Das Gespür für den eigenen Modestil trainieren

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«Wenn eine Frau älter wird, geht es nicht mehr um Mode, sondern um Stil. Und das ist es, was mich interessiert.»Nicolas Ghesquière, Designer bei Louis Vuitton

In den Übergangszeiten in eine andere Saison – wie jetzt vom Winter in den Frühling – steht man oft vor dem Kleiderschrank, der zwar pumpenvoll ist, doch trotzdem ist kein passendes Outfit griffbereit.

Früher war dies bei mir auch oft so. Doch heute habe ich einen eher kleinen Kleiderschrank, finde aber immer schnell eine gute Kombination, die passt und gefällt. Dies, weil ich mir bewusst einen eigenen Modestil angeeignet habe und beim Shoppen nicht wild drauf los kaufe, sondern beachte, dass die Kleider untereinander kombinierbar sind.

Deshalb empfehle ich allen, die beim Zusammenstellen der Frühlingsgarderobe Mühe haben, vorerst mal den Kleiderschrank zu sortieren und sich dann langsam an den Aufbau eines eigenen Modestils herantasten.

Als erster Schritt sollte man die Lieblingsteile von den Klamotten, die man selten oder gar nicht trägt, unterscheiden und die beiden Dinger getrennt aufbewahren oder sich davon trennen.

Dann kann man ab den Lieblingsteilen einen eigenen authentischen Stil ableiten. Also welche Farben, Materialien, Schnitte und Muster man gerne mag und sich wohl fühlt. Zu den ausgewählten Lieblingsteilen holt man auch noch Inspirationen und Ideen von aussen: etwa aus Magazinen und Boutiquen, von Freunden und Freundinnen und aus Modeblogs. Aus diesem Puzzle kann man sich alsdann sukzessive den eigenen Modestil kreieren.

Sicher braucht dieses Vorgehen etwas Zeit und gelingt nicht immer auf Anhieb. Aber es lohnt sich, ab und zu den Kleiderschrank aufzuräumen und sich langsam eine Strategie für den eigenen Modestil aufzubauen.

Bernadette
flowRelations : PR-Beratung und -Realisation
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Eine Frage des Stils? Holen Sie sich Tipps bei Bernadette!

legginsLiebe Bernadette ich bin 65 Jahre alt und habe gesehen, dass viele junge Frauen ziemlich eng geschnittene Hosen tragen. Meine Töchter finden ich sehe in meinen Hosen mit den weiten Hosenbeinen altmodisch aus. Ich habe aber das Gefühl, dass enge Hosenbeine in meinem Alter nicht angebracht sind und billig aussehen. Was meinst du? Soll ich es wagen und wo finde ich entsprechende Hosen für mein Alter? Anna, Luzern

Liebe Anna

Heute ist es so, dass man Modetrends auch mit 65 noch nachgehen kann, einfach vielleicht etwas dosierter und der Figur entsprechend. Tatsächlich sind die Hosenbeine im Moment etwas eng. Mit der neuen Herbst- und Wintermode werden sie aber eher wieder etwas weiter. Hosen mit engen Hosenbeinen oder sogar Leggings kannst Du gut tragen mit einem Gehrock, Tunika oder einer Langbluse. Alle Kleiderteile enden etwas mehr als eine Handbreit oberhalb der Knies. Und jetzt wo der Winter bald Einzug hält,  kannst Du gut über Leggings rassige Stiefel anziehen und oben auch ein längeres Oberteil. Leggings oder enge Hosenbeine und kurze Jacken sind sicher Don’ts ab einem gewissen Alter. Ebenfalls zu beachten ist die Beinlänge. Bei kurzen Beinen und langem Oberkörper kann man schmale Hosen mit feinen Nadelstreifen anziehen, sie ziehen die Beine optisch in die Länge. Ein druchgehender Farbenfluss – also gleiche Farbe für Schuhe, Strümpfe/Socken und Hosen – verlängern die Beine ebenfalls um mehrere Zentimeter.

Wenn Du auf Shopping-Tour gehst, würde ich zu Beginn mal eher eine günstigere Hose kaufen, evtl. sogar in Jersey und in dunkler Farbe. Solche Hosen findest Du heute fast in allen Kleiderabteilungen der Grossverteiler  oder in Modegeschäften z.B. Schild oder bei Eva Kyburz. Mit diesem Vorgehen kannst Du dich langsam an den neuen Modestil gewöhnen und mit verschiedenen Oberteilen etwas pröbeln.  Sicher wirst Du bald ein positives Feedback und Komplimente von Deinen Töchtern erhalten.Viel Spass, Bernadette M.

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braxfeelgood-damen_hose_5braxfeelgood-damen_look_6Beispiele von https://shop.brax.com/de/ch/shop/hosen,150784.html