Der Küchenschwamm ist «dreckiger» als das WC

Im Küchenschwamm leben über 350 Bakterienarten, darunter mehr krankmachende und gefährliche Bakterien als in der Toilettenschüssel zu finden sind.

Der Küchenschwamm ist ein hervorragender Lebensraum für Bakterien. Durch seine poröse Oberfläche bietet er den idealen Lebensraum für bis zu 54 Milliarden Bakterien pro cm2 Schwamm. Bakterien wie Salmonellen können schwerwiegende Lebensmittelerkrankungen verursachen und Staphylokokken können Blutvergiftungen oder Abszesse auslösen. Auch Krankheiten wie Tuberkulose, Keuchhusten, Scharlach etc. werden durch Bakterien verursacht.

Aber Bakterien sind lebenswichtig für den menschlichen Organismus. Es gibt Bakterien die uns gesund erhalten und Bakterien die uns krank machen. Manche Bakterien sind sogar gesund und krankmachend. Kranke, ältere oder immungeschwächte Menschen sind anfälliger gegenüber bakteriellen Infektionen und können daher schneller krank werden.

Es gilt aber auch zu beachten, zuviel Hygiene schwächt den menschlichen Körper und kann zu Allergien führen.

Was sollen wir also tun? Den Schwamm bei über 60 Grad Celsius in der Waschmaschine oder in der Geschirrspülmaschine waschen? Mit Soda, Essig und heissem Wasser reinigen? Oder eventuell die Bakterien in der Mikrowelle abtöten?

Die Mikrobiologen raten davon ab. Wohl werden dadurch sehr viele Keime abgetötet, aber langfristig vermehren sich eher die krankmachenden Keime. Die Forscher stellten fest, dass diese über eine höhere Stresstoleranz verfügen und daher Hitze und Mikrowellen eher überleben.

Daher sollte der Küchenschwamm bei häufigem Gebrauch nach einer Woche entsorgt werden. Das sorgt wieder für viel Abfall und ist nicht nachhaltig.

Gibt es eine Lösung für das Problem «Küchenschwamm»? Gibt es eine gesunde Alternative zu den gebräuchlichen Küchenschwämmen?

Berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen oder Alternativen zum Küchenschwamm.

https://www.welt.de/gesundheit/article166999459/Keimzelle-Kuechenschwamm.html

https://www.swr.de/marktcheck/keimschleuder-kuechenschwamm/-/id=100834/did=20227112/nid=100834/1lmz5qz/index.html

https://www.stern.de/gesundheit/experten-raten–finger-weg-von-heiss-ausgewaschenen-spuelschwaemmen-7562582.html

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21678-2017-07-20.html

https://www.youtube.com/watch?v=J3gu0D7XI3I

Hühnerei – gesund oder ungesund?

IMG_0387«Das Ei ist ungesund, voller Cholesterin und ungesättigter Fettsäuren.» Diese Behauptung habe ich schon oft gehört, aber auch das Gegenteil ist zu vernehmen. «Das Ei ist gesund, ein Eiweisslieferant, voller Vitamine und wichtiger Mineralstoffe.»

 Welche Behauptung entspricht eher der Wahrheit? Gibt es zum Thema Ei überhaupt eine allgemeingültige Wahrheit?

Die Osterzeit naht und damit auch der vermehrte Konsum von Hühnereiern. Bunt gefärbte, hart gekochte Ostereier leuchten aus dem Osternest. Jedes Familienmitglied sucht sich das robusteste Ei um damit den Wettstreit «Eiertütschen» zu gewinnen. Es gibt «Schlaue» die mit einem Ei aus Stein oder Gips versuchen den Wettstreit zu ihren Gunsten zu beeinflussen, aber diese «Schummelei» wird meist schnell aufgedeckt, spätestens dann, wenn es daran geht das Ei zu essen.

Gemäss Hühnerei.ch essen die Schweizer durchschnittlich 200 Eier pro Jahr. Dies ergibt einen Schnitt von 3 bis 4 Eiern pro Woche. Um die 14 % der Eier sind Bio-Eier. Die Hühner, die diese Eier legen haben mehr Auslauf und fressen Futter ohne künstliche Farbstoffe. Darum ist deren Eidotter etwas heller.

Wenn Sie daran interessiert sind herauszufinden wo ihr Ei gelegt wurde, dann entschlüsseln Sie die Nummer, welche auf dem Ei aufgedruckt ist. Auf der Webseite der grossen Anbieter finden Sie mit dieser Nummer den Hof woher ihr Ei stammt.

Gemäss meinen Recherchen überwiegen die Gesundheits-Argumente welche für einen massvollen Konsum von Hühnereiern sprechen. Forscher der Universität St. Louis sollen sogar herausgefunden haben, dass der Konsum von Hühnereiern dabei hilft, schneller abzunehmen.

So werde ich also in der kommenden Osterzeit die Eier ohne schlechtes Gewissen geniessen und versuchen ein Ei zu finden welches mir auch beim «Eiertütschen» den Sieg garantiert. Frohe Ostern wünscht Erna

https://huehnerei.ch/de/lexikon

https://www.urgeschmack.de/sind-eier-gesund/

https://www.familienleben.ch/freizeit/feste/osterbraeuche-wie-man-in-der-schweiz-feiert-2302

https://www.focus.de/gesundheit/praxistipps/cholesterin-wie-viel-ei-ist-tatsaechlich-gesund_id_6725101.html

https://www.bodychange.de/magazin/gesunde-ernaehrung/lebensmittel/schluss-mit-ernaehrungsmythen-deshalb-sind-eier-gesund-19344/

https://www.srf.ch/sendungen/trick-77/eiertuetschen-so-gewinnen-sie

https://www.derbund.ch/front/redaktion_empfiehlt/Eiertuetschen/story/23002276

https://www.wunderweib.de/eier-sind-gesund-das-passiert-deinem-koerper-wenn-du-eier-isst-13756.html

«Restenlos geniessen» von Betty Bossi

27110_aIn den Schweizer Haushalten geht viel Geld verloren durch Food Waste. Betty Bossi kennt das Rezept dagegen.

Betty Bossy bietet mit dem Buch «Restenlos geniessen» viele feine Rezepte und 355 Tipps für Ihr Haushaltbudget.

Gemäss der Organisation foodwaste.ch gehen in den Schweizer Haushalten ein Drittel aller Lebensmittel verloren. Lebensmittel, die eigentlich für den menschlichen Konsum gedacht sind, dann aber weggeworfen werden. Gemäss Betty Bossi könnten Sie pro Person in Ihrem Haushalt, pro Jahr, CHF 1000.–, ausgeschrieben, eintausend Franken sparen, wenn sie nachhaltig mit Ihren Lebensmitteln umgehen. Eine grosse Summe!

Abgesehen vom finanziellen Aspekt muss das Essen auch Freude machen!

Mit den «gluschtigen» Rezepten von Betty Bossi schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Mehr Finanzen und mehr Genuss!

Das Nachschlagewerk «Restenlos geniessen» erhalten Sie jetzt zum Vorzugspreis

Von CHF 29.—bei https://ww2.bettybossi.ch/de/Angebote/Detail/16463069197

Spar-Vorteil: Einführungsangebot: nur CHF 29.90 statt 36.90. Sie sparen CHF 7.-!

http://foodwaste.ch/was-ist-food-waste/

https://adinora.com/2017/11/18/restenlos-gluecklich/

https://adinora.com/2016/03/02/was-kann-ich-gegen-lebensmittelverschwendung-tun/

https://youtu.be/4ocX5Iu1yoE

Gemüse essen mit Genuss

9783038009047Ist es ethisch vertretbar Fleisch zu essen? Sterben beim Anbau, Transport und Konsum von pflanzlichen Lebensmitteln auch Tiere?

 Aus Respekt vor jeglicher Art des Lebens, sei es tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, versuche ich bewusst und nachhaltig zu essen. Ein Gedanke der mir sehr sympathisch ist, ist die Nutzung allen Fleisches von einem ganzen Tier, von der Nase bis zum Schwanz. Oder eben auch die Nutzung der ganzen Pflanze vom Blatt bis zur Wurzel.

Als Kind hielten meine Grosseltern noch ein Schwein, welches das ganze Jahr gemästet wurde und dann in unserem Beisein von einem «Störschlachter» geschlachtet wurde. Es wurde jedes einzelne Teil des «Hausschweins» verwertet. Sie hielten auch Hühner und bei einem besonderen Fest, Geburtstage oder Taufe etc., wurde ein Huhn geschlachtet und wir halfen beim rupfen und zubereiten. Die Kartoffeln und das Gemüse stammten zu einem grossen Teil aus Grossmutters Garten. Es war uns Enkel also sehr bewusst, dass wir unser Essen einem anderen Lebewesen verdankten und dass wir es daher mit Achtung behandeln sollen.

Da ich selber kaum kochen kann, bin ich jeweils begeistert von den guten Ideen der Köche und Kochbuchautoren. Darum möchte ich Ihnen das Buch «Leaf to Root – Gemüse essen vom Blatt bis zur Wurzel von Esther Kern, Sylvan Müller und Pascal Haag empfehlen.

Versuchen Sie die schmackhaften fantasievollen Gerichte und lassen sie sich auch von dem Projekt von Esther Kern auf ihrer Seite http://www.leaf-to-root.com/ begeistern. Eventuell kennen auch Sie noch einige Gerichte für dieses Projekt. Esther Kern und auch wir info@adinora.com, freuen uns über feine Rezepte die den Gedanken der nachhaltigen Verwertung von Lebensmitteln fördern. Viel Genuss und Entdeckergeist wünscht Ihnen Erna

Autorentext
Esther Kern Journalistin und Gastrokritikerin, schreibt für Zeitungen und Zeitschriften wie Annabelle, Beobachter, Tagesanzeiger, Sonntagszeitung, Münchner Abendzeitung, GQ und andere. Seit 2002 Betreiberin der Online-Plattform waskochen.ch. Pascal Haag Einer der bekanntesten Exponenten der vegetarischen Küche in der Schweiz. Freiberufl ich als Koch in verschiedensten Projekten engagiert. Sylvan Müller Einer der bekanntesten Food-Fotografen der Schweiz u. a. von »Japan Kochreisefotobuch«, »Mama kocht« oder »Das kulinarische Erbe der Alpen«

«Esther Kern hat 2014 das Projekt «Leaf to Root» ins Leben gerufen. Sie sammelt Rezepte und Zubereitungen für ungewöhnliche Gemüseteile wie Möhrenkraut, Rettichblätter und Wassermelonen.»

http://www.leaf-to-root.com/

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/leaf_to_root/esther_kern/ISBN3-03800-904-0/ID45321480.html?ProvID=10917735

https://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=leaf+to+root&tag=hydrach-21&index=aps&hvadid=194645593198&hvpos=1t3&hvnetw=g&hvrand=18439613687049205171&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=e&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=1003235&hvtargid=kwd-260942540772&ref=pd_sl_17d3ddzbv0_e

https://www.weltbild.ch/artikel/buch/leaf-to-root_21671454-1?wea=2225123&gclid=EAIaIQobChMIvsCqp87A2QIVqynTCh0FEQTFEAAYBCAAEgJ89_D_BwE

https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/esther-kern/leaf-to-root/id/9783038009047?gclid=EAIaIQobChMIvsCqp87A2QIVqynTCh0FEQTFEAAYASAAEgJb6vD_BwE&gclsrc=aw.ds&dclid=COPVpqnOwNkCFdom4Aod4m8Hmw

http://waskochen.ch/category/aktion-leaf-to-root/

https://www.urgeschmack.de/die-ethik-des-fleischverzehrs/

Restenlos glücklich

RestenlosglücklichLebensmittel sind so preiswert geworden, dass wir immer achtloser damit umgehen. Die grössten «Food Waster» sind, mit 45 %, die privaten Haushalte. Damit entgeht den Haushalten viel Geld, welches sie sinnvoller nutzen könnten.

Lebensmittel haben an Wert verloren. Heute gibt ein durchschnittlicher Haushalt nur noch um die 10 % seines Einkommens für Lebensmittel aus. Das war vor wenigen Jahrzehnten noch anders. Damals gab ein Haushalt um die 50 % seines Einkommens für Lebensmittel aus. Dies machte Lebensmittel wertvoll und führte zu einem sorgsamen Umgang damit. In meiner Kindheit wurde kein Brot weggeworfen. Unsere Mutter machte aus altem Brot Suppe, Knödel, «Arme Ritter» mit Apfelmus oder Brotbrösmeli. Wir Kinder haben die «Armen Ritter» geliebt und freuten uns sehr darauf. Es galt als «Sünde» seinen Teller nicht leer zu essen und es gab mindestens eine Mahlzeit pro Woche aus «Resten». Nein, wir waren nicht arm, aber schon meine Eltern wurden dazu erzogen mit Lebensmitteln respektvoll umzugehen.

Heute werden Lebensmittel schon bei der Ernte vernichtet wenn sie nicht den vorgegeben Normen entsprechen. Auch im Handel werden viele Lebensmittel noch vor Ablauf der Frischegarantie entsorgt. Gemäss www.foodwaste.ch landen in der Schweiz täglich eine ganze Mahlzeit pro Person im Abfall. Welche Verschwendung!

Natürlich kann das Verhalten einer einzelnen Person nicht die ganze Welt ernähren oder schädigen. Aber jede einzelne Person kann Eigenverantwortung übernehmen für den persönlichen Umgang mit Lebensmitteln. Das gelingt mir nicht immer, aber immer öfter. Deshalb stelle ich heute eine wunderbar genüssliche Idee vor.

Das Kochbuch Restenlos glücklich der OGG, Bern, bietet 42 Rezepte gegen Lebensmittelverschwendung. Um Lebensmittel nicht zu verschwenden und aus Resten ein feines Essen zaubern.

«Ob Vorspeise, Hauptgang oder Dessert: Der Berner Anti-Food-Waste-Koch Mirko Buri hat aus den Hauptzutaten wie Gemüse, Brot, Kartoffeln oder Teigwaren einfache, alltagstaugliche Restenrezepte kreiert. Viele sind vegetarisch, aber auch vegane Gerichte, Fleisch und Fisch kommen auf den Teller. Mirkos Rezepte laden zum Improvisieren ein. In “Restenlos glücklich” werden Menschen vorgestellt, die ihre guten Ideen gegen Food Waste in die Tat umsetzen: als Maturandin, als Forscher, als Bauer oder Politikerin.»

Ich wünsche Ihnen ein «Restenlos glückliches» Wochenende. Erna

http://www.ogg.ch/index.php?id=170

http://www.ogg.ch/fileadmin/user_upload/boden_ernaehrung_kochbuch_rlg/flyer_kochbuch_rlg_2017.pdf

http://www.filmeeinewelt.ch/deutsch/files/40214.pdf

https://www.daskochrezept.de/rezepte/arme-ritter-mit-kirschen-und-vanillesosse_256352.html

http://foodwaste.ch/

Genuss2-Foodbox anstelle Lebensmittelverschwendung!