Senioren gehören entsorgt

Diesen Brief habe ich heute im Briefkasten gefunden…. Mir ist beinahe das Herz stehen geblieben!

Stellen sie sich vor, sie kommen friedlich nach Hause, freuen sich auf eine geruhsame Zeit vor dem Fernseher und dann dies! Ein Brief liegt im Briefkasten mit der Aufschrift: «Die Alten gehören entsorgt!» Unglaublich! Jetzt geht der Wahlkampf aber zu weit. Nun werden nicht nur Familien mit Kindern als Umweltsünder angegriffen, nun geht es also auch uns «Alten» an den Kragen. Ein öffentlicher Aufruf zum Meuchelmord an alten Menschen und zur umweltvertrträglichen, nachhaltigen Entsorgung mit den Grünabfällen? Das kann doch nicht sein? Ist so ein öffentlicher Aufruf zu kriminellen Handlungen nicht strafbar?

Nachdem ich mich vom ersten Schrecken erholt habe, sehe ich mir den Briefumschlag etwas genauer an. Aha! Das fett gedruckte Wort ENTSORGT ist teilweise durchgestrichen und mit einem grüngelben Schriftzug umgedeutet in umSORGT! Das konnte ich mit meinen «alten Augen» auf den ersten Blick gar nicht erfassen.

Darf ich mich trauen dieses Couvert aufzuschneiden? Oder ist irgendeine gefährliche Substanz darin?
Das grün-gelbe «um» gibt mir Hoffnung und ich traue mich!

Und…. Ein Spendenaufruf der Pro Senectute?!

Mit dem folgenden Text:

«»Wann werden Sie «entsorgt»? Ausgemustert, abgeschoben und vergessen: In der Schweiz fühlen sich immer mehr Seniorinnen und Senioren entsorgt statt umsorgt. …..Mit ihrer Spende helfen sie mit, Seniorinnen und Senioren in der Schweiz einen glücklichen und erfüllten Lebensabend zu ermöglichen.»

Hoffentlich ist dieser ungewöhnliche Spendenaufruf wirksam! Erna

https://zg.prosenectute.ch/de.html

https://www.prosenectute.ch/de.html

Bei jedem Spaziergang mindestens 5 Teile Müll einsammeln und entsorgen…..

IMG_4518….sorgt für Gesundheit und Wohlbefinden bei Mensch und Tier. Das Wort „Littering“ ist die die Bezeichnung für das achtlose und rücksichtslose Wegwerfen und Liegenlassen von Abfall auf öffentlichem Grund oder in der Natur.

 Littering kostet den Schweizer Steuerzahler jedes Jahr viele Millionen Franken. Alleine der Kanton Basel zahlte im Jahr 2013 über 21 Millionen Franken für die Beseitigung von Abfall auf öffentlichem Grund. Für die ganze Schweiz rechnet der Bund mit über 250 Millionen Franken Litteringkosten, je nach Quelle sind auch höhere Beträge genannt. Die Tendenz ist steigend und bisher fruchten Strafen wenig. Ich habe mir überlegt was ich persönlich tun könnte um diese Kosten ein wenig einzudämmen. Es ist mi schon klar, dass ich alleine nur einen winzig kleinen Beitrag leisten kann aber eventuell kann ich dazu beitragen, dass auch Sie sich Gedanken zum Littering machen.

Die erste Massnahme besteht auf jeden Fall darin, keinen Abfall auf öffentlichem Grund oder in der Natur zu entsorgen. Das ist von mir aus gesehen ziemlich einfach. Ich finde immer genügend Abfalleimer um meinen Glacéstengel oder mein Papiertaschentuch zu entsorgen. Bei meiner Suche im Internet habe ich noch eine weitere gute Idee gefunden welch ich Ihnen ans Herz legen möchte.
Sammeln Sie bei jedem Spaziergang mindestens 5 Teile Müll ein und entsorgen Sie den Müll dann fachgerecht. Da ich jeden Tag meine 10`000 Schritte laufen „muss“, habe ich heute diesen Spaziergang mit dem Einsammeln von Müll ergänzt. Die Idee dazu ist nicht neu, ich habe sie aus einem Artikel von Utopia aus dem Jahre 2012, und aus einem Artikel des Wochenspiegels vom Jahr 2013. Christine Gross macht darauf aufmerksam, dass Littering nicht nur immense Kosten verursacht sondern auch Tieren das Leben kostet. Die Abfälle auf dem Land kommen ins Heu und verletzen oder töten unsere Nutztiere.
Das Einsammeln vom Müll am Wegesrand hat meinen heutigen Spaziergang interessanter und nützlicher gemacht. Zudem hat es mir zu einem guten Gefühl verholfen.  Probieren Sie es auch!
Senden Sie uns Fotos oder Kommentare von Ihren Erlebnissen in diesem Zusammenhang. Ich freue mich darauf! Herzlichen Dank. Erna

http://www.stopp-littering-schweiz.ch/downloads/wochenspiegel20130403unterwegsabfalleinsammeln.pdf

https://utopia.de/0/gruppen/plastikmuell-1055/diskussion/bei-jedem-spaziergang-mindestens-5-teile-muell-einsammeln-203711

http://www.aue.bs.ch/abfaelle/littering/kosten.html

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entSORGEN

indexNicht nur im Alter, aber dann vielleicht besonders hat man den Drang Ordnung zu schaffen und eine Entrümpelung in die Wege zu leiten. So verhält es sich auch bei mir.
Dabei bin ich sehr auf eine strickte Trennung meiner Abfälle ausgerichtet. Und eigentlich ist dies in der Stadt Zug gut organisiert und entsprechend einfach in die Tat umzusetzen.

Allerdings sind vor kurzer Zeit dunkle Wolken aufgezogen. Plastik wird nämlich seit einiger Zeit nur noch beschränkt im Wiederverwertungskreislauf akzeptiert, was bei mir ein Stirnerunzeln verursacht. Mir ist schleierhaft, dass es in unserer hochtechnisierten Welt offenbar keine Möglichkeit gibt die Plastikabfälle entsprechend der Zusammensetzung einem neuen Verwendungszweck zuzuführen. Die neue Devise lautet: verbrennen!

Was mich betrifft hat diese Neuerung bewirkt, dass ich nicht mehr konsequent trenne wie zuvor. Zu beurteilen ob für die Sammlung geeignet oder nicht ist zu mühsam. Da landet öfter was im Normalkehricht was dort eigentlich nicht dort hingehört und als zusätzliche Schlacke endet. Wir leben eh schon mit einer Umwelt die wir arg strapazieren – mit ungewissen
Folgen.
Der ZEBA kann ich für das abgespeckte Angebot somit nur schlechte Noten verteilen, denn das Ziel des Zweckverbands war ja eigentlich möglichst viel Verbrennungsabfälle zu vermeiden. Toni

zg.ch/behoerden/weitere-organisationen/zeba

oceancare.org/de/projekteundkampagnen/kampagnen/plastikverschmutzung/

swissrecycling.ch/wertstoffe/kunststoff/

Der grüne Ritter auf dem Drahtesel

In einem Zeitungsartikel wurde Nik Dinter als der grüne Ritter mit dem Drahtesel bezeichnet. Denn er holt, als einziger Velo-Entsorger des Kantons Zug, den Abfall bei den Kunden ab und transportiert ihn mit der Kraft seiner Beinmuskeln zum Oekihof.

Er entsorgt Glas, Papier, Karton, PET, Kunststoff, Dosen, Sperrgut, Möbel etc. etc. Und er hat auch schon meine Altkleider mitgenommen und den alten PC. Er ist ein richtiger Umwelt-Gentleman und entsorgt mit seinem Einmann-Unternehmen, per Velo, die sperrigsten Abfälle. Es ist unglaublich, was in seinem Trash-out-Velo alles Platz findet. Nun muss ich nicht mehr mit dem Auto durch die ganze Stadt fahren und lange auf einen Platz zum Entladen der Abfälle warten. Nik erledigt alles umweltschondend, zuverlässig und ohne Abgase zu produzieren. Ein Service für Private, Unternehmen, Gastronomie, Produktionsbetriebe etc. Mit einem Trash-out-Entsorgungsabonnement wird ihr Abfall fachgerecht und nachhaltig entsorgt. Möchten Sie auch so ein Mainzelmännchen das Ihren Abfall entsorgt? Dann rufen Sie noch heute bei Trahs out an. Telefon  076 539 76 67 Sie werden begeistert sein. Erna

www.trash-out.ch

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