Fett essen verlängert das Leben!

Oelgesund2Essen Sie genügend Fett? Ja, Sie haben richtig gelesen, Fett ist gesund!

Fette sind wichtige Energieträger, als lebenswichtige Bestandteile der täglichen Ernährung ermöglichen sie die Aufnahme lebenswichtiger Vitamine und die Bildung von Hormonen.

Vor nicht allzu langer Zeit dachte man, dass die gesättigten Fettsäuren in Fisch, Fleisch, Eier oder Milch die Ursache für einen hohen Cholesterinspiegel seien und es dadurch mehr Herzerkrankungen gäbe.

Die ungesättigten Fettsäuren in pflanzlichen Ölen wie Omega 3, 6 oder 9  galten als gesundheitsfördernde Wundermittel. Auch nach dem Härten sind die Fettsäuren noch in genügender Menge vorhanden. Es können allerdings durch die Verarbeitung (Härtung) «Trans-Fettsäuren» entstehen. Diese finden sich hauptsächlich in Margarine und Fertiggerichten. Die Trans-Fettsäuren können den Stoffwechsel negativ beeinflussen. Öle, die reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind, sollten sie nicht zum Braten oder Frittieren benutzen. Nutzen Sie das Öl möglichst naturbelassen nur zum Dünsten oder zum Anmachen von Salaten und Gemüsen.

Die gesättigten Fettsäuren galten als ungesund und sollten vom Speisezettel gestrichen werden und die ungesättigten Fettsäuren wurden oft im Übermass konsumiert.

Heute weiss man, dass es keine schlechten Fette gibt. Entscheidend ist das Mass. Eine ausgewogene Ernährung mit genügend gesättigten und ungesättigten Fettsäuren ist essentiell wichtig um lange zu leben und gesund zu bleiben.

Untenstehend finden Sie einen Vortrag von Dr. med. Michael Gagesch Geriatrie Unispital Zürich und einige Beiträge der Ernährungs-Docs zum Thema. Ich wünsche Ihnen einen fetten Tag. Erna

http://www.altavita.ch/altavita/assets/File/altaVita_Vortrag_Dank%20Ernährung%20weniger%20dement_11_04_2018(2).pdf

https://www.youtube.com/watch?v=lgQMeHo7-dk

https://www.youtube.com/watch?v=Zkdc-L608Dw

https://www.youtube.com/watch?v=f7wHP7AbR5I

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-Mehr-Fette-weniger-Kohlenhydrate,ernaehrung640.html

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Multipler-Sklerose,multiplesklerose180.html

https://www.youtube.com/watch?v=6v0vqWEk5WI

https://www.youtube.com/watch?v=NDGi1MqbzkA

Vitamin K, köstlich verpackt im Käse!

Ich bin chronisch krank und erkläre mich öffentlich

9783831204595xlWas bringt Robin Rehmann dazu das Innerste seiner Seele und das Innere seines Darms zu veröffentlichen. Was ist das Ziel seiner schonungslosen Kommunikation?

Robin Rehmann leidet an der chronischen Darmkrankheit «Colitis ulcerosa». Sein Leben ist dadurch sehr eingeschränkt und er konnte nicht auf das Verständnis seiner Umwelt rechnen. Er überlegte sich nicht nur seine Situation, sondern auch die Situation seiner Mitmenschen. Er merkte, dass die Lebenswirklichkeit eines chronisch kranken Mensche für aussenstehende Personen kaum nachvollziehbar ist.

Gegenseitiges Verständnis ist die Basis für ein aufgeschlossenes und tolerantes Zusammenleben der Menschen. Nur, wie kann sich ein nicht Betroffener in das komplexe Leben eines chronisch kranken Menschen einfühlen? Wie sich ein Bild davon machen? Robin Rehmann getraute sich und wählte den Weg der offenen Kommunikation.

Er wollte aber nicht nur sich selbst eine Stimme geben sondern auch anderen psychisch und chronisch erkrankten Mitmenschen. Mit der Sendung «S.O.S. – Sick of Silence» ist ihm das sehr gut gelungen. Zudem veröffentlichte er das Buch “Steine im Bauch – Mein Leben mit Colitis ulcerosa”.

Allen Mut zusammennehmen und offen reden über Multiple Sklerose, Diabetes, Panikattacken, Drogensucht, Sexsucht, usw., intimste Details über eine chronische Krankheit veröffentlichen. Dieser Ansatz für ein besseres Zusammenleben der Gesellschaft ist sicherlich gewöhnungsbedürftig. Wird nicht alles grösser und realistischer, wenn man darüber redet? Führt es nicht dazu, dass dem Negativen und Dunkeln zu viel Raum gegeben wird? Ist Schweigen nicht gnädiger und deckt das Leiden wie eine weiche Daunendecke zu?

Robin Rehmann hat seinen Weg gewählt, er überwindet Scham und Verletzlichkeit mit dem Ziel eines besseren Miteinanders von kranken und gesunden Menschen. Mehr Informationen finden Sie in den untensthenden Links.

Was denken Sie darüber?

https://www.srf.ch/radio-srf-virus/rehmann/ich-bin-krank-und-spreche-darueber

https://youtu.be/9rRZtKQwlhI

https://www.youtube.com/watch?v=d1E3FUzFPjw

https://www.youtube.com/watch?v=kYD2EfEh88I

http://www.srf.ch/medien/news/reporter-weiterleben-trotzdem-robin-rehmann-ist-chronisch-krank/