Bärlauchbutter selbst gemacht

IMG_0513KopieMomentan sind die Wälder voller Bärlauch. Ein gesundes Frühlingskraut welches ein frisches, leichtes Knoblauch-Aroma verbreitet.

Der Bärlauch ist ein Wildgemüse und kann in der freien Natur gesammelt werden. Dabei ist zu beachten, dass man ihn nicht mit den giftigen Blättern des Maiglöckchens, der Herbstzeitlose oder des Aronstabes verwechselt. Wenn Sie unsicher sind empfehle ich den Kauf des Bärlauchs im Handel.

Die überwiegend schwefelhaltigen, ätherischen Öle geben den Bärlauchrezepten ein feines, frisches Knoblaucharoma. Die Blätter werden meist roh verwendet weil sich der Geschmack beim Kochen verändert.

Rezept für Bärlauchbutter:

250 g weiche Butter
100 g Bärlauch
2 Esslöffel Kräuter-Bouillon
1 Esslöffel Rapsöl
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Zubereitung:
Bärlauchblätter kontrollieren und waschen.
In kurze Streifen schneiden und dann mit der Kräuterbouillon, dem Rapsöl, Salz und Pfeffer mixen.
Zuletzt die weiche Butter kurz darunter mischen und dann in einem Töpfchen kalt stellen.

Sie können die Bärlauchbutter auch zu Stangen formen oder in Eiswürfelformen einfüllen und dann einfrieren.

So haben Sie auch im Sommer noch eine feine Butter als Beilage zu Grillfleisch oder Pastagerichten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bärlauch

https://www.chefkoch.de/rezepte/3085201461154342/Baerlauchbutter-selber-machen.html

https://www.swissmilk.ch/de/rezepte-kochideen/?msclkid=4de566717f12169fc6d13cba5fd640f2

https://www.kochbar.de/rezepte/bärlauchbutter.html

Diese Kräuter sollte man zu Hause haben

Die Temperaturen steigen und der Frühling steht schon vor der Haustüre. Nun ist es Zeit, in den Garten zu gehen oder einen Topf zu nehmen und sich die liebsten Kräuter zu säen.

Wie jeder weiß, sind Kräuter die perfekte Zutat, um aus einem Gericht ein vollkommen neues zu zaubern. Wer nicht immer Lust auf das gleich schmeckende Stück Fleisch hat und dazu noch Zeit sparen will, würzt es einfach mit einem exotischen Kraut und kocht es tagsüber in einem energiesparenden Schongarer. Voila! Aber jetzt genug Gerede. Hier nun eine Auswahl an klassischen und exotischen Kräutern, die in jede Küche gehören.

Die Klassiker im Frühling

Kräuter

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Petersilie

Die Petersilie ist ein Kraut, das fast zu jedem Gericht passt. Deutschland beliebtestes Suppen-Gewürz findet man oft in Eintöpfen. Doch nicht nur das. Sie ist vielseitig einsetzbar und kann vor allem Dips, Salaten, Saucen, wie auch Fleisch- und Nudelgerichten ein einzigartiges Aroma geben. Die Petersilie wird auch oft als Deko verwendet. Man sollte sie aber nicht unberührt am Teller liegen lassen, denn kaum eine andere Obst-, Gemüse- oder Kräutersorte ist so Vitamin C haltig wie die Petersilie. Tipp: In der Grillsaison sorgt ein Joghurt-Petersilien Dip mit Knoblauch und Olivenöl immer für Staunen – vor allem zu gegrilltem Gemüse.

Bärlauch

Bärlauch ist das erste Frühlingsgrün. Es kann getrocknet oder frisch, fein geschnitten in allerlei Salaten, Quarkspeisen oder Suppen verwendet werden. Bärlauch ist aber in den unterschiedlichsten Gerichten verwendbar. Man kann es in Soßen, Aufläufen oder sogar in Marinade für Fleisch verwenden. Am besten verwendet man das Kraut frisch, denn getrocknet gehen fast alle Wirkstoffe verloren. Laut Studien senkt Bärlauch nämlich den Cholesterinspiegel und wirkt vorbeugend gegen Arteriosklerose und dessen Folgekrankheiten. Unbedingt ausprobieren: Kräuterquark mit etwas Bärlauch zubereiten und zu frischen Kartoffel servieren

Dill

Dill ist eines der frischesten Kräuter Deutschlands. Er ist vielseitig einsetzbar und passt gut zu Fischgerichten, Saucen, Kartoffeln oder Brotaufstrichen. Er wird häufig in griechischen Gerichten verwendet – gerne in Kombination mit Reis – und anschließend in gefüllten Paprika oder Tomaten serviert. Aber Achtung! Dill verliert beim Kochen das Aroma und sollte deswegen immer frisch auf das Gericht gestreut werden.Mal was Neues: Ein bisschen Dill zu Tzatziki oder Gurkensalat, gibt einen einzigartigen Geschmack.

Schnittlauch

Ein Kräutergarten wäre natürlich nicht komplett ohne Schnittlauch. Durch seinen leicht scharfen und zwiebelartigen Geschmack, kann dieses Kraut die intensive Zwiebel in Salaten oder Saucen ersetzen. In der Küche hat Schnittlauch eine große Verwendung, ob in Suppen, Frischkäse, Fleischgerichten, Eintöpfen, oder auf einfachen Butterbroten. Schnittlauch harmoniert sehr gut mit Petersilie, Kerbel und Estragon. Die Kombination dieser drei Kräuter wird in der französischen Küche als „fines herbes“ bezeichnet. Doch Schnittlauch ist nicht nur als Geschmacksgarant oder als Dekoration bekannt. Er enthält auch große Mengen an Vitamin A und C. Somit wirkt er bakterienhemmend, Blutdruck senkend, beugt Tumoren und Blutverklumpung vor und senkt den Cholesterinspiegel. Unbedingt ausprobieren:  Schnittlauch mit Joghurt und Saure Sahne und ein bisschen Salz dazu vermischen – die perfekte Sauce für Gemüselaibchen.

Mittelmeer Kräuter – wie im Urlaub

Gemüse

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Oregano

Nicht aus der italienischen Küche wegzudenken ist der Oregano. Er ist leicht bitter und scharf. Sein Duft allein erinnert schon an eine frische Pizza  direkt aus dem Ofen. Mit dieser gelang er übrigens auch nach Deutschland und hat sich seither in Tomatensoße, Bruschetta und provenzalischen Gemüseeintöpfen bewährt. Anders als andere Kräuter bleibt sein Geschmack auch getrocknet erhalten. Außerdem fördert er den Gallenfluss und die Verdauung. Gegen Erkältungen: Ein Teeaufguss zum Trinken oder ein heißes Bad mit Oregano wirken Wunder und sind auch noch krampflösend.

Basilikum

Ein anderes Kraut, das in der italienischen Küche nicht fehlen darf, ist Basilikum, eines der beliebtesten Kräuter Deutschlands. Tomaten-Mozzarella ohne Basilikum? Undenkbar. Sein Geschmack ist mild und die Blätter sind als Dekoration perfekt geeignet. Basilikum passt perfekt zu Dips, Brotaufstrichen, Pasta oder Pizza. Indisches Basilikum wird aber auch in Ölen, als Mittel gegen Atemwegs- und Infektionskrankheiten, zum Stressabbau und Verdauungsbeschwerden verschrieben. Zur Aufbewahrung: Basilikum kann eingefroren werden. Dazu die Kräuter in einer Gefrierdose mit etwas Olivenöl mischen.

Rosmarin

Rosmarin ist ein vielseitiges Kraut. Sein Duft erinnert an Kiefern und soll durch seinen starken Geschmack sparsam verwendet werden. Rosmarin eignet sich zum Würzen aller möglichen Gerichte. Egal ob Huhn, Lamm, Schwein, Fisch oder sogar zu Gemüseeintöpfen, Rosmarin darf nicht fehlen. Vor allem, wenn ein pikantes Gericht gewünscht ist. Das Kraut wird aber auch als Heilpflanze hoch angesehen und wirkt gegen Magenkrämpfe oder Blähungen. In ätherischen Ölen hilft es bei Kopfschmerzen und stimuliert die Durchblutung.

Tipp: Am besten lässt man ganze Zweige beim Kochen mitdünsten, um die ätherischen Öle in den Nadeln freizulassen.