Unglaublich aber wahr

Unglaublich aber wahr, ich habe doch wahrhaftig die Museumsnacht in Basel verpasst. Irgendwie verschlafen oder so. Aber das kann Franziska nicht passieren. 

Ja, Franziska war in Basel von 22.30 Uhr bis 02.00 Uhr morgens und hat eine unglaubliche Nacht erlebt.

Das Münster in Basel empfängt sie mit segensreicher Stille und schickt sie mitfreudiger Energie und klangvollem, jugendlichem  Segen hinaus in die Nacht der Musen, oder soll ich sagen in die Nacht der Museen.

Gemäss der Definition im Netz sind Musen meist Frauen, oder allgemein gesagt, Menschen, die andere Menschen dazu anregen, kreativ tätig zu sein. Diese göttlich genialen „Inspirationsfrauen“ regen durch ihren Kuss (Musenkuss) das Denken und die Fantasie des Menschen an, und damit deren Fähigkeit sich der schönen Künste zu widmen. Von der Muse leitet sich der Begriff „Museum“ ab.

Nach dem Basler Münster geht es natürlich zuerst ins Museum zur Geschichte des Papiers und der Schrift. Und, wie könnte es anders sein, kulinarische Entdeckungen schlummern meist an Orten an denen sie kaum vermutet werden.  Verzaubert von den dreidimensionalen, farbigen Scherenschnitten der Künstlerin Elisabeht Bottesi geht es schnurstracks zum Typographen-Dinosaurier. Das Baslertiiibli kann sie nicht zurückhalten wenn das Museum der Kulturen mit sphärischen Farben lockt. Weich gekocht infolge plüschleopardener Hitzewallungen und klaustrophobischer Dichte ist Franziska empfänglich für die Ausstellung  „NACKT! Die Kunst der Blösse“ des Antiken  Museums.

Die Muse der Nacht verwandelt sich in eine Lichtgestalt des Tages und küsst Franziska am nächsten Morgen mit eisiger Eisenkunst und gleissenden Lichtspielen wach. Als Gegentrend kuschelt sie gut behütet mit einigen Teddybären und geniesst ein Tête à tête mit dem Busen von Picasso um dann doch wieder bei glänzendem Metall zu landen.  Hmmmm,  da waren schon noch einige andere interessante Kunstwerke und Begebenheiten am Wegesrand,  aber das kann Franziska viel besser berichten. https://www.francescaontour.ch/

Lasst euch umarmen ihr Musen der Nacht und des Tages, lasst euch bestaunen und bewundern. Erna

Die nächsten Museumsnächte locken, in Bern ab dem 22. März 2019 oder in Zürich als lange Nacht der Zürcher Museen am Samstag, 7. September 2019.

https://www.francescaontour.ch/2019/01/20/muse-24-teil-1/

https://www.francescaontour.ch/2019/01/26/muse-des-lichts/

https://de.wikipedia.org/wiki/Muse_(Beziehung)

https://www.museumsnacht-bern.ch/home/

https://langenacht.ch/

Cool die Kuh ist los…..

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Aussergewöhnliche 1000 Dinge und echter Mist auf dem Ballenberg.

Ende Mai habe ich interessiert den TV-Beitrag der grossen Jubiläumsfeier des Freilichtmuseums BALLENBERG verfolgt. „Es sei wichtig, die Schweizer Werte zu erhalten und zu verteidigen. Bundesrat Johann Schneider-Ammann appellierte mit seiner Ansprache, dass jede Schweizerin, jeder Schweizer mindestens einen Besuch im Ballenberg erleben sollte „. Dem möchte ich gerne wiedersprechen und sagen, es lohnt sich mehr als einmal hinzugehen. Da ich schon länger nicht mehr dort gewesen bin, habe ich mich bald darauf auf den Weg gemacht, um zu sehen welche Neuigkeiten im 40-jährigen Bestehen des Museums geboten werden. Die Stiftung Ballenberg feiert bereits ihr 50-jähriges Jubiläum mit dem Zweck, unter Rücksichtnahme auf die Naturlandschaft des Ballenbergs das Freilichtmuseum der Schweiz zu betreiben und weiter auszubauen.

Schon die Ausflugsfahrt von Luzern nach Hofstetten bei Brienz ist eine Reise wert. Als unvergesslichen Zwischenhalt empfehle ich, ins  Hotel Rest. Kaiserstuhl, Bürglen am Lungernsee einzukehren. Ob frische Forellen aus dem Lungernsee, hausgemachte Pasta oder ganz einfach das kreative Tagesmenu mit Zutaten aus der Region.  Es ist ein kulinarischer Genuss mit Sicht auf die Berge und direkt am See.

1000 Dinge und echter Mist haben mich dann auf dem Ballenberg begrüsst.

Wie sehr habe ich den Spaziergang in der Vorsommerhitze durch die von Wäldern überzogene Umgebung genossen. Es ist nicht einfach ein Museum, sondern bietet so unglaublich viele Sehenswürdigkeiten durchmischt von der ganzen Schweiz. So ein wunderbares Erlebnis und für Kinder besonders mit viel Spass. Lasst es euch selber erleben. 250 Bauernhoftiere bestaunen, Fotos machen vom beeindruckenden Alpenpanorama und zur Erinnerung an die vielfältige Schweiz mit all den unterschiedlichen, inzwischen über 109 Gebäuden, die es zu bestaunen gibt. Eine Welt voller Geschichten und Leben wie es der Ballenbergprospekt treffend beschreibt.

Gerade eben denke ich beim trinken des süssen Tee „sonniges Gemüt“ an meinen ausgiebigen Einkauf in der Drogerie im wunderschönen Handwerkerhaus. Die Ballenbergstiftung der Drogisten  präsentiert zudem einen wunderbaren Duftkeller. Ich rieche es jetzt noch. Einfach zauberhaft.

In den diversen Ballenberg Restaurants lässt man sich auch gern mit Speis & Trank verwöhnen. Ich bin glücklich, dass ich  diesen tollen Ausflugsort inmitten der Schweiz wieder neu entdeckt habe. In meiner Agenda habe ich den Besuch im Landschaftstheater rot eingetragen. Vom 04.07. bis 18.08.2018  wird „Steibruch – zrugg us Amerika“ aus dem Jahre 1939 aufgeführt. Hauptdarsteller Hanspeter Müller-Drossart hat dieses Stück bearbeitet und ins berndeutsch übertragen. Der Vorverkauf läuft.

Nicht zu vergessen für Markenliebhaber. Anlässlich des Jubiläums erscheinen vier besondere Briefmarken. Ist doch wieder einmal etwas emotional positives von der Post.

Also viel Spass beim Besuch im Ballenberg, es wird  garantiert für alle ein unvergessliches Erlebnis. Ingrid

https://www.ballenberg.ch/

https://landschaftstheater-ballenberg.ch/de/Vorverkauf/Vorverkauf

Öffnungszeiten telefonischer Vorverkauf:
Dienstag – Freitag 14.00-17.00 Uhr
Tel. 033 952 10 44

Bild: https://www.ballenberg.ch/themen/ausstellungen/sonderausstellung/die-kuh/