Wenn das Geld nicht reicht, was dann?

Leben in finanzieller Not ist beschämend, macht einsam und unglücklich. Das Buch “Wenn das Geld nicht reicht” zeigt Wege aus der finanziellen Misere.

Es gibt viele Gründe für eine finanzielle Krise. Angesichts der steigenden Preise für Mieten, Krankenkassenprämien, Medikamente, Lebensmittel, Strom, Gas und Wasser etc. wird das Leben immer teurer. Kurzfristige finanzielle Engpässe können sich schnell zu einem grossen “Loch” in der Haushaltskasse ausweiten. Der Lohn oder die Rente reichen nicht mehr aus den finanziellen Bedarf zu decken.  Jetzt noch mehr arbeiten führt dazu, dass manche Kinder ihre Eltern noch weniger sehen und eventuell dadurch einige Dummheiten anstellen die später dem Staat sehr hohe Kosten verursachen. Die Arbeitgeber sehen sich durch die Globalisierung immer mehr in der Pflicht ihre Dienste und Produkte kostengünstig anzubieten. Dies führt zu immer grösserem Arbeitsstress und verdichteten Arbeitspensen. Dann kommt die Rente, Frauen die den Haushalt führten, die Kinder erzogen und eventuell in Teilzeitarbeit ein Zubrot zum Familienbudget verdiente, erhalten meist eine Rente die kaum das Ueberleben sichert. Es gibt auch andere Gründe die dazu führten, dass keine 2. Säule oder 3. Säule aufgebaut werden konnte.

Die minimale AHV-Rente für eine Einzelperson in der Schweiz beträgt, gemäss der Vollrenten Skala 44, CH 1185.—pro Monat.

Die Miete für eine Einzimmerwohnung beträgt, gemäss Statistik des Hauseigentümerverbands, im Schweizerischen Durchschnitt HF 729.—und eine durchschnittliche Krankenkassenprämie für die Grundversicherung berechne ich, nach einigen Vergleichen diverser Statistiken, mit CHF 400.—pro Monat. Somit bleiben einem Rentner oder einer Rentnerin noch genau CHF 56.—pro Monat für Lebensmittel, Strom, Gas, Wasser, Benzin, etc. etc.

Wobei es in Zürich, Zug oder Genf, von mir aus gesehen, unmöglich ist, eine Ein-Zimmer-Wohnung für ca. CHF 700.—Mietzins pro Monat zu finden. Auch mit der maximalen AHV-Altersrente ist es vermutlich sehr schwer über die Runden zu kommen.

In der Schweiz waren im Jahr 2016 rund 615`000 Personen von Armut betroffen, also ca. 7,5 % der ständigen Wohnbevölkerung. Zu den am stärksten betroffenen gehören Einzelpersonen ab 65 Jahre.

Lassen sie es nicht so weit kommen. Sie können die Armut bekämpfen indem sie aktiv werden uns sich über die Wege und Hilfen aus der misslichen Situation informieren.

Das Buch “Wenn das Geld nicht reicht”, so funktionieren die Sozialversicherungen und die Sozialhilfe, zeigt Wege aud der finanziellen Not.

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Klappentext:

“Es braucht wenig, dass jemand in eine finanzielle Notlage kommt: ein Stellenverlust, ein Unfall, ein Exmann, der die Alimente nicht zahlt. Rund 600 000 Menschen in der Schweiz sind gemäss Bundesamt für Statistik arm. Sie hätten Anspruch auf Sozialhilfe – aber lange nicht alle beziehen diese Leistungen auch. Falsche Scham und Unwissen stehen im Weg.”

https://shop.beobachter.ch/buchshop/finanzen-und-vorsorge/wie-weiter-wenn-das-geld-nicht-reicht

https://www.amazon.de/Wenn-Geld-nicht-reicht-Sozialversicherungen/dp/3038750492/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1543238093&sr=8-1&keywords=das+geld+reicht+nicht

https://www.ahv-iv.ch/Portals/0/adam/AHV-IV/UKITLCbXa0m6pzqnUd0Qnw/Document/skala44_2019.pdf

https://www.hev-schweiz.ch/vermieten/statistiken/mietpreise/durchschnittliche-mietpreise/

https://www.20min.ch/finance/news/story/So-viel-mehr-Praemie-zahlen-Sie-2018-in-Ihrem-Kanton-24272283

https://www.srf.ch/news/schweiz/arm-trotz-job-realitaet-fuer-145-000-menschen-in-der-schweiz

https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung/soziale-situation-wohlbefinden-und-armut/armut-und-materielle-entbehrungen/armut.html

Arm aber Glücklich?

370387Zeigt der  Text des Liedes „Arm aber glücklich“ vom Mundartsänger George die Einstellung der Menschen in der heutigen Zeit auf? Also glücklich sein durch Konsumverzicht?

Was ist der Sinn des Lebens? Ist es wichtig erfolgreich zu sein? Und was bedeutet erfolgreich sein?
Mehr Geld verdien um sich die nächste Handtasche, die neuen Jeans, das angesagte Handy oder ein neues Auto zu kaufen?  Und in wenigen Wochen ist alles nicht mehr schön und neu und alles ist wieder gleich, das Hamsterrad des unbeschränkten Konsums. Immer mehr Menschen sehen keinen Lebenssinn im hemmungslosen Kaufrausch.

Judith Levine, eine New Yorker Journalistin schreibt in ihrem Blog, dass das Einkaufen in Amerika schon immer ein beliebtes Hobby war. Es wurde nach dem 11. September  sogar zur patriotischen Pflicht: “Kauft einen Flachbildfernseher’, befahl uns die Regierung, oder der Terrorismus hat gesiegt!“ Ihr ist bewusst, „Konsum hat einen emotionalen und sozialen Zweck, den man nicht außer Acht lassen kann.“
Sie machte ein Jahr den Selbstversuch, Konsumreduzierung auf das lebensnotwendige Minimum. Ihre Erkenntnisse darauf finden Sie hier.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ein-jahr-konsumverzicht-keine-neuen-pumps-keine-teure-oekotour-1491812.html
Konsumverzicht ist sicherlich keine Lösung aber bewusstes Einkaufen fördert die Wirtschaft und verringert die negativen Folgekosten.

Was ist also wirklich wichtig im Leben? Was macht Sinn?
Für George sind es Freunde und seine Lieder, was ist es für Sie?

http://www.radioswisspop.ch/de/musiker/song/112486b3f8205be20d7dd28cd0e11dbb49de2