Die guten Tipps einer 90jährigen

Haben sie auch schon “Kettenbriefe” auf Whatsapp erhalten? Senden sie diese Briefe immer weiter oder drücken sie einfach auf den Papierkorb?

Ja, ich bin auch immer hin und her gerissen. Was soll ich tun? Die guten Whatsapp-Tipps einfach löschen mit der Gefahr den schrecklichen Folgen für Leib und Leben ins Auge blicken zu müssen?

Oder weiterleiten, mit der Gefahr einige liebe Freunde zu verlieren?

In den letzten Tagen habe ich einen solchen “Kettenbrief” erhalten, mit 45 guten Tipps von Regina Brett, einer 90jährigen Lady. Die Tipps haben mich fasziniert und ich beschloss nach der weisen, alten Dame im Netz zu suchen. Leider konnte ich keine 90jährige Dame mit dem Namen Regina Brett finden. Aber eine amerikanische Schriftstellerin gleichen Namens, mit dem Jahrgang 1956. Also auch ein ziemliches Alter. Wie auch immer, die Tipps finde ich lesenswert.

Besonders gut gefällt mit
die Nummer 26. Was andere Leute von Dir denken ist ihr Problem,
die Nummer 04. Nimm dich nicht ernst, das tut niemand,
und die Nummer 39. Neid ist Zeitverschwendung. Du hast alles, was Du brauchst.

So habe ich mich entschlossen, die guten Tipps von Regina Brett weiterzuleiten, aber nicht als Verpflichtung zur weiteren Verbreitung, sondern als Gedankenanregung und zur seelischen Gesundheitsförderung.

Danke, liebe Freundin, für diesen wunderbaren Whatsapp-Tipp. Erna

  1. Das Leben ist nicht fair, aber es ist trotzdem gut.
  2. Wenn Du zweifelst, gehe einfach nur den nächsten kleinen Schritt.
  3. Das Leben ist zu kurz, um irgendwen zu hassen.
  4. Nimm Dich selbst nicht zu ernst. Niemand sonst tut das.
  5. Zahl Deine Rechnungen jeden Monat.
  6. Du musst nicht jeden Streit gewinnen. Stimme zu, dass man nicht immer übereinstimmt.
  7. Weine mit jemandem zusammen. Es ist heilsamer als allein zu weinen.
  8. Spar für Deinen Ruhestand. Fang mit Deinem ersten Gehalt an.
  9. Wenn’s um Schokolade geht, ist Widerstand zwecklos.
  10. Schließe Frieden mit Deiner Vergangenheit, damit sie Deine Gegenwart nicht versaut.
  11. Es ist okay, wenn Deine Kinder Dich weinen sehen.
  12. Vergleiche Dein Leben nicht mit dem anderer. Du hast keine Ahnung, was bei ihnen los ist.
  13. Wenn eine Beziehung geheim gehalten werden muss, solltest Du nicht in ihr sein.
  14. Das Leben ist zu kurz für langes Selbstmitleid.
  15. Du kannst alles überstehen, wenn Du nur heute nicht aufgibst, an diesem einen Tag.
  16. Ein Schriftsteller schreibt. Wenn Du ein Schriftsteller bist, schreib. (Wenn Du ein Musiker bist, mach Musik …)
  17. Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Aber Deine zweite Kindheit hängt nur von Dir ab und von niemandem sonst.
  18. Wenn es darum geht, im Leben das zu tun, was Du liebst, akzeptiere kein Nein als Antwort.
  19. Zünde die Kerze an, benutze die schönen Laken, trage die heiße Unterwäsche. Heb es nicht für eine besondere Gelegenheit auf.
  20. Bereite Dich vor, so gut es geht. Dann lass los, lass Dich vom Fluss tragen.
  21. Sei jetzt exzentrisch. Warte nicht, bis Du alt bist, bevor Du lila trägst.
  22. Das wichtigste Sex-Organ ist das Gehirn.
  23. Keiner ist verantwortlich für Dein Glück, außer Dir selbst.
  24. Frag Dich bei jedem „Desaster“: Wird das in fünf Jahren noch wichtig sein?
  25. Vergib jedem alles.
  26. Was andere Leute von Dir denken ist ihr Problem.
  27. Zeit heilt fast alles. Gib der Zeit Zeit.
  28. Wie gut oder wie schlecht eine Situation auch sein mag, sie wird sich verändern.
  29. Dein Job wird sich nicht um Dich kümmern, wenn Du krank bist. Deine Freunde werden es. Bleib in Kontakt.
  30. Glaube an Wunder.
  31. Alt werden ist besser als die Alternative: jung sterben.
  32. Was Dich nicht umbringt, macht Dich stärker – wirklich.
  33. Deine Kinder haben nur eine (erste) Kindheit. Mach sie unvergesslich.
  34. Geh jeden Tag raus. Überall erwarten Dich Wunder.
  35. Würdest Du all Deine Probleme auf einen Haufen werfen und die Haufen der anderen sehen, Du würdest bestimmt die eigenen wieder mitnehmen.
  36. Kontrolliere das Leben nicht, warte nicht auf irgendetwas. Geh raus und mach das Beste draus, jetzt.
  37. Werde alles los, das nicht nützlich oder schön ist oder Dir Freude macht.
  38. Alles, was am Ende zählen wird; dass Du geliebt hast.
  39. Neid ist Zeitverschwendung. Du hast alles, was Du brauchst.
  40. Das Beste kommt erst noch.
  41. Egal, wie Du Dich fühlst, steh auf, zieh Dich an, zeig Dich.
  42. Atme tief durch. Das beruhigt den Geist.
  43. Wenn Du nicht nach etwas fragst, wirst Du’s auch nicht bekommen

Welche dieser Lektionen (Tipps) gefällt Ihnen am Besten? Ich freue mich immer über Kommentare.

Sie können die Bücher von Regina Brett im Buchhandel auch auf Deutsch kaufen.

Quellen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Regina_Brett

https://www.msn.com/en-us/lifestyle/smart-living/45-life-lessons-written-by-a-90-year-old-woman/ar-BBhwKAN

https://www.cleveland.com/brett/blog/index.ssf/2006/05/regina_bretts_45_life_lessons.html

http://de.realityandmyths.com/regina-bretts-unterricht-50-lektionen-die-mich-das-leben-lehrten/

Regina Brett Shares Some Life Lessons with Us

Das Kind meiner Mutter

das-kind-meiner-mutter-171821441Florians Kindheit war sehr behütet und er und seine Mutter bildeten die perfekte Symbiose. Doch die Welt von Florians Mutter bestand aus lauter Gefahren für ihr Kind.

Die Mutter von Florian legt ihren Fokus zu 100 % auf das Kind. Er wird umsorgt, beachtet, bestätigt, eigentlich eine traumhafte Kindheit, besser als man es sich je wünschen könnte. Aber die Angst ihren Prinzen zu verlieren verleitet sich auch dazu jegliche mögliche Gefahren von Florian fern zu halten.

Einem extrem überbehüteten Kind fehlt der Raum zur eigenen Entwicklung. Das Buch «Das Kind meiner Mutter» von Florian Burkhardt zeigt die Sonnenseiten und Schattenseiten einer solchen Kindheit. Er wird von seiner Mutter von der gefährlichen Aussenwelt systematisch abgeschottet. Die Gründe der Mutter sind gut nachvollziehbar, als Mutter will sie ihr Kind schützen und behüten. Die Mütter in den heutigen Industrienationen werden immer älter und die Gefahr besteht, dass die Kinder überbehütet werden.

Wie Florian in der Pubertät und als Erwachsener mit dieser Kindheit umgeht, zeigt er im Buch und im Dokumentarfilm «Electroboy» von Marcel Gisler. Die Suche nach der absoluten Reizüberflutung, nach einem grenzenlosen Dasein und die folgenden Panikattaken. Was sind die Beweggründe von Florian die Öffentlichkeit zu suchen? Will er beachtet werden? Ist es ihm wichtig zu zeigen, was eine überbehütete Kindheit auslösen kann? Ich finde, seine Geschichte ist beachtenswert. Entscheiden Sie selbst! Liselotte

https://www.weltbild.ch/artikel/buch/das-kind-meiner-mutter_22529512-1

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Kind_meiner_Mutter

https://www.aargauerzeitung.ch/panorama/people/eine-kindheit-in-gefangenschaft-manchmal-ist-mir-schon-mulmig-geworden-131271700

https://youtu.be/x_7DBvhq_0U

https://jonasdreyfusblog.files.wordpress.com/2017/05/soblimag_kultur_20170423_florian_burkhardt.pdf

https://www.amazon.de/Kind-meiner-Mutter-Florian-Burkhardt/dp/3037630795/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1519295343&sr=8-1&keywords=das+kind+meiner+mutter

https://www.youtube.com/watch?v=V5h01sn32y8

https://jonasdreyfus.ch/2017/04/23/electroboy/

https://de.wikipedia.org/wiki/Florian_Burkhardt

https://www.youtube.com/watch?v=5QM-t5Y_WZM

https://www.youtube.com/watch?v=gPqhbD9aCqM