Die Kunst des guten Lebens

Kann ich ein gutes Leben selbst gestalten? Wie muss ich vorgehen?

Nachdem ich nun alle 4 Bücher der Neapolitanischen Saga von Elena Ferrante gelesen habe, bin ich etwas verunsichert. «Meine geniale Freundin» und «Die Geschichte eines neuen Namens» haben mich begeistert, meinen Horizont erweitert und einige meiner Denkblockaden gelöst. Doch dann war ich enttäuscht von «Die Geschichte der getrennten Wege» und «Die Geschichte des verlorenen Kindes». Die Protagonisten begehen immer wieder die gleichen Fehler und erwägen kaum ihr Handeln und die Beweggründe dafür. Deshalb hinterlassen diese Romane bei mir einen ambivalenten Eindruck.

Also verlasse ich jetzt die imaginäre Welt der Gefühle in Prosa und tauche in den realen Kosmos des Sachbuches ein. Ein kurzer Blick auf die Spiegel-Bestsellerliste der Sachbücher und da ist die Verheissung. «Die Kunst des guten Lebens». Oh ja, das gute Leben ist wirklich erstrebenswert. Ich vermute hinter diesem Titel eine reale Zusicherung. Kein banales Versprechen, keine Rezepte zu einem schönen Leben oder einem Leben in Reichtum, nein, ein gutes Leben! Das tönt wirklich vielversprechend und interessiert mich.

Doch was ist ein gutes Leben? Die Definition fällt mir schwer und ist auch nicht allgemeingültig zu beantworten, oder?

Dobelli liefert seine eigene Antwort auf diese Frage. «Jemand schenkt Ihnen ein paar Millionen und sie ändern nichts an ihrem Leben, das ist ein gutes Leben.»

Ok, daran arbeite ich noch, und Sie?

Es lohnt sich dieses Buch zu lesen und die 52 Kapitel gut zu bedenken.

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Wie ist es eine Fledermaus zu sein?

Sicherlich haben sie sich noch nie diese Frage gestellt! Aber eventuell waren sie schon einmal entsetzt über unverständliche Verhaltensweisen von anderen Menschen?

Warum verhalten sich manche unsere Mitmenschen nicht so wie wir es erwarten? Kann ich verstehen was in einem anderen Menschen vor sich geht? Wie fühlt es sich an, ein Mann, eine Frau, ein Kind zu sein? Dürfen wir von unseren eigenen subjektiven Sinneswahrnehmungen Rückschlüsse ziehen auf die Wahrnehmungen anderer Erdenbewohner?

Der Philosoph Thomas Nagel zeigt in seinem 1974 veröffentlichten Aufsatz “What is it like to be a bat?” (Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?), dass wir uns immer anhand eigener Erfahrungen vorstellen wie es sich anfühlt eine «Fledermaus» zu sein. Die «Fledermaus» gilt dabei als Begriff für jegliches anderes Lebewesen.

Dieses Gedankenexperiment zeigt, dass es unmöglich ist, sich vollständig in eine andere Person hinein zu denken oder hinein zu fühlen. Wir sind auf unsere eigene Gedankenwelt beschränkt und können wohl einige objektiven Aussagen über das Aussehen, die Eigenschaften und die Verhaltensweisen anderer Lebewesen machen, jedoch niemals deren subjektives Empfinden nachvollziehen.

Diese Erkenntnis hilft uns eventuell die Motive, Gefühle und Meinungen anderer Personen zu akzeptieren.

“Radikal, provokativ und erhellend zugleich, ist der Essay von 1974 einer der an den häufigsten zitierten philosophischen Aufsätzen des 20. Jahrhunderts.”

“Ulrich Diehl erklärt in einem Nachwort die besondere Bedeutung und spannende Wirkungsgeschichte dieses Klassikers der Philosophie des Geistes.”

Der Philosoph Thomas Nagel (geb. 1937) widmet sich in seinem Aufsatz „Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?“ Überlegungen über das Bewusstsein und den subjektiven Charakter von Erfahrung. Die zentralen Fragen seiner Untersuchung lauten dabei: „Wie ist es (z.B.) für eine Fledermaus, eine Fledermaus zu sein?“ und  „Kann ich mir überhaupt vorstellen, wie es für ein anderes Lebewesen ist, dieses Lebewesen zu sein?“

http://www.orgenda.de/newsletter/print.asp?letterid=24104

https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Nagel_(Philosoph)

https://www.amazon.de/What-Like-eine-Fledermaus-Universal-Bibliothek/dp/3150193249/ref=pd_bxgy_14_img_2?_encoding=UTF8&pd_rd_i=3150193249&pd_rd_r=061819d6-d831-11e8-bef6-012a8e3b20c6&pd_rd_w=1I7DS&pd_rd_wg=JwWuB&pf_rd_i=desktop-dp-sims&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_p=c16bc8ff-3133-444d-b32d-3575d0da89ee&pf_rd_r=VFA1FGZHT6QCFP0HJZ7C&pf_rd_s=desktop-dp-sims&pf_rd_t=40701&psc=1&refRID=VFA1FGZHT6QCFP0HJZ7C

https://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/literaturwissenschaft/Lehrstuhl-Mayer/mitarbeiter/Harzer/bbGelungene_Arbeiten/Arbeitspapiere/Susanne-Klohn-ueber-Wie-ist-es-eine-Fledermaus-zu-sein-von-Thomas-Nagel-.pdf

Warum berührt Musik?

Musik kann uns innert Sekunden glücklich machen oder lässt uns in Tränen ausbrechen. Warum beeinflusst Musik uns Menschen so stark?

Der richtige Beat treibt den Jogger zu Höchstleistungen an, ein gefühlsvolles Liebeslied treibt uns die Tränen in die Augen oder das Mitsingen eines Schlagers macht uns glücklich und lebensfroh. Ein weinendes Baby lässt sich mit einem Wiegenlied beruhigen und in den Schlaf singen.

Gemäss meinen Recherchen ist das Gehör direkt mit dem Gehirn verbunden und seit Urzeiten unser Frühwarnsystem bei Gefahr. Dadurch wird Musik im limbischen System abgespeichert und dies sei der Grund dafür, dass Musik in uns Gefühle hervorruft. Musik hören ist eine anspruchsvolle Aufgabe für unser Gehirn. Es muss Töne wahrnehmen, Melodien erkennen, die zeitliche Abfolge der Takte bestimmen und daraus den Rhythmus ableiten. Dies führt zu vielen neuen Verbindungen der Nervenzellen des Gehirn welche uns ein Leben lang erhalten bleiben und zu einem Trainingseffekt für das Gedächtnis führen.

Zudem wird Musik nicht nur über die Ohren aufgenommen. Wir spüren mit dem Körper die Vibrationen des Schalls. So ist es möglich, dass taube Menschen auch Musik wahrnehmen können.

Langsame Musik, besonders klassische Musik, wirkt auf die meisten Menschen beruhigend und konzentrationsfördernd. Musik beeinflusst uns so stark, dass sie in der Schule, im Marketing, in der Medizin und vielen anderen Gebieten eingesetzt wird.

Beeinflussen Sie heute ihr Leben mit Musik. Viel Vergnügen dabei wünscht Erna

 

 

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2012/01/Psychologie-Musik

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article136612398/Warum-uns-Musik-emotional-tief-bewegen-kann.html

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article158284425/Wenn-traurige-Musik-wie-eine-Gluecksdroge-wirkt.html

https://www.apomio.de/blog/wie-uns-musik-beeinflusst

https://www.srf.ch/sendungen/doppelpunkt/die-magie-der-melodie-wie-musik-uns-beruehrt

http://www.planet-wissen.de/kultur/musik/macht_der_musik/index.html

http://www.planet-wissen.de/kultur/musik/macht_der_musik/pwvideoplanetwissenvideoplanetwissenmachtmusikdieganzesendung100.html