Clowns & Kalorien – ein Erlebnis für alle Sinne

Familie Gasser, Clowns und Kalorien, Foto Michael Kessler Termine vergessen, einige unbeschwerte Stunden mit Showeinlagen verbringen und dazu noch kulinarische Leckerbissen geniessen. Was will man mehr?

 Marion und Frithjof Gasser laden ein zu Schlemmen und Spass, den zwei Hauptzutaten für einen sinnlichen Abend. „Clowns & Kalorien“ heisst das Verzehrtheater, bei dem Künstlerisches und Kulinarisches gleichermassen auf dem Programm stehen. Sie tauchen ein in eine andere Welt. Eine Welt der Röschen und Rösschen, der Kronleuchter und Kerzenständer, der goldenen Erzengel und samtigen Sofas. Kurzum, eine üppig-kitschige Welt. Schon beim Entrée, dessen Intérieur sich ans Varieté der fünfziger Jahre anlehnt, und erst recht zu Tisch. Was hier aufgedeckt wird, verdient das Prädikat „Spektakel“. Dinnerspektakel, um genau zu sein. Dabei sind die exquisiten Menüs, die selbst Gourmetköche höchsten Rangs inspiriert haben, nur das eine. Nicht minder aufwändig gestalten sich deren Dekoration und Präsentation. Geschlagene 43 Mal geht Marion Gasser, Ko-Direktorin und Köchin aus Leidenschaft, an einem Teller vorbei, ehe nur der erste von vier Gängen steht – und das bei jedem der bis zu 140 Gästen. Das Auge knabbert und kostet, schmaust und schlemmt schliesslich mit. Weil der Mensch aber seit jeher anspruchsvoll is(s)t, reichen Gaumenfreuden und Augenweiden nicht. Entstanden ist ein Verzehrtheater. Ein Dîner artistique. Ein Fest für die Sinne. Dazu gehören Ohren und Gemüt genauso.

Für jeden Geschmack etwas

Gerät eine Nummer ins Stocken, heisst es flexibel sein. „Frische Rösti wird es bei uns deshalb nie geben“, hält Marion Gasser fest. Experimente im Vorfeld hingegen sehr wohl. Das Resultat lässt sich an der Vielfalt der Speisen ablesen, wobei man einzelne Geschmackskombinationen nie erwarten würde. Gepaart mit den artistischen Darbietungen, ergeben sie die perfekte Mischung. Eine Mischung, die einen arabischen Scheich einst derart bezauberte, dass er „Clowns & Kalorien – das Original“ gleich fix für Dubai zu buchen hoffte. Allein, Marion und Frithjof Gasser widerstanden dem Lockruf. Zum Glück, denn siebzig Prozent ihrer Gäste sind Wiederholungstäter – und die restlichen dreissig werden es ihnen gleichermassen danken.

Dinnerspektakel “Clowns & Kalorien – das Original”

  1. August bis 15. September 2018: Neuhausen am Rheinfall (SH) – Langriet (beim Verkehrsgarten)
  2. September bis 11. November 2018: Chur – Sommeraustrasse bei SOMEDIA
  3. November 2018 bis 16. Februar 2019: Winterthur – Areal Zeughausstrasse 50

 Neuhausen am Rheinfall (SH):

Mittwoch bis Samstag, 19 Uhr (Apéro ab 18 Uhr)
Sonntag, 18 Uhr (Apéro ab 17 Uhr)

 Chur:

Montag bis Samstag, 19 Uhr (Apéro ab 18 Uhr)
Sonntag, 18 Uhr (Apéro ab 17 Uhr)
spielfreie Tage: 24./25. September; 1./2./8./9./15./16./23./30. Oktober; 5. November

 Winterthur:

November: Mittwoch bis Samstag, 19 Uhr (Apéro ab 18 Uhr)
Sonntag, 18 Uhr (Apéro ab 17 Uhr)

Dezember: Montag bis Samstag, 19 Uhr (Apéro ab 18 Uhr)
Sonntag, 18 Uhr (Apéro ab 17 Uhr) 24. bis 26. Dezember 2018: spielfrei

Januar: Mittwoch bis Samstag, 19 Uhr (Apéro ab 18 Uhr)
Sonntag, 18 Uhr (Apéro ab 17Uhr)

Reservationen: 0041 79 671 50 73 oder www.clowns.ch

 http://www.clowns.ch/

James und Christoph die Retter der klassischen Musik

Alle lieben klassische Musik aber keiner geht ins Konzert, diese Schlagzeilen sind vermehrt in der Presse zu lesen.

«Klassische Musik ist die Musik des Establishments, also der wirtschaftlich und gesellschaftlich einflussreichen Menschen. Innerhalb dieser Gruppe wird die Vorliebe zur klassischen Musik den älteren Jahrgängen zugerechnet. Sie haben die zeitlichen und finanziellen Ressourcen um sich dieser Musikrichtung zu widmen. Für die jüngere Generation gilt der Satz: Alle lieben Klassik aber keiner geht hin!»

Diese Aussagen zeigen den aktuellen Trend des Konfliktes zwischen Klassik und Moderne.

Seit mehreren Jahren leiden die Konzerte mit klassischer Musik an Publikumsschwund und Überalterung des Publikums. Was könnte die Ursache dafür sein? Ist die Aufführungskultur der Konzerte nicht mehr zeitgemäss?

Klassische Musik gehört zur Musikepoche des frühen 18. Bis Anfang 19. Jahrhundert und umfasst die damals lebenden Komponisten wie Haydn, Beethoven, Mozart, etc. und deren Werke.

Klassische Musik wird der ernsten Musik zugeordnet, im Gegensatz zur Unterhaltungsmusik eine Musikrichtung die einige Zeit dazu diente die Oberschicht von der Unterschicht zu trennen. Obwohl die klassische Musik während ihrer Entstehungszeit als revolutionär und jugendlich galt.

Ist der Zuhörerschwund darauf zurückzuführen, dass klassische Konzerte traditionell in luxuriösen Konzertsälen aufgeführt werden? Eine Umgebung die meist beeindruckend, pompös, teuer und anstrengend anspruchsvoll ist. Um dem entgegenzuwirken finden Konzerte nicht mehr in den altbewährten Konzertsälen statt, sondern kommen zum Publikum in den Bahnhof, in den Park oder auf die Strasse. Christoph Hagel feiert mit diesem Konzept weltweit Erfolge.

Fehlt der Jugend eine Gallionsfigur, ein Star der Klassik der einen Gegentrend anstösst mit Musik, die vor über 300 Jahren geschrieben wurde. Der englische Pianist James Rhodes, ist so ein unkonventioneller Rockstar der mit Bach, Beethoven und Mozart sein Publikum begeistert. Der dazu aufruft, das Universum in dieser Musik und in seinem Inneren zu finden.

Ja, es gibt Hoffnung für die Klassik. Die beiden aufgeführten Beispiele sind nur ein kleiner Streifzug durch die vielen Ansätze wie Mozart und Co. vermehrt in das Leben der Gesellschaft integriert werden kann. Die klassische Musik ist umfassend, existentiell wichtig und gemäss James Rhodes, macht sie glücklicher als jede Droge

 

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=ssf1oxwGmDU

https://www.welt.de/kultur/buehne-konzert/article123894245/Alle-lieben-Klassik-aber-keiner-geht-hin.html

https://www.facebook.com/Christoph-Hagel-117500608366595/

http://www.abendblatt-berlin.de/2014/02/22/der-retter-der-klassik/

http://www.fazemag.de/10-gruende-besser-klassische-musik-anstatt-techno-zu-hoeren/

https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article123795118/Elitaer-und-sinnfrei-warum-Menschen-die-Oper-lieben.html

Adventskonzert in Zug

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Nun sind sie doch noch gekommen – die grauen, feuchten Herbsttage. Ein Mittel gegen trübe Stimmungen.

Kaum einer konnte es glauben, dass die schönen, warmen Oktobertage einmal enden würden. Wollte der milde Herbst direkt in den sonnigen Frühling übergehen?

Doch jetzt sind sie da. Die grauen und feuchten Herbsttage, die vielen von uns auf die Stimmung schlagen können. Mein Mittel dagegen? Ich geniesse an diesen Tagen die schöne Musik, welche uns ja auf allen Kanälen entgegensprudelt. Oder man macht sie selbst, sofern man ein Instrument beherrscht, und heitert damit die Stimmung und die Umgebung auf.

Traditionell wirke ich seit Jahren bei adhoc-Ensembles mit, welche vornehmlich im (vielfach ebenso grauen) Frühjahr und im Spätherbst kleinere Konzerte planen und aufführen. Dass damit verbunden auch die Freude an der Musik wichtig ist und, dass man bei solchen Gelegenheiten immer auch wieder Freunde treffen kann, spielt eine entscheidende Rolle für die Motivation und den Ansporn, musikalisch fit zu bleiben. Also auch dieses Jahr, am Freitag, 1.12.17, 20.00h, in der Liebfrauenkapelle in der Zuger Unteraltstadt, findet ein Adventskonzert statt. Unter der Organisation und Mitwirkung von Barbara Niquille, Alt, und Hans Abicht, Flöte, werden dieses Jahr wiederum ein professionelles Streichquartett, ergänzt mit Harfe, Cembalo und Querflöten auftreten. Die barocken Stücke von Michel Corette, Johann Adolf Hasse und Arcangelo Corelli lassen bereits zu Beginn adventliche Stimmung aufkommen, welche dann eintaucht in französische Kirchenmusik von Charles Gounod, verstärkt durch die feine Stimme der Harfe, und endet in der Romantik mit Anton Bruckner und Max Reger.

Das Konzert soll wiederum eine ruhige Einstimmung auf den Advent ermöglichen. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Kollekte gebeten.

Sie sind dabei?

Hans Abicht

Warum berührt Musik?

Musik kann uns innert Sekunden glücklich machen oder lässt uns in Tränen ausbrechen. Warum beeinflusst Musik uns Menschen so stark?

Der richtige Beat treibt den Jogger zu Höchstleistungen an, ein gefühlsvolles Liebeslied treibt uns die Tränen in die Augen oder das Mitsingen eines Schlagers macht uns glücklich und lebensfroh. Ein weinendes Baby lässt sich mit einem Wiegenlied beruhigen und in den Schlaf singen.

Gemäss meinen Recherchen ist das Gehör direkt mit dem Gehirn verbunden und seit Urzeiten unser Frühwarnsystem bei Gefahr. Dadurch wird Musik im limbischen System abgespeichert und dies sei der Grund dafür, dass Musik in uns Gefühle hervorruft. Musik hören ist eine anspruchsvolle Aufgabe für unser Gehirn. Es muss Töne wahrnehmen, Melodien erkennen, die zeitliche Abfolge der Takte bestimmen und daraus den Rhythmus ableiten. Dies führt zu vielen neuen Verbindungen der Nervenzellen des Gehirn welche uns ein Leben lang erhalten bleiben und zu einem Trainingseffekt für das Gedächtnis führen.

Zudem wird Musik nicht nur über die Ohren aufgenommen. Wir spüren mit dem Körper die Vibrationen des Schalls. So ist es möglich, dass taube Menschen auch Musik wahrnehmen können.

Langsame Musik, besonders klassische Musik, wirkt auf die meisten Menschen beruhigend und konzentrationsfördernd. Musik beeinflusst uns so stark, dass sie in der Schule, im Marketing, in der Medizin und vielen anderen Gebieten eingesetzt wird.

Beeinflussen Sie heute ihr Leben mit Musik. Viel Vergnügen dabei wünscht Erna

 

 

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2012/01/Psychologie-Musik

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article136612398/Warum-uns-Musik-emotional-tief-bewegen-kann.html

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article158284425/Wenn-traurige-Musik-wie-eine-Gluecksdroge-wirkt.html

https://www.apomio.de/blog/wie-uns-musik-beeinflusst

https://www.srf.ch/sendungen/doppelpunkt/die-magie-der-melodie-wie-musik-uns-beruehrt

http://www.planet-wissen.de/kultur/musik/macht_der_musik/index.html

http://www.planet-wissen.de/kultur/musik/macht_der_musik/pwvideoplanetwissenvideoplanetwissenmachtmusikdieganzesendung100.html

Leonard Cohen lebt ewig!

bildleonardcohenAm Dienstag, dem 8. November 2016 ist Leonard Cohen gestorben, aber seine Songs sind zeitlos und werden ewig weiterleben.

Seine Musik war unserer Generation sehr präsent und viele Erinnerungen werden wach, wenn wir seine Lieder hören. Besonders «Everybody Knows» weckt Erinnerungen an «blaue Stunden» meines Lebens und für romantische Stunden «Dance me to the end of love». Seine Musik öffnet Herzen und sorgt für das Hühnerhautgefühl welches das Leben so schön macht. Welches ist Ihr Lieblingslied?

«Ein guter Song hat Fenster und Türen – du kannst hineintreten, wenn du willst. Das Lied selbst muss aber schnell von Herz zu Herz fliegen. Wenn es das nicht schafft, hat es verdient, vergessen zu werden», sagte Leonard Cohen. Lieber Leonard du bist in unseren Herzen.

http://www.srf.ch/radio-srf-3

http://www.srf.ch/radio-srf-3/musik/5-songs-fuer-die-ewigkeit-von-leonard-cohen

https://www.youtube.com/watch?v=Gxd23UVID7k

https://www.youtube.com/watch?v=IEVow6kr5nI