Chilly`s Flasche für weniger Plastik und mehr Ozean

IMG_1086KPlastikmüll belastet die Umwelt dramatisch, verschmutzt Flüsse und Meere. Mikroplastik kommt über die Nahrungskette auf unseren Teller.

Seit den 1950er Jahren erleichtern Plastikprodukte unser Leben. Nur wenige wissen noch, wie es war, als die Milch noch täglich vom «Milchmann» in den frühen Morgenstunden geliefert wurde. Frisch abgefüllt, in ein Emailgefäss, in den Milchkasten unterhalb des Briefkastens gestellt. Eistee war damals unbekannt, wir tranken Wasser mit selbst gemachtem Sirup oder der Götti kaufte uns an einem besonderen Feiertag eine Cola aus der Glasflasche im Restaurant.

Heute kaufen wir die Milch in PE-Flaschen und den Eistee, die Cola, das Wasser etc. in PET Flaschen.

PE ist die Abkürzung für Polyethylen, und PET steht für Polyethylenterephthalat. Diese Materialien eignen sich sehr gut für Getränkeflaschen, weil sie leicht, meist durchsichtig und bruchsicher sind.

Nebst den vielen Vorteilen haben Produkte aus diesen Materialien aber auch sehr viele Nachteile. Deshalb ist es äusserst sinnvoll über Alternativen nachzudenken.

Nachdem ich erfahren habe, dass Plastiktüten über 20 Jahre und PET-Flaschen sogar 450 Jahre im Meer schwimmen können bis sie sich abgebaut haben, gehe ich bewusster mit meinem Plastikkonsum um.

Als ersten Schritt auf diesem Weg benutze ich nun eine «Chilly`s Bottle» aus Metall. Sie ist sehr leicht und kann dicht verschlossen werden. Damit bleiben kalte Getränke, über viele Stunden, wirklich kalt und warme Getränke warm. Es gibt auch gute Flaschen aus Glas, damit habe ich aber noch keine Erfahrungen gemacht.

Momentan bin ich noch dabei die ideale Mischung für einen schmackhaften Eistee herauszufinden. Eventuell kennen Sie ein gutes Rezept für einen durststillenden und gesunden Eistee?

Probiert es mit mir aus und reduziert den Verbrauch von Plastik, ich bin gespannt auf euere Informationen und Tipps. Liebe Grüsse Erna

5 Tipps um PET-Einwegflaschen zu vermeiden

  1. Leitungswasser trinken
  2.  Wasser zuhause selbst aufsprudeln
  3. Mineralwasser nur in Mehrweg-Glasflaschen aus der Region kaufen
  4. Trinkflaschen aus Glas oder Edelstahl sowie BPA-freiem Kunststoff (Tritan) für unterwegs verwenden
  5. Aktionen wie „Refill“ nutzen

Am 28. 6. 2018 wurde das Thema auch anschaulich von Einstein behandelt. Sehen Sie hier:

https://www.srf.ch/play/tv/einstein/video/plastikmuell—auch-ein-schweizer-problem?id=158e11a0-bd19-463c-a49b-2220849d27f2&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7

https://www.wissenschaftsjahr.de/2016-17/fileadmin/meere_ozeane/Downloads/160913_Dossier_Plastikmuell_im_Meer.pdf

https://daslamm.ch/der-recyclingweltmeister-tut-sich-mit-dem-recyclen-von-milchflaschen-schwer/

https://www.chillysbottles.com/

https://de.wikipedia.org/wiki/PET-Flasche

http://www.petrecycling.ch/de/wissen/wertstoff-pet/lexikon-der-kunststoffe

http://www.swissrecycling.ch/wertstoffe/pet-getraenkeflaschen/

https://de.wikipedia.org/wiki/Polyester

https://www.srf.ch/news/international/verbot-von-einwegartikeln-eu-kommission-will-gegen-plastikmuell-vorgehen

6 Ways To Tackle Ocean Plastic 21cm 881×881

Quelle Grafik: https://lessplastic.co.uk/6-ways-to-tackle-ocean-plastic/

Bademode aus Fischernetzen und PET-Flaschen

margaretherione_shopNachhaltige Mode ist ein grosses Anliegen von mir und deshalb gebe ich gerne neue Trends zu diesem Thema weiter.

Bereits Anfangs März durfte ich von den Strümpfen aus recycelten Fischernetzen berichten und auch aufzeigen wo es diese zu kaufen gibt. Nun habe ich erfahren, dass aus recyceltem Polyamid von Margaret und Hermione in Wien Bademodestoffe hergestellt werden. Die bedruckten Badeanzüge oder Bikinis der Kollektion „Coco Lime und Beasts“ beeindruckt mit bunten Tiefseeungeheuern, kultigen U-Booten und lustigen Kugelfischen.

Auch in Italien wird nachhaltige Bademode hergestellt. Die Modelle Mymarini sind aus 80% aus Polyamid und 20% Elasthan – mit dem Öko-Tex Standard 100 zertifziert. Sie sind doppelt verarbeitet, das heisst, sie können gewendet werden und auf beiden Seiten getragen werden. Also zwei Badeanzüge in einem.

Tinka Blu stellt in Berlin farbenprächtige Bikinis aus alten Fischernetzen, Teppichabfällen und gebrauchten Petflaschen her.
Leider konnte ich keinen Schweizer Hersteller von nachhaltiger Bademode finden. Eventuell ist Ihnen einer bekannt? Schreiben Sie einen Kommentar oder eine Mail an info@adinora.com
Badekleider von Margarethermione können Sie in Zürich kaufen bei: Erbudak, Ankerstrasse 8, 8004 Zürich

Bild: https://www.margarethermione.com/

https://www.mymarini.com/

https://tinkablu.com/shop/

https://utopia.de/ratgeber/nachhaltige-bademode/

https://utopia.de/ratgeber/nachhaltige-bademode-2/

http://www.nachhaltigleben.ch/themen/oekomode/mode-trends/oeko-bademode-1448