Wer wagt gewinnt, die Welt ist bunt und schön!

Auf dem Rückweg reiste ich ab Ushuaia im Flugzeug bis nach Bariloche, der Schweiz Argentinien’s mit seinem herrlichen See, den Bergen ringsum und den Schokoladedüften, die durch die Hauptgasse wehen. Der Ort ist in unserem Sommer u.a. auch ein beliebter Trainigsort von verschiedenen nationalen Ski-Teams.
Llao-Llao ist ein 5* Golf-Hotel an herrlichster Lage, angeblich das schönste Hotel von ganz Argentinien.
Auf dem See- oder Landweg kann man nach Puerto Montt /Puerto Varas in Chile zurückkehren.
Puerto Montt ist Ausgangs- wie auch Endpunkt für die Insel Chiloé mit seinen alten, zumTeil bunt bemalten und geschindelten Holzkirchen (18./19.Jahrh.), die unter UNESCO World Heritage stehen, als auch für die drei Tage dauernde Schiffsreise nach und von Patagonien (Puerto Natales).

Mein Motto: ” Wer wagt – gewinnt! Die Welt ist bunt und schön.”
Mit gegenseitiger Achtung und Respekt bin ich gut gefahren und musste als alleinreisende Frau (= für Einheimische allerdings schon etwas gewöhnungsbedürftig) nie Angst haben. Wurde auch nie beklaut. Man wird von den Männern in der Metro oder im Bus,als auch im Flieger nie angesprochen, egal wie lange die Fahrt dauert. Zudem erlebte ich in Südamerika immer wieder sehr spontane herzliche Begegnungen, die auch nach kurzer Zeit mit “besos und abrazos”(=Küssen und Umarmungen)endeten.
Zum Abschluss meiner Reise durfte ich noch die Atacamawüste mit seinen Naturschönheiten dem Valle de la Luna, dem Salzsee mit den Andenflamingos, die Geisyre von Tatio und das Altiplano (= über 4000 m ü.M.)mit zwei herrlich gelegenen Lagunen kennenlernen – umgeben von schneebedeckten Bergen und Vulkankegeln – davor die Guanaco’s oder Alpaka’s weiden.
Mein Wunsch ,ans ” Ende der Welt” zu gelangen – dorthin wo nichts ist und wo die Strassen am Meer enden- hat sich erfüllt.Ich kam total “entschleunigt” nach fast vier Monaten nach Hause zurück. Gerne beantworte ich alfällige Fragen. Ich kann diese Reise empfehlen, wagt es. Renate B

http://www.llaollao.com/
http://www.weltkulturerbe.com/weltkulturerbe/suedamerika/holzkirchen-chiloe.html
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/chiloe-im-pazifik-insel-der-trolle-und-hexen-a-512055.html
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Von Punta Arenas nach Ushuaia

maxresdefaultAuch als Frau kann man in Südamerika gut alleine reisen. Auf meinem Weg von Punta Arenas nach Ushaia habe ich viele schöne und interessante Erlebnisse.

Ab jetzt musste ich meine Weiterflüge, Busreisen und Übernachtungsquartiere vor Ort aktuell kaufen und organisieren. Mit Hilfe eines kleinen Tablets und dem entsprechenden WLAN Code in der Unterkunft oder im Restaurant,als auch im Shopping Center,konnte ich mich stets informieren und über Internet anfragen oder buchen.(weil ich kein Smartphone oder iphone besitze) ,sowie auch mit meiner Familie und Freunden durch e-mail oder skypen Kontakt halten. Für Chile selbst bekam ich während der zwei Monate meines Dortseins ein mobiles Telefon mit Pre-paid card durch die Familie meiner Austausch-Schülerin zur Verfügung gestellt.Dieses funktionierte jedoch nur innerhalb des Landes. Klicken Sie auf das Foto und Sie sehen wunderbare Bilder der bereisten Gegend von youtube.

Der grosse Sprung nach Punta Arenas in chilen.Patagonien erfolgte natürlich per Flugzeug.Chile ist über 4000km lang aber nur ca. 180km breit. Man ist von der Hauptstadt aus in 1,5h am Pacific (im Sommer beim Baden) oder in den Bergen(im Winter beim Skifahren).- Nach dem Besuch einer Humboldtpinguinkolonie(ca. 150’000 Tiere) ging’s per Bus weiter nach Puerto Natales, dem Ausgangsort für den Torres del Paine Nationalpark. Dieser Park bietet soviel an Naturschönheiten, sowie Fauna und Flora, dass man gut einige Tage dort verbringen könnte.

Über die Grenze nach El Calafate in Argentinien fährt man dann schon eher durch die Einsamkeit und Weite der Pampa.
Der Ort ist der Ausgangspunkt zum Nationalpark Los Glaciares mit dem bekannten Perito Morene Gletscher. Die Eiskante ist mehrere Kilometer breit und 50-60m hoch. Der Gletscher ” kalbt” dann und wann unter Applaus der Touristen in die Flut des türkisfarbenen Lago Argentina. Ein faszinierendes Naturschauspiel.

El Chaltén mit dem Mt.Fitzroy und den Cerro Torres ist ein ausgesprochener Ort für aktive Berggänger mit guter Ausrüstung.Schon im letzten Jahrhundert unternahmen Schweizer dort Erstbesteigungen.

Bis zur südlichsten Stadt der Welt, Ushuaia auf Feuerland, war ich mit Pausen , Zollformalitäten (man wechselt mehrmals die Grenzen zwischen Argentinien und Chile) an die 24 Std. im ÖV Bus unterwegs. Ushuaia liegt steil am Hang und ist auch der Ausgangspunkt für Schiffsreisen in die Antarktis oder Anlegehafen für die Kreuzfahrtschiffe, die Kap Hoorn umrundet haben.
Ein kleiner Zug rattert mit den Touristen in den Nationalpark “ans Ende der Welt”. Weiter in den  nächsten Tagen mit Renate

Alleine reisen in Südamerika

Alleine reisen in Südamerika

Zwei Jahre nach meiner Pensionierung(erfolgte mit 64 J.) und eingehender Vorbereitung mit einem Spanischkurs bei Pro Senectute in Zug, sowie einer rechtzeitigen Beratung mit meinem Hausarzt und im Reismedizinischen Zentrum der Uniklinik Zürich, packte ich meine Siebensachen, um Ende Dez. 2014 nach Südamerika zu fliegen.

Nach nur 3 Tagen Aufenthalt in Rio de Janeiro kann ich nicht behaupten, dass ich diese Stadt kenne, aber so das Wichtigste wie Corcovado mit der Christusfigur, dem Zuckerhut per Schweizer Seilbahn zuzuschweben, eine der schönen Strandbuchten an der Copacabana oder Ipanema abzuwandern, den sehr sehenswerten botanischen Garten zu entdecken oder auch mal eine geführte Tour durch eine Favela (Armenviertel) zu machen, hinterlassen doch Spuren in Herz und Seele.
Im Länderdreieck Brasilien, Argentinien und Paraguay liegen die wundervollen Iguaçu Wasserfälle mitten in einem “Urwald” – Nationalpark, deren Anblick mich sehr begeisterte. Auch von den neugierigen südamerikanischen Nasenbären, den Quati’s, wurden wir am Bus-Stop im Park beim Cataract-Hotel “begrüsst”.

Der einst weltweitgrösste Stausee von Itaipu- inzwischen vom chinesischen Dreischluchtenprojekt überrundet- faszinierte mich mit seiner 8km langen Staumauer , dem riesigen See und dem Hinweis, dass die Anlage Strom wie sonst zwölf Atomkraftwerke liefern könnte.

Via Buenos Aires , wo ich zu Fuss an einer ca. 3 Std. dauernden “Free Guided Walking Tour” teilnahm( = gibt es in vielen Städten der Welt und ist mal etwas Anderes als die Hopp-on / Hopp-off Touren per Bus sofern man noch gut zu Fuss ist) und somit auch einige wichtige Punkte der Stadt zu sehen bekam – nebst dem touristischen Künstlerviertel La Boca, der Milonga La Catedral, einem Tango-Tanzclub, bei dem man auch Tangoschritte mitüben kann wenn man möchte, dem berühmten Recoleta Friedhof mit der Grabstätte Evita Peron’s- flog ich via Santa Rosa en la Pampa nach San Rafael/Mendoza. Meine langjährigen Freunde zeigten mir den gesteinsfarbige Canyon de Atuel und auch die Kellerei eines Weinproduzenten in San Rafael. Gerne berichte ich an einem der nächsten Tage über den weiteren Reiseverlauf. Renate

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https://de.wikipedia.org/wiki/Rio_de_Janeiro