Chäserrugg – Sehnsucht nach dem eigenen Land!

chaeserruggDas Toggenburg ist ein attraktives Voralpen Hochtal und bietet mit den 7 Churfirsten eine faszinierende Bergwelt mit intakten Landschaften für Erholung und Spass.

Der sonnige Herbsttag verlockte uns zu einem Ausflug in eine eher unbekannte Gegend. Wir hörten vom Chäserrugg und den vielfältigen Möglichkeiten des Naherholungsgebietes im Toggenburg.
Bei der Fahrt durchs Toggenburg war ich beeindruckt von den herrlich grünen Wiesen und den vielen äusserst gepflegten und blumengeschmückten Bauernhäusern. Allein dafür hätte sich die Fahrt schon gelohnt. Aber es kam noch viel eindrücklicher! Wir kauften in Unterwasser ein Billet für die Fahrt auf den Chäserrug und zurück weil wir an diesen Tag keine lange Wanderung machen wollten. Das Halbtaxbillet kostete pro Erwachsenen CHF 24.–. Zuerst genossen wir die Fahrt mit der historischen Standseilbahn bis Iltios. Dort befindet sich das Berggasthaus Iltios mit einem sehr schönen Spielplatz. Iltios bietet viele schöne Spaziergänge für Familen, wie zum Beispiel den Klangweg. Aber Iltios bietet auch viele Möglichkeiten für den sportlichen Wanderer. Wir verweilten nicht und stiegen zügig in die Luftseilbahn um. Mit  der Luftseilbahn schwebten wir von Iltios auf den Gipfel vom Chäserrugg. Der atemberaubende Blick hinab in die imposanten Felswände der Churfirsten sorgte für ein Hühnerhautgefühl. Angekommen auf dem Chäserrugg bewunderten wir das Gipfelrestaurant, welches von den Architekten Herzog und de Meuron gesaltet wurde. Weltklasse Architektur mit Schwerpunkt auf lokale Architektur und gradliniger Funktionalität mit natürlicher Ästhetik. An vier Sonntagen im Sommer gibt es die Möglichkeit das Gipfelgebäude und drei Stationen der Stöfeli-Bahn unter fachmännischer Leitung zu erkunden. Wir machten uns auf den Rundweg Rosenboden,die Hochebene auf 2`262 m ü. M. Eine Wanderung mit leichtem Schwierigkeitsgrad und einer Dauer von ca. 1 Stunde. Die Aussicht vom Chäserrug ist einmalig, unglaublich schön und macht Sehnsucht nach dem eigenen Land. Der grünblaue Walensee, das Alpsteinmassiv und die vielen Gipfel sind äusserst eindrücklich. Auf dem Cholbe konnten wir sieben Gämsen bewundern welche mit einer unglaublichen Trittsicherheit über die steilsten Abhänge liefen. Nach der kurzen Wanderung genossen wir ein “kleines Togenburger-Plättli” mit Käse und Toggenburger Fleischspezialitäten, welches gut für zwei Personen reichte und machten uns auf die Rückfahrt. Das Gebiet Chäsrugg hinterlässt bei uns einen tiefen Eindruck und wir werden es bald wieder besuchen. Geht auf den Chäserrugg, es ist ein einmalig schönes Erlebnis. Erna

http://www.chaeserrugg.ch/de/startseite/sommer.html
http://www.iltios.ch/
http://www.myswitzerland.com/de-ch/chaeserrugg-auf-den-churfirsten-stehen.html

Anfahrt: mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Wil oder Nesslau und dann mit dem Bus nach Unterwasser oder mit dem Auto nach Unterwasser.

Bilbao

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die grösste Stadt der autonomen Gemeinschaft Baskenland in Spanien ist unglaublich grün, grosszügig, luftig, modern, traditionell, vielseitig, interessant und….

Bilbao war in meiner Erinnerung eine Industriestadt deren Schwermetallindustrie die Umwelt belastete und die ganze Stadt mit einem dunkelgrauen Smog-Leintuch bedeckte. Die Stahlkrise von 1970 – 1990 hat die Stadt vollkommen verändert. Durch enorme Überkapazitäten und die internationale Konkurrenz fielen die Preise so stark, dass die Stahlindustrie von Bilbao zusammenbrach. Heute sind noch riesige Flächen mit verfallenen Fabrikruinen zu sehen.

Aber die Bewohner von Bilbao steckten den Kopf nicht in den Sand sondern ergriffen die Gelegenheit etwas Neues zu schaffen. In einer Zeit hoher Arbeitslosigkeit und grosser Armut investierten sie in spektakuläre Bauten. Die Metro von Norman Foster, deren Eingänge „Fosteritos“ genannt werden, die grüne Strassenbahn, Eusko Train, die im „Grünen“ fährt, die Zubizuri-Brücke und der Flughafen von Santiago Calatrava und insbesondere das Guggenheim-Museum von Frank O. Gehry mit dem riesigen bepflanzten Hund “Puppy”  sind einen Besuch wert. Der „Bilbao-Effekt“ führt die Stadt in einen neuen Aufschwung. Es entstehen Arbeitsplätze in Tourismus, Forschung, moderner Technologie etc., Bürogebäude, Parkanlagen, Hotels und vieles mehr. Neue Stadtteile sind geplant und die Architektur entwickelt sich in einer Wechselwirkung mit der Natur.

Die Luft ist sauber und der Luftzug vom Meer sorgt auch bei höheren Temperaturen für ein angenehmes Klima. Die Altstadt bietet unendlich viele Sehenswürdigkeiten deren Aufzählung den Rahmen dieses Blogs sprengen würden. Aber ich muss unbedingt noch die feinen Pintxos (Spiesschen) erwähnen die Sie in den Bars der Stadt ab der Theke auswählen können. Wir versuchten es wie die Einheimischen und haben mehrere Bars besucht. Wir konsumierten ein kleines Getränk (Bier oder Wein ca. EUR 1.50) und ein Pintxos (ca. EUR 1.70 – 1.90 pro Stück) und dann weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit, danach wieder in die Bar und……. Es war ein Hochgenuss. Erna
Und hier noch ein Link für das Crowdfunding von wemakeit, Bilbao eine Stadtgeschichte.
https://wemakeit.com/projects/bilbao-eine-stadtgeschichte?utm_source=wemakeit&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=bilbao-eine-stadtgeschichte&utm_source=Newsletter+Schweiz+DE&utm_campaign=6a33893fa2-Newsletter_CH_DE_160531&utm_medium=email&utm_term=0_12dac376b9-6a33893fa2-71337585

http://wikitravel.org/de/Bilbao

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