Hautpflege im Alter – darauf sollten Sie achten

Unsere Haut verändert sich im Alter, das ist genetisch vorprogrammiert. Sie wird dünner und neigt dadurch zu Fältchen, die Hornschicht lockert auf und Fettproduktion wie Kollagen nehmen ab. Resultate sind Juckreiz und trockene oder empfindliche Haut. Diese Probleme können durch Medikamenteneinnahme noch verstärkt werden, werden aber auch durch äußere Einflüsse begünstigt. Im Folgenden werden einige Tipps für die Pflege reifer Haut vorgestellt.

Haut verändert sich im Alter

Im Alter wird der Säureschutzmantel der Haut dünner und die Hornschicht wird lockerer. Dadurch ragen die Nervenzellen bis in die Oberhaut. Das führt dazu, dass die Gesichtshaut empfindlich wird und juckt. Sie wird für äußere Einflüsse wie UV-Strahlen oder einem ungesunden Lebenswandel gegenüber anfällig. Auch Keime und andere Erreger wie Bakterien und Viren haben dadurch leichtes Spiel, zumal das Immunsystem altersbedingt weniger Abwehrzellen ausbildet.

Richtige Pflege ist das A und O

Der altersbedingten Veränderung der Haut kann durch die richtige Pflege entgegengewirkt werden. Cremes und Seren ändern zwar nicht die Genetik, beugen den Symptomen jedoch vor. Die Haut benötigt intensive Pflege. Eine individuelle Beratung in der Apotheke oder bei Hausarzt sind empfehlenswert, damit das richtige Produkt gewählt wird. Die Apothekerkammer in Niedersachsen gibt folgende Tipps:

1. Alkalische Seifen meiden

Diese Seifen greifen den ohnehin geschwächten Säureschutzmantel der Haut an, da sie sich zu sehr von dem natürlichen pH-Wert der Haut unterscheidet. Besser ist es, pH-neutrale Cremes oder Cremes mit einem hohen Anteil rückfettender Lipide zu verwenden. Sie greifen die Haut nicht an und spenden zusätzliche Feuchtigkeit.

2. Besser als Creme: Öl

Öl ist besser zur Hautpflege geeignet als Creme. Nach dem Duschen oder Baden die feuchte Haut mit einem speziellen Hautöl einreiben, um ihr einen besonderen Pflegekick zu verschaffen. Es gibt auch spezielle Badeöle, die als Zusatz zum Badewasser verwendet werden können. Aber Vorsicht: Der Ölfilm legt sich in der Badewanne ab, Rutschgefahr!

3. Spezielle Tages- und Nachtcremes verwenden

Tages- und Nachtcremes sind auf die individuellen Bedürfnisse der Haut abgestimmt. Cremes auf Öl-in-Wasser-Basis eignen sich bestens zur Tagespflege, Fettcremes auf Wasser-in-Öl-Basis eignen sich ideal für die Nachtruhe.

4. Weniger Shampoo beim Haarewaschen

Viele Shampoos haben einen hohen Anteil an Tensiden. Dadurch trocknen sie die Haut aus. Es wird empfohlen, das Haar seltener zu waschen und dabei weniger Shampoo zu verwenden. Babyshampoo ist ideal geeignet.

5. Nicht ohne UV-Schutz vor die Tür

Haut ist im Alter zunehmend lichtempfindlich. Sie bräunt nicht mehr gleichmäßig. Ein UV-Schutz sorgt unerwünschten Altersflecken vor.

6. Geheimtipp Urea

Lotionen mit zehn Prozent Harnstoff konnten sich bewähren. Sie binden die Feuchtigkeit in der Hornschicht und pflegen die Haut.

Optimale Hautpflege im Alter

Wer seine Haut im Alter optimal pflegen möchte, sollte die oben stehenden Tipps berücksichtigen. Eine auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Tages- und Nachtcreme mit guten Inhaltsstoffen nimmt der Haut schon sehr viel Arbeit ab. Zudem sollte der Körper immer ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden. Zwei bis drei Liter Wasser am Tag sind der allgemeine Richtwert für gesunde Haut

Trockene Haut trotz optimaler Pflege?

Wer trotz optimaler Hautpflege über neu auftretende Beschwerden klagt, sollte mit dem Hausarzt oder einem Apotheker seines Vertrauens sprechen. Probleme im Alter werden beispielsweise durch Medikamente hervorgerufen, selbst wenn sie früher gut vertragen wurden. In Deutschland nimmt jeder vierte regelmäßig drei und mehr Arzneimittel ein. Dabei steigt die Gefahr einer Interaktion zwischen den verschiedenen Medikamenten deutlich.

Das alternde Immunsystem reagiert darauf mit Abwehrmechanismen, wodurch allergische oder pseudoallergische Reaktionen der Haut entstehen können. Das liegt daran, dass Medikamente im Alter durch den verlangsamten Stoffwechsel länger im Körper bleiben. Bei einer ärztlichen Konsultation sollten Betroffene unbedingt mitteilen, welche Arzneimittel sie nehmen.

 

Kokosöl – Das natürliche Schönheitsmittel

kokos.Kokosöl ist ein natürliches Pflanzenöl und besteht hauptsächlich aus gesättigten Fettsäuren. Die Laurinsäure macht das Kokosöl antibakteriell. Darum ist es besonders gut geeignet als Pflegeprodukt für die Haut.

Kokosöl ist ein Multitalent. Als pflegenden Feuchtigkeitsspender hilft es bei der natürlichen Hautpflege die trockene Haut zu glätten und zu nähren. Falls Sie Probleme mit Akne haben, Kokosöl wirkt antibakteriell und signalisiert der Haut, dass die Talgdrüsen kein weiteres Fett produzieren müssen. Wenn Sie das Kokosöl mit Zucker oder Salz mischen erhalten sie ein effektvolles Peeling welches Ihre Haut im Gesicht oder am ganzen Körper reinigt und pflegt. Gerade im Frühling ist ein Peeling der Beine und Füsse eine Wohltat. Pflegen Sie diese danach täglich mit Kokosöl. Haben Sie eine empfindliche Haut und wollen Sie trotzdem nicht auf ein gepflegtes Make-up verzichten? Mit Kokosöl schminken Sie sich schnell und gesund ab. Massieren Sie eine kleine Menge Kokosöl in die Gesichtshaut ein. Nehmen Sie danach ein Wattepad, welches Sie mit lauwarmem Wasser befeuchtet haben, und reinigen Sie damit Ihr Gesicht. Dieses Abschminkmittel brennt nicht, befeuchtet und nährt Ihre Haut.  Ich verwende es hauptsächlich als Haarpflege. Gerade in der kalten Jahreszeit ist mein Haar oft trocken und spröde. Nach dem Duschen und Haare waschen lässt sich das Kokosöl leicht auftragen und gut in die Kopfhaut einmassieren. Danach sollte es mindestens 2 Stunden einwirken können. Nach dem Auswaschen wirkt das Haar gesünder, glänzender und fester. Sie sollten unbehandeltes, kaltgepresstes Kokosöl kaufen damit die wichtigen Nährstoffe darin enthalten sind.

Es gibt noch viele Anwendungsmöglichkeiten, hier habe ich einig Informationen zusammen gestellt.

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kokosoel-anwendung-ia.html

Kokosöl als Deo-Ersatz

Kokosöl – Anwendungsmöglichkeiten

Quark gegen Sonnenbrand

tipps-gegen-sonnenbrandQuark ist ein gesundes, schmackhaftes, preisgünstiges, sättigendes Lebensmittel und eine grosse Hilfe zur Linderung des Sonnenbrands.

Bei einem Sonnenbrand tragen Sie Magerquark, direkt aus dem Kühlschrank, vermengt mit ein wenig Olivenöl ca. 5 mm dick auf die betroffenen Körperstellen auf. Ca. 10 Minuten einwirken lassen und danach mit lauwarmem, eher kühlem Wasser abspülen und die Haut an der Luft trocknen lassen.

Quark ist schon seit Jahrhunderten als Lebensmittel bekannt. Vermutlich wurde er schon vor Christi Geburt gegessen,  aber nachweisbar ist die Quarkherstellung seit dem 15. Jahrhundert. In einem Buch von 1696 steht  „aus der sauren Milch aber machet man Quarg=Kaes oder Kwarck=Kaes“.

Der Begriff Quark bezeichnet bei uns Speisequark verschiedener Herstellung:

100 g Magerquark enthalten ca. 9 g Eiweiss, 7  g Kohlenhydrate und 0,1 g Fett = 65 kcal
100 g Halbfettquark enthalten ca. 8 g Eiweiss, 6 g Kohlenhydrate und 5 g Fett = 101 kcal
100 g Rahmquark enthalten ca. 6 g Eiweiss, 5 g Kohlenhydrate und 17 g Fett = 194 kcal

Bei der industriellen Herstellung von Quark wird pasteurisierte Magermilch verwendet. Dem Magerquark wird dann, je nach gewünschtem Endprodukt Rahm zugefügt.

Magerquark ist ein äusserst gesundes Nahrungsmittel mit einem idealen Nährstoffverhältnis von Protein, Fett und Kohlenhydraten. Ausserdem ist Magerquark ist eine sehr preisgünstige Eiweissquelle und extrem sättigend, er bildet zusammen mit Früchten oder Gemüse eine ideale Ernährung um Gewicht zu reduzieren. Bodybuilder schätzen es, dass der menschliche Körper das Eiweiss im Magerquark zu 86 % verwerten kann. Der Aufbau von Muskeln, Haut und Haaren, ein gesundes Immunsystem, der Transport von Sauerstoff in den Zellen und vieles mehr ist direkt abhängig von einer genügenden Menge Eiweiss. Weitere Anwendungen für Quark folgen. Erna

http://www.sixpackcode.de/magerquark-attraktive-muskeln-und-ein-flacher-bauch-fuer-69-cent/

Produktedetails: https://produkte.migros.ch/m-classic-halbfettquark

https://de.wikipedia.org/wiki/Quark_(Milchprodukt)

Bild : http://www.sonnenbrand-tipps.de/behandeln/quark-gegen.html

Olivenöl, das Mittel gegen trockene Winterhaut!

HautoliveKalt gepresstes Olivenöl bietet die Möglichkeit, die Haut mit einem natürlichen Produkt zu pflegen. So pflegen Sie Ihre Gesichts- oder Körperhaut ohne sie mit chemischen Produkten zu belasten.

Vitamin E und das Enzym Elastase im Olivenöl sorgen für eine bessere Elastizität der Haut, das ebenfalls enthaltene Oleuropein regt die Erneuerung der Hautzellen an. Olivenöl ist somit eine gesunde Ergänzung ihrer Hautpflege.

Giessen Sie in Ihr Badewasser zwei Esslöffel kaltgepresstes Olivenöl und geniessen Sie Ihr Bad. Nach spätestens 15 Minuten sollten Sie sich mit einem weichen Tuch leicht abtrocknen.

Ein Körperpeeling mit Olivenöl und Salz befreit vor abgestorbenen Hautschuppen und gibt der Haut ihre Feuchtigkeit zurück. Mischen Sie eine Paste ,in genügender Menge, im Verhätlnis ein Löffel Olivenöl mit zwei Löffeln Salz. Verteilen Sie dieses Gemisch mit leicht kreisenden Bewegungen auf der Körperhaut. Besonders Ellenbogen, Knie und Fersen sind dankbar für ein Peeling. Waschen Sie dann denn Körper mit lauwarmem Wasser ab, trocken tupfen und das sanfte Gefühl von gut gepflegter Haut geniessen.

Waschen Sie Ihr Gesicht nach dem Aufwachen nicht mit Seife sondern mit warmem Wasser und tragen Sie dann ein wenig Olivenöl auf. Dies schützt den natürlichen Bakterienfilm und die Feuchtigkeit der Gesichtshaut.

Hier noch ein Rezept für eine feuchtigkeitsspendende Gesichtsmaske. Raffeln Sie ein “Rüebli” und mischen Sie dieses mit einem Eigelb und einem Esslöffel kaltgepresstem Olivenöl. Tragen Sie diese Mischung auf die Gesichtshaut auf. Nach einer Einwirkzeit von 15 Minuten mit lauwarmem Wasser abwaschen und voilà, Ihre Gesichtshaut ist straffer, besser durchblutet  und gut gepflegt.

http://www.gutfuerdich.co/olivenoel/

http://www.beauty-buddy.de/hautpflege/hausmittel/olivenoel-haut.html

Sonnenschutz – die Nr. 1 gegen Hautalterung

DSC_1039 DSC_1183Anti Aging für die Haut bedeutet in erster Linie Sonnenschutz, Sonnenschutz und noch einmal Sonnenschutz!

Da unsere Gesichtshaut besonders exponiert und empfindlich ist, sollte bereits unsere Tagescrème einen Schutzfaktor von mindestens 20 aufweisen. Bei vielen Produkten heute eine Selbstverständlichkeit. Steht „Anti-Aging“ drauf, ist Sonnenschutz drin.

Unsere Haut hat ein „Gedächtnis“ für Sonnenbrand und übermässige Sonnenbestrahlung. Unsere Sonnen-Jugendsünden rächen sich oft erst, wenn wir älter werden. Falten, „Apfelhaut“, allenfalls sogar krankhafte Veränderungen sind die Folgen.

Zudem ist braune „Lederhaut“ total „out“!

Gottseidank wird heute sowohl bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen viel mehr Gewicht auf Schutz gegen UV-A-, aber auch UV-B-Strahlen gelegt. Haben wir früher, eingeschmiert mit Melkfett oder Sonnenöl, an der Sonne geröstet wie eine Bratwurst auf dem Grill und unsere Sonnenbrände ausgehalten, so ist das Bewusstsein der Sonnen-Gefahren doch merklich gestiegen, jedoch teilweise leider immer noch ungenügend. Immer noch sieht man Unverbesserliche ungeschützt auf Luftmatratzen oder in Paddelbooten auf dem Wasser dahingleiten oder sich über Mittag in der stechenden Sonne räkeln.

Wenn wir also unserer Haut – und damit uns selber – auf die Dauer etwas zuliebe tun wollen, schützen wir sie, indem wir uns im Schatten aufhalten und Sonnenschutzmittel mit einem hohen Sonnenschutzfaktor verwenden.

Lassen Sie sich durch Ihren Arzt, in der Apotheke oder in der Drogerie beraten. Marianne

http://www.krebsliga.ch/de/praevention/pravention_krebsarten/hautkrebs/sonnenschutz/sonnenschutz_tipps_/?gclid=CMu3r5HP180CFY8y0wod4rkMxA