Wie ist es eine Fledermaus zu sein?

Sicherlich haben sie sich noch nie diese Frage gestellt! Aber eventuell waren sie schon einmal entsetzt über unverständliche Verhaltensweisen von anderen Menschen?

Warum verhalten sich manche unsere Mitmenschen nicht so wie wir es erwarten? Kann ich verstehen was in einem anderen Menschen vor sich geht? Wie fühlt es sich an, ein Mann, eine Frau, ein Kind zu sein? Dürfen wir von unseren eigenen subjektiven Sinneswahrnehmungen Rückschlüsse ziehen auf die Wahrnehmungen anderer Erdenbewohner?

Der Philosoph Thomas Nagel zeigt in seinem 1974 veröffentlichten Aufsatz “What is it like to be a bat?” (Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?), dass wir uns immer anhand eigener Erfahrungen vorstellen wie es sich anfühlt eine «Fledermaus» zu sein. Die «Fledermaus» gilt dabei als Begriff für jegliches anderes Lebewesen.

Dieses Gedankenexperiment zeigt, dass es unmöglich ist, sich vollständig in eine andere Person hinein zu denken oder hinein zu fühlen. Wir sind auf unsere eigene Gedankenwelt beschränkt und können wohl einige objektiven Aussagen über das Aussehen, die Eigenschaften und die Verhaltensweisen anderer Lebewesen machen, jedoch niemals deren subjektives Empfinden nachvollziehen.

Diese Erkenntnis hilft uns eventuell die Motive, Gefühle und Meinungen anderer Personen zu akzeptieren.

“Radikal, provokativ und erhellend zugleich, ist der Essay von 1974 einer der an den häufigsten zitierten philosophischen Aufsätzen des 20. Jahrhunderts.”

“Ulrich Diehl erklärt in einem Nachwort die besondere Bedeutung und spannende Wirkungsgeschichte dieses Klassikers der Philosophie des Geistes.”

Der Philosoph Thomas Nagel (geb. 1937) widmet sich in seinem Aufsatz „Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?“ Überlegungen über das Bewusstsein und den subjektiven Charakter von Erfahrung. Die zentralen Fragen seiner Untersuchung lauten dabei: „Wie ist es (z.B.) für eine Fledermaus, eine Fledermaus zu sein?“ und  „Kann ich mir überhaupt vorstellen, wie es für ein anderes Lebewesen ist, dieses Lebewesen zu sein?“

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https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Nagel_(Philosoph)

https://www.amazon.de/What-Like-eine-Fledermaus-Universal-Bibliothek/dp/3150193249/ref=pd_bxgy_14_img_2?_encoding=UTF8&pd_rd_i=3150193249&pd_rd_r=061819d6-d831-11e8-bef6-012a8e3b20c6&pd_rd_w=1I7DS&pd_rd_wg=JwWuB&pf_rd_i=desktop-dp-sims&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_p=c16bc8ff-3133-444d-b32d-3575d0da89ee&pf_rd_r=VFA1FGZHT6QCFP0HJZ7C&pf_rd_s=desktop-dp-sims&pf_rd_t=40701&psc=1&refRID=VFA1FGZHT6QCFP0HJZ7C

https://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/literaturwissenschaft/Lehrstuhl-Mayer/mitarbeiter/Harzer/bbGelungene_Arbeiten/Arbeitspapiere/Susanne-Klohn-ueber-Wie-ist-es-eine-Fledermaus-zu-sein-von-Thomas-Nagel-.pdf

Warum berührt Musik?

Musik kann uns innert Sekunden glücklich machen oder lässt uns in Tränen ausbrechen. Warum beeinflusst Musik uns Menschen so stark?

Der richtige Beat treibt den Jogger zu Höchstleistungen an, ein gefühlsvolles Liebeslied treibt uns die Tränen in die Augen oder das Mitsingen eines Schlagers macht uns glücklich und lebensfroh. Ein weinendes Baby lässt sich mit einem Wiegenlied beruhigen und in den Schlaf singen.

Gemäss meinen Recherchen ist das Gehör direkt mit dem Gehirn verbunden und seit Urzeiten unser Frühwarnsystem bei Gefahr. Dadurch wird Musik im limbischen System abgespeichert und dies sei der Grund dafür, dass Musik in uns Gefühle hervorruft. Musik hören ist eine anspruchsvolle Aufgabe für unser Gehirn. Es muss Töne wahrnehmen, Melodien erkennen, die zeitliche Abfolge der Takte bestimmen und daraus den Rhythmus ableiten. Dies führt zu vielen neuen Verbindungen der Nervenzellen des Gehirn welche uns ein Leben lang erhalten bleiben und zu einem Trainingseffekt für das Gedächtnis führen.

Zudem wird Musik nicht nur über die Ohren aufgenommen. Wir spüren mit dem Körper die Vibrationen des Schalls. So ist es möglich, dass taube Menschen auch Musik wahrnehmen können.

Langsame Musik, besonders klassische Musik, wirkt auf die meisten Menschen beruhigend und konzentrationsfördernd. Musik beeinflusst uns so stark, dass sie in der Schule, im Marketing, in der Medizin und vielen anderen Gebieten eingesetzt wird.

Beeinflussen Sie heute ihr Leben mit Musik. Viel Vergnügen dabei wünscht Erna

 

 

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2012/01/Psychologie-Musik

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article136612398/Warum-uns-Musik-emotional-tief-bewegen-kann.html

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article158284425/Wenn-traurige-Musik-wie-eine-Gluecksdroge-wirkt.html

https://www.apomio.de/blog/wie-uns-musik-beeinflusst

https://www.srf.ch/sendungen/doppelpunkt/die-magie-der-melodie-wie-musik-uns-beruehrt

http://www.planet-wissen.de/kultur/musik/macht_der_musik/index.html

http://www.planet-wissen.de/kultur/musik/macht_der_musik/pwvideoplanetwissenvideoplanetwissenmachtmusikdieganzesendung100.html