Pesto Genovese

Da sich unser Basilikum «explosionsartig» vermehrt hat war es möglich eine eigene Pesto Genovese herzustellen. Hier das Rezept:

Zutaten:

150 ml Olivenöl

100 g Basilikumblätter (ohne Stängel)

2 Stück Knoblauchzehen

60 g geriebenen Parmesan

60 g Pinienkerne

Saft von 1/2 Zitrone

½ Teelöffel Salz

Pfeffer

Für die Teigwaren

½ Teelöffel Bouillonpaste

 

Die Pinienkerne in der Bratpfanne, ohne Öl oder Fett, leicht anbraten. Die Basilikumblätter  in Streifen schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und grob hacken. Die Basilikumblätter, den Knoblauch mit ca. 100 ml Olivenöl in den Mixer geben. Die Pinienkerne und den Saft der 1/2 Zitrone dazu geben und alles mixen. Achtung, nicht zu lange mixen, immer wieder ein wenig mixen und dann die Masse wieder zusammenschieben. Die Masse darf sich nicht erwärmen sonst schmeckt es nicht mehr nach Basilikum. Zum Schluss den geriebenen Käse dazu geben, kurz durchmixen und dann mit Salz und Pfeffer gut würzen. Das restliche Olivenöl daruntermischen.

Das Pesto in einem gut verschliessbaren Glas kühl lagern und mit ein wenig Olivenöl abdecken damit sie besser hält.

Wenn sie Spaghetti als Beilage kochen brauchen sie ca. 70 g pro Person, als Hauptgericht mit Salat benötigen sie ca. 130 g pro Person.

Bei der Zubereitung von Spaghetti mit Pesto sollten sie darauf achten, dass Sie die Spaghetti in gut gesalzenem Wasser «al dente» kochen. Behalten Sie pro Person ca. 1/2 dl. des heissen Spaghetti Wassers und geben sie die Bouillonpaste dazu. Dann mischen Sie die Spaghetti mit der Bouillon in der heissen Pfanne und geben pro Person ca. einen Esslöffel Pesto dazu. Alles gut mischen und sofort servieren. Dekoration nach Lust und Laune.

Basilikum – ein Hauch Mittelmeergefühle!

Spaghetti Factory neu erblüht!

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In jungen Jahren besuchte ich die Old Spaghetti Factory in Toronto. Wenn ich mich noch richtig erinnere, war das im Jahre 1978. Es gab vier oder fünf Arten von Spaghetti, grünen Salat und Glacé. Das Restaurant war in einer riesigen Fabrikhalle, Holztische, Holzbänke und Papiersets. Unendlich viele Gäste und eine ganz bezaubernde Atmosphäre.

Ich bewunderte diese Geschäftsidee und auch die konsequente Durchführung. Die Spaghetti-Saucen frisch gemacht und tagesaktuell, die Salate mit einem eigenen Dressing. Keine „tausend Inseln“ sondern eine italienische Sauce mit Balsamico und frischen Kräutern.

In der Schweiz erzählte ich von diesem einzigartigen Erfahrung. Kein Mensch wollte mir glauben, dass es möglich sei, nur mit Spaghetti eine Fabrikhalle mit einigen hundert Plätzen zu füllen. Zehn Jahre später war es dann auch in der Schweiz so weit. Im Bellevue in Zürich wurde die erste „Spaghetti Factory“ eröffnet. Natürlich war das Angebot viel grösser und der Raum keine riesige Fabrikhalle, aber ich konnte nun auch hier Zuhause in Erinnerungen schwelgen.

Die Jahre vergingen und ich dachte nicht mehr oft an diese Zeit meiner Jugend zurück. Letzten Sonntag suchte ich ein Restaurant in Aarau und es stellte sich heraus, am Sonntag ist beinahe alles zu! Warum also nicht die Spaghetti Factory besuchen und erleben was sich in den letzten, knapp 40 Jahren, so geändert hat. Die Einrichtung ist ansprechend. Die Bedienung freundlich und schnell. Der grüne Salat, mit einer vermutlich hausgemachten Sauce, war frisch und knackig. Die Spaghetti bissfest und die Saucen sehr gut. Ich hatte Aglio Olio bestellt und war begeistert. Die Bolognese-Sauce war sehr gut, nur die Spaghetti einen Hauch zu weich, und die Spaghetti Datt MoRuBa sogar sensationell gut, nach dem Urteil des jungen Herrn, der mich begleitete. Nein ich verrate nicht was Datt MoRuBa ist, probieren Sie es selbst. Mein Fazit: Ein Besuch der Spaghetti Factory in Aarau lohnt sich, nicht nur um in alten Erinnerungen zu schwelgen auch wegen des freundlichen, schnellen Service und der ausgezeichneten Spaghetti. Ich wünsche einen schönen Sonntag in Aarau! Erna

http://www.bindella.ch/de/spaghetti-factory-salmen.html

http://www.oldspaghettifactory.ca/

http://www.fundinguniverse.com/company-histories/old-spaghetti-factory-international-inc-history/

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Spaghetti Carbonara

carbonaraFalls Sie wieder einmal Reste im Kühlschrank haben, etwas Schinken oder Speck und Kaffeerahm oder Rahm, dann zaubern Sie daraus ein feines Essen.

. Für 4 Personen

  • 400 g Spaghetti (pro Person 100 g)
  • ca. 200 g Speck oder Schinken
  • 3 Eier
  • 1 dl Rahm (Kaffeerahm)
  • Pfeffer aus der Mühle
  • wenig Salz
  • ca. 100 g Reibkäse (Sprinz oder Parmesan etc.)

Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

  1. Kochen Sie die Spaghetti in viel Wasser al dente.
  2. Mischen Sie in einer Schüssel die Eier den Rahm und den Reibkäse. Würzen Sie die Mischung mit Salz und Pfeffer.
  3. Braten Sie den Speck in der Bratpfanne, ohne Oel knusprig an. Wenn Sie Schinken anbraten, verwenden Sie ein wenig Olivenöl. Nehmen Sie die Pfanne vom Herd und pressen Sie die Knoblauchzehe dazu. Lassen Sie die Pfanne und das Bratgut etwas abkühlen bevor Sie die Eimasse dazu geben. Bei zu grosser Hitze gerinnt die Eimasse.
  4. Eimasse und Bratgut mischen und dann unter die abgetropften Spaghetti mischen. Sie können nach Belieben noch mehr Reibkäse dazu geben. En Guete Erna