zu machen. Ein guter Tipp, sonst hätten wir eventuell ein teures Kunstwerk erschlagen und damit unsere Rente verspielt oder die Haftpflichtversicherung arg strapaziert. 🙂

Kompetent geführt und mit guten Kopfhöhrern ausgerüstet machten wir uns auf den Rundgang. Die Kopfhöhrer ermöglichten es uns die Fachfrau immer gut zu verstehen, trotz der vielen anderen Kunstinteressierten. Auch waren alle Besucher äusserst freundlich und es war uns jederzeit möglich ein Blumenarrangement oder ein Bild näher zu betrachten oder zu fotografieren. Ja, Fotos sind erlaubt, aber bitte ohne Blitz.

Sonja Egli, aus Schwyz hat das Bild von Christine Streuli so filigran und beeindruckend in Blumensprache umgesetzt, ein Augenschmaus! Und Christoph Klein aus Zürich zeigte eindrücklich beim Bild von Marcia Hafif, dass Schwarz niemals schwarz ist sondern Lila, Ocker, Blau oder…. wowww. Dann war das noch dieses Weiss von Simone Serra-Helbling aus Gommiswald oder die weisse Hemisphäre von Peter Schwitter aus Buochs, einfach begeisternd! Franziska Bürgi Rey aus Kreuzlingen lässt beim Bild von Didier Rittener ein Paradies ohne Erbsünde wachsen aus Apfelbaumzweigen und herrlich duftenden Blüten und Pflanzen. Peter Hintermann aus Zürich erreicht mit einem kleinen Hauch Blau ein herrliches Orange und…. ach, es fällt mir schwer hier eine Lieblingskreation zu nennen, die Bilder und die floralen Kreationen waren so beeindruckend, ich kann ihnen nur empfehlen diese Kunstwerke selbst anzusehen.

Voller blumiger Begeisterung wünsche ich Ihnen eine herrrliche Kunst-Auszeit in Aarau. Erna

https://www.aargauerkunsthaus.ch/

https://www.aargauerkunsthaus.ch/ausstellungen/?showUid=521&cHash=73a22559a0c46b0d7765a6abcc18898d

 

Spaghetti Factory neu erblüht!

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In jungen Jahren besuchte ich die Old Spaghetti Factory in Toronto. Wenn ich mich noch richtig erinnere, war das im Jahre 1978. Es gab vier oder fünf Arten von Spaghetti, grünen Salat und Glacé. Das Restaurant war in einer riesigen Fabrikhalle, Holztische, Holzbänke und Papiersets. Unendlich viele Gäste und eine ganz bezaubernde Atmosphäre.

Ich bewunderte diese Geschäftsidee und auch die konsequente Durchführung. Die Spaghetti-Saucen frisch gemacht und tagesaktuell, die Salate mit einem eigenen Dressing. Keine „tausend Inseln“ sondern eine italienische Sauce mit Balsamico und frischen Kräutern.

In der Schweiz erzählte ich von diesem einzigartigen Erfahrung. Kein Mensch wollte mir glauben, dass es möglich sei, nur mit Spaghetti eine Fabrikhalle mit einigen hundert Plätzen zu füllen. Zehn Jahre später war es dann auch in der Schweiz so weit. Im Bellevue in Zürich wurde die erste „Spaghetti Factory“ eröffnet. Natürlich war das Angebot viel grösser und der Raum keine riesige Fabrikhalle, aber ich konnte nun auch hier Zuhause in Erinnerungen schwelgen.

Die Jahre vergingen und ich dachte nicht mehr oft an diese Zeit meiner Jugend zurück. Letzten Sonntag suchte ich ein Restaurant in Aarau und es stellte sich heraus, am Sonntag ist beinahe alles zu! Warum also nicht die Spaghetti Factory besuchen und erleben was sich in den letzten, knapp 40 Jahren, so geändert hat. Die Einrichtung ist ansprechend. Die Bedienung freundlich und schnell. Der grüne Salat, mit einer vermutlich hausgemachten Sauce, war frisch und knackig. Die Spaghetti bissfest und die Saucen sehr gut. Ich hatte Aglio Olio bestellt und war begeistert. Die Bolognese-Sauce war sehr gut, nur die Spaghetti einen Hauch zu weich, und die Spaghetti Datt MoRuBa sogar sensationell gut, nach dem Urteil des jungen Herrn, der mich begleitete. Nein ich verrate nicht was Datt MoRuBa ist, probieren Sie es selbst. Mein Fazit: Ein Besuch der Spaghetti Factory in Aarau lohnt sich, nicht nur um in alten Erinnerungen zu schwelgen auch wegen des freundlichen, schnellen Service und der ausgezeichneten Spaghetti. Ich wünsche einen schönen Sonntag in Aarau! Erna

http://www.bindella.ch/de/spaghetti-factory-salmen.html

http://www.oldspaghettifactory.ca/

http://www.fundinguniverse.com/company-histories/old-spaghetti-factory-international-inc-history/

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