Man muss auch mal loslassen können

«Man muss auch mal loslassen können», aber eventuell nicht gerade jetzt!

Zu meinem Geburtstag habe ich dieses Buch-Geschenk erhalten.

Bitte lachen sie jetzt nicht, ich dachte zuerst es sei ein Lebenshilfe-Ratgeber, aber nein, es ist ein Roman von Monika Bittl. Eine Geschichte mit viel Unterhaltungspotenzial und Humor.

Wer will schon ewig leben, wenn er Krank ist, Liebeskummer hat oder vom Staat existentiell bedroht wird? In diesem Buch sind Charlotte, Jessy und Wilma am Tiefpunkt ihres Lebens angelangt. Nichts geht mehr und so bleibt wohl nur noch ein Ende mit Schrecken. Aber manchmal klappt es einfach nicht so recht mit dem eigenen Ende, obwohl die Frauen denken, »sterben kann gar nicht so schwer sein, das hat bis jetzt noch jeder geschafft». Nur, manchmal ist die Brücke zu hoch, die Abgase zu wenig giftig oder man schafft es aus Versehen doch……

Nein, ich werde nicht zu viel verraten.

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und der Schreibstil ist den jeweiligen Charakteren angepasst. Obwohl es auf den ersten Blick locker, leicht und flüssig geschrieben ist, steckt eine tüchtige Portion Wahrheit dahinter. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und überspitzt gezeichnet. Genau dies macht den Charme der Geschichte aus und führt mit Humor durch eine makaberes Thema.

Autorin:
Monika Bittl, geb. 1963 in einem kleinen Dorf im Altmühltal, hat Germanistik und Psychologie studiert. Seit 1992ist sie freie Autorin.

Mein Fazit: Lesenswert, lustig und überspitzt geschrieben, viele amüsante Sprüche, ein makaberes Thema mit Humor und feinem Spürsinn beschrieben. Viel Lesevergnügen wünscht Erna

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID87413191.html?ProvID=10917736&gclid=EAIaIQobChMIq-WEn8C44QIViU8YCh3RnggZEAYYASABEgK8IPD_BwE

https://www.weltbild.ch/artikel/ebook/man-muss-auch-mal-loslassen-koennen_23818697-1?origin=pla&wea=2225146&gclid=EAIaIQobChMIq-WEn8C44QIViU8YCh3RnggZEAYYAyABEgKOm_D_BwE

 

Senioren im Klassenzimmer

Was lernen die Kinder heute in der Schule? Wird alles am Computer vorgestellt oder büffeln sie das Einmaleins genauso wie wir es mussten?

Wenn sie der «Gwunder» sticht und sie zu den Senioren gehören die sich gerne engagieren möchten, dann auf in die Schule!

Sie können wieder die Schulbank drücken und aktiv mitarbeiten als Senior im Klassenzimmer. Keine Angst, sie müssen nicht mehr an fünf Tagen in der Woche in die Schule. Ein freiwilliger Einsatz von einigen Lektionen pro Woche bringt ihnen viel Freude und Kontakt mit Lehrpersonen und Kindern. Sie schenken ihre Zeit, ihre Lebenserfahrung, ihren Humor und ihr Durchsetzungsvermögen und erhalten dafür einen direkten Einblick in das Leben der jungen Generationen und in den Alltag der «modernen Schule». Schon mancher Senior oder manche Seniorin hat bei diesem Kontakt mit der «heutigen Jugend» viel gelernt. Eine Horizonterweiterung für Jung und Alt.

In der ganzen Schweiz bietet sich die Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit. Unter dem Titel «Generationen im Klassenzimmer» oder «Senioren im Klassenzimmer» finden sich Einsatzmöglichkeiten in beinahe jeder Gemeinde. Je nach Region gibt es verschiedenste Projekte, dabei gilt aber immer, dass alle Seniorinnen und Senioren mitmachen können die Freude an der Mitarbeit in der Schule oder im Kindergarten haben. Sie sind besonders gut im Werken, im Stricken oder Rechnen? Dann auf, geben sie ihr Wissen weiter! Eine sinnvolle Aufgabe die jung macht.

Sie möchten mehr darüber wissen?  In den Links sind noch Detailinformationen zu finden. Falls ihre Region nicht aufgeführt ist, dann erhalten sie Informationen bei Pro Senectute Schweiz oder bei der Gemeindeverwaltung ihres Wohnortes. Auf in die Schule der Zukunft mit Senioren der Gegenwart. Erna

https://www.intergeneration.ch/de/generationen-im-klassenzimmer?gclid=EAIaIQobChMI4bTWz6K93gIVz-J3Ch3U4A5fEAAYASAAEgJEEfD_BwE

https://www.srrb.ch/publikationen/seniorinnen_und_senioren_in_der_schule_baden.pdf

https://volksschulbildung.lu.ch/-/media/Volksschulbildung/Dokumente/unterricht_organisation/planen_organisieren/planung_schuljahr/sik_wegleitung.pdf?la=de-CH

https://so.prosenectute.ch/de/ihr-einsatz/klassenzimmer.html

https://www.stadt-zuerich.ch/schulen/de/buhn/unterricht/foerderangebot/generationen_im_klassenzimmer.html

 

Liebe auf jiddisch

Was passiert, wenn sich ein orthodoxer Jude von Zürich in eine Mitstudentin verliebt? Die Antwort finden sie im Kino!

Der Film Wolkenbruch von Michael Steiner basiert auf dem Roman «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse».

Motti will sein Leben selbst bestimmen und sich nicht an die vielen Vorschriften der orthodox jüdischen Gemeinschaft und insbesondere seiner Mutter, halten.

Doch alles hat seinen Preis!

Es lohnt sich diese Komödie anzusehen. Manchmal ist es anstrengend den jiddischen Dialogen zu folgen. Doch diese Sprache macht den Film authentisch und hilft dem Betrachter die spezielle Lebenssituation von Motti besser begreiflich zu machen.

Der Zusammenprall der gezeigten Kulturen regt mit viel Situationskomik zum Lachen an und unterhält ausgezeichnet. Der Film und das Buch haben mich motiviert mehr über die jüdisch-orthodoxe Lebensweise zu erfahren um das Dilemma des jungen «Rebellen» Motti, besser zu verstehen. Viel Vergnügen und Anregung wünscht Erna

http://wolkenbruch-film.ch/

http://www.meinkino.ch/Jetzt-im-Kino/Wolkenbruch.html

https://nzzas.nzz.ch/kultur/michael-steiners-verfilmung-von-wolkenbruch-ist-ein-plaedoyer-fuer-toleranz-ld.1423516?reduced=true

https://www.n-tv.de/leben/Juedisch-sein-aber-nicht-orthodox-article20531636.html

https://www.annabelle.ch/liebe/partnerschaft/jüdisch-orthodox-unter-haube-18238

Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

 

 

Trailer zu Wolkenbruch

https://www.youtube.com/watch?v=u4OJt8WlboY

 

 

Die Frohlektüre ist da!

Juhui, die Frohlektüre kann beginnen, denn heute habe ich das Buch “frohzoo”  von Patrick Michel Mayland geliefert bekommen.

Ich freue mich schon riesig auf die frohen Lesestunden. Der Wetterbericht ist schlecht und da bietet sich die Gelegenheit einzigartige Zeichnungen zu bewundern und die tiefgründig lustigen, manchmal auch satirischen und gesellschaftskritischen Texte von Pädi zu lesen.

Mehr Details zum Buch lesen Sie im Beitrag:

frohzoo

Sind Sie neugierig geworden? Bestellungen können Sie direkt an den Autor senden. Ich wünsche Ihnen viele frohe Stunden im frohzoo! Erna

http://maylandart.ch/

http://maylandart.ch/kontakt/

http://maylandart.ch/katze-004/

https://shop.adinora.com/haushalt/22/fusschemel-kunstvoll-bemalt?c=5

10 Tipps für den Ruhestand

Älter werden ist nicht schwer, Rentner sein dagegen sehr.

Am 5. September haben wir die Lebensweisheiten einer “90jährigen” veröffentlicht, als Gegenpol hier

10 Tipps wie Sie sich ihr Rentnerdasein garantiert schwer machen können und das Leben der Menschen in Ihrer Umgebung dazu.

  1. Denken Sie täglich, schon frühmorgens, zuerst daran was Sie heute alles im Berufsleben getan hätten und machen Sie sich nach dem morgendlichen Gesundheitscheck sofort auf die Socken um die ehemaligen Berufskollegen zu besuchen, falls dies nicht möglich ist beginnen sie sofort mit Punkt 4.
  2. Kontrollieren Sie gründlichst Ihren Gesundheitszustand. Beginnen Sie bei den Füssen und führen Sie ein genaues Protokoll darüber was, wo weh tut und wie lange Sie in dieser Nacht wieder nicht geschlafen haben. Informieren Sie danach sofort alle ihre Lieben im Detail über Ihre Schlafprobleme und knirschenden Gelenke beim Aufstehen, etc. etc. Insbesondere der Partner oder die Partnerin möchte jedes Detail ganz genau wissen.
  3. Gespräche über Blasenschwäche, Erektionsprobleme oder andere “Gebresten”  sind ab sofort die erste Wahl bei jedem Freundestreff alternativ bietet sich noch das Thema an: Früher war alles besser!
  4. Wenn Sie die ehemaligen Berufskollegen nicht besuchen können, dann warten Sie den ganzen Tag darauf, dass Sie jemand anruft oder besucht, verlassen Sie auf keinen Fall die Wohnung, es könnte genau in dieser Zeit ein Besuch eintreffen.
  5. Verkürzen Sie die Wartezeit indem Sie ihre Kinder, Verwandte und Freunde mindestens drei Mal täglich anrufen oder besuchen um sie darüber zu informieren wie schlecht es Ihnen geht und fragen Sie dabei nach, wann Sie endlich wieder zu Besuch kommen oder anrufen werden.
  6. Verweigern Sie strikte jeden Kontakt zu den modernen Medien. Lassen Sie kein PC, Tablett, Natel oder sonstiges Teufelszeug in Ihre Nähe kommen. Es droht Digitalisierungswahn und dieser lenkt vom echten, direkten Kontakt mit ihren Lieben ab.
  7. Erzählen Sie beim Geburtstag des Sohnes, der Tochter allen Anwesenden wie süss das Kind als Baby war, wie oft sie die Windeln gewechselt haben und welche unbeschreiblich lustige Babyworte es gesprochen hat.
  8. Meiden Sie ab sofort möglichst jede körperliche Betätigung. «Sport ist Mord» und im hohen Alter, so ab 60 Jahren, lohnt es sich sowieso nicht mehr damit anzufangen.
  9. Sehen Sie sich im Fernsehen stundenlang möglichst viele Programme an. Wenn Sie dabei einschlafen ist es umso besser, in der Nacht schläft man ja sowieso nicht mehr gut.
  10. Essen und trinken Sie den ganzen Tag worauf Sie gerade Lust und Laune haben. Whiskey am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, Süsses macht den Blutzucker lebendig und Deftiges bringt die Leber auf Trab.

Dazu noch ein Tipp als Zugabe, bitte nehmen sie die obigen Tipps nicht ernst. 😉 und geniessen sie ihr Leben voller Humor denn Rentner sein ist nicht schwer wenn man sich selbst nicht zu ernst nimmt.

Ich wünsche Ihnen einen humorvollen Tag. Erna

https://www.bild.de/10um10/2014/10-um-10/insblaue-rentner-sein-ist-toll-37082668.bild.html

https://www.zeit.de/2015/31/ruhestand-fruehe-rente-fluch

https://www.senioren-ratgeber.de/Psyche/Ruhestand–und-jetzt-340645.html

https://www.geschichtedersozialensicherheit.ch/akteure/profile-von-betroffenengruppen/rentner-und-rentnerinnen/