Die Einfachheit

Etwas über die Einfachheit aus dem wunderbaren kleinen Band «Die Einfachheit – Im Wenigen die Fülle finden» von Peter Allmend

Einfachheit ist:

  • die eignen Werte im Leben zu überprüfen und nach ihrer Wichtigkeit neu zu ordnen.
  • Zeit für geliebte Menschen zu finden und ihnen zu zeigen, wie wichtig und wertvoll ihre Liebe ist.
  • mehr Raum für innere und äussere Stille zu schaffen.
  • bei Sonnenaufgang am Strand zu sitzen, ohne auf die Uhr zu schauen oder zu fotografieren.
  • einem plätschernden Bach zu lauschen und seinen Klang zu bewundern.
  • seine Geldgeschäfte von allen Spekulationen zu befreien und dadurch Zeit und Kraft zu gewinnen.
  • eine Liste mit geplanten Anschaffungen zu erstellen und dann zwei Drittel davon zu streichen.
  • sein geistiges Leben zu überprüfen und von Fremdeinflüssen zu reinigen.
  • eine Aufstellung von äusseren Zwängen und Pflichten zu verfassen und dann festzulegen, wie man sich Schritt für Schritt von ihnen befreien kann.
  • das Wünschen aufzugeben.
  • das Vergleichen einzustellen.
  • wieder häufiger Gedichte zu lesen.
  • weniger Zeit vor dem Computer zu verbringen.
  • sich von der Meinung anderer Menschen zu lösen.
  • wieder einen Baum zu umarmen und seine heilende Kraft zu erspüren.
  • seine Worte zu einem Segen für andere werden zu lassen.
  • die Schönheit in seinen Lebensraum zu holen.
  • eine Kerze zu entzünden, ein Glas Wein zu trinken und seine Gedanken aufzuschreiben.
  • alle religiösen Konflikte im eignen Herzen zu beenden.
  • die Einfachheit in der Vielfalt zu erspüren.
  • denen zu vergeben, die einem Unrecht zugefügt haben.
  • zu versuchen, jedem Menschen ein Lächeln zu schenken.
  • zu erkennen, wo man etwas begehrt, das anderen Menschen schaden könnte.
  • wieder das Lied eines Vogels zu hören.
  • selbst zu kochen. Vielleicht zum ersten Mal.
  • dankbar für alle Erkenntnisse zu sein.

https://www.rwl.ch/

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID40403228.html

https://www.weltbild.ch/artikel/buch/einfachheit_19802905-1

https://www.amazon.de/s?k=einfachheit+und+f%C3%BClle&hvadid=80882856139660&hvbmt=bb&hvdev=c&hvqmt=b&tag=hyddemsn-21&ref=pd_sl_880z6m6awt_b

Rosa und Oma – ein Bilderbuch als Ostergeschenk

Wenn Rosa bei Grosi übernachten darf ist der Alltag ein bisschen anders als Zuhause.

Was Rosa und Oma zusammen unternehmen ist in diesem Bilderbuch für die Kleinsten, sehr schön gezeichnet und beschrieben. Ein Buch zum Vorlesen für Kleinkinder und zum lesen üben für grössere Kinder. Ach ja, die Grosseltern dürfen es natürlich immer wieder vorlesen.

Eventuell dient ihnen dieses Buch auch als Idee für Unternehmungen mit den Enkelkindern. Wie wäre es, wenn sie an einem regnerischen Tag selbst ein Bilderbuch malen. Die Kinder können ihre Wünsche für nächste Aktivitäten zeichnen und auch Grosi oder Grosspapi kommen so eventuell auch neue Ideen!

«Lena Anderson wurde 1939 in Stockholm geboren. Ihre Karriere als Zeichnerin begann sie bereits sehr früh. Sie besuchte von 1954-56 die Kunstakademie in Stockholm und startete ihre berufliche Laufbahn 1955 als Grafikerin und Art Director für diverse schwedische Zeitschriften. Seit mehr als 40 Jahren ist sie freiberufliche Schriftstellerin, Illustratorin und Grafikerin und schuf unvergessliche Kinderfiguren wie Linnéa, Maja, Linus und Stina.»

https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/lena-anderson/rosa-und-oma/id/9783848900879

https://www.weltbild.ch/artikel/buch/rosa-und-oma_19312870-1?origin=pla&wea=2225124&gclid=EAIaIQobChMI_–S-r6n4QIVA0kYCh0MfQUNEAQYAiABEgJYyfD_BwE

https://www.buchhaus.ch/detail/ISBN-9783848900879?gclid=EAIaIQobChMI_–S-r6n4QIVA0kYCh0MfQUNEAQYAyABEgJxRfD_BwE

Die BuchKönig bloggt

12012-annette_buecherJedes Jahr erscheinen alleine im deutschen Buchverlag ca. 100`000 deutsche Erst- und Neuauflagen. Weltweit aufgerechnet sind es ca. 45`000 Bücher pro Tag. Wie kann man sich da entscheiden was zu lesen lohnt?

Annette König machte ihre Leidenschaft zum Beruf. Als Redaktorin SRF Literatur ist sie naturgemäss eine begeisterte Leserin. Sie schreibt denn auch über die Beweggründe für ihren Blog. “In meinem Bücher-Blog teile ich meine Lese-Leidenschaft mit allen, die Bücher lieben. Nebenwirkungen wie Herzklopfen, Melancholie, Heiterkeit, Verzauberung, Unbehagen und Anzeichen schwerster (Sprach)Verliebtheit sind nicht ausgeschlossen.”

Mit dem Bücher-Blog hilft Ihnen Annette König eventuell eine gute Wahl zu treffen. Viel Lesevergnügen wünscht Erna

Welches ist Ihr Lieblingsbuch und warum?

http://www.persoenlich.com/gesellschaft/annette-konig-verteilt-in-bucherblog-kronen

https://www.srf.ch/radio-srf-1/die-buchkoenig-bloggt/annette-koenig-ich-ueber-mich

https://www.srf.ch/radio-srf-1/die-buchkoenig-bloggt

https://www.srf.ch/radio-srf-1/die-buchkoenig-bloggt/mord-wegen-eines-bio-huhns-echt-jetzt

Bild: https://www.srf.ch/radio-srf-1/die-buchkoenig-bloggt/quiz-die-buchkoenig-verschenkt-ihre-buecher

https://www.buchmesse.de/images/fbm/dokumente-ua-pdfs/2016/buchmarkt_deutschland_2016_dt.pdf_58507.pdf

Individuelle, glückliche Kinder, dank Remo H. Largo?

02915883-00-00Was brauchen Kinder damit sie sich gut entwickelen können? Eine Frage die Remo H. Largo schon sei vielen Jahren umtreibt und zum Schreiben animiert.

Sein Buch «Babyjahre» ist 1993 erstmals erschienen und erzielte ein Auflage von mehr als 480`000 Exemplaren, auch die Bücher «Kinderjahre» und «Glückliche Scheidungskinder» verkaufen sich sehr gut.  Als Kinderarzt hat Remo Large gesehen, «das Spektrum dessen, was als normale Entwicklung gilt, ist weit grösser als bisher angenommen».  Dies bedeutete für Ihn, dass man nicht alle Kinder über den gleichen Kamm schären darf. Kinder müssen individuell gefört werden. Natürlich, das ist uns allen bewusst, trotzdem sind wir oft sehr stark gefangen im Zeitgeist und wollen unsere Kinder zielorientiert erziehen. «Wenn Sie ein Kleinkind jeden Tag auf den Topf setzen, wird es nicht früher trocken werden», ist eine der Erkenntnisse, die vielen Eltern Mühe und Kopfzerbrechen ersparen könnte.

Eltern können individuell erziehen, aber was passiert in der Schule? Haben unsere Kinder überhaupt eine Zukunftschance ohne höhere Bildung und ausgefeilten, guten Manieren? «Ich habe vieles gelernt und die Angst verloren, dass aus den Kindern nichts wird, wenn wir Eltern sie nicht dauernd antreiben. Heute weiss ich: Wenn es den Kindern auf der Beziehungsebene gut geht und sie die Erfahrungen machen können, die sie für ihre Entwicklung brauchen, kommt es gut. Ängste haben alle Eltern, das ist normal. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht.»

Die gute Nachricht ist: «Die Erziehung der schweizer Kinder hat sich positiv gewandelt, von der patriarchlischen, autoritären Strenge zum kindorientierten Begleiten. Dies liegt hauptsächlich an den emanzipierten, gebildeten Frauen. Der neue Erziehungsstil verändert auch die Gesellschaft positiv». So die Aussage von Remo. H. Largo. Die schlechte Nachricht ist: «Die schweizer Bildungspolitik gleicht einer Planwirtschaft und führt schon bei Kindern zu Burnouts. Das wirtschaftliche Lebensumfeld ist unwirtlich und fremdbestimmt, die alten Menschen sind oft traurig und einsam».

Trotzdem sieht Remo Largo positiv in die Zukunft. «Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das sich und seine Umwelt reflektieren kann. Er wird sich auf seine Grundbedürfnisse besinnen und seine Umwelt so gestalten, dass sie ihm entspricht».

http://www.buch.ch/shop/home/artikeldetails/kinderjahre/remo_h_largo/ISBN3-492-23218-3/ID2915883.html?ProvID=10907254

https://www.migrosmagazin.ch/menschen/interview/artikel/ein-kind-kommt-nicht-fuer-die-weltern-zur-welt

https://www.nzz.ch/gesellschaft/remo-largo-darueber-was-uns-ausmacht-immer-mehr-menschen-sind-ungluecklich-ld.1294799

https://www.nzz.ch/articleDGBHG-1.194262