Was mache ich mit meiner Immobilie im Alter?

TitelundRückseitezusammen3_webStellen Sie sich diese Frage? Machen Sie sich Sorgen um den Eigenmietwert und die hohen Steuerkosten ohne entsprechendes Einkommen? Fragen Sie sich wie sich Ihre Wohnsituation verbessern lässt?

Christine Hegglin-Schorderet ist geschäftsführende Mitinhaberin der Hegglin Group AG und setzt sich in ihrem Berufsalltag mit diesen und anderen Fragen auseinander. Sie hat den praktischen Ratgeber – Ich werde älter, was mache ich mit meiner Immobilie? – als gebundene Ausgabe und als E-Book herausgegeben. Ihre Worte:
“Mit der Pensionierung beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Viele Jahre hat man auf seinen wohlverdienten Ruhestand hingearbeitet, nun gilt es erstmals die neue Freiheit zu geniessen; seinem Hobby zu frönen, sich mit den Enkelkindern zu beschäftigen, die Natur zu geniessen, den Schlüssel zu drehen und auf Reisen oder Ausflüge zu gehen….. Viel Zeit, um das zu tun, was man tun möchte. Es ist aber auch die Zeit, in der man sich zeitweilig Gedanken über die Zukunft und über die wohnliche Situation macht. Insbesondere auch dann, wenn nun das nötige Geld für die Freizeit, allfällige hohe Pflegekosten oder eine anstehende Sanierung fehlt. Die Umstellung vom Erwerbsleben in die Pensionierung verändert nicht nur die Einnahmeseite. Ein neuer Lebensabschnitt mit viel mehr Freiheit schafft gleichzeitig neue Bedürfnisse und Wünsche und damit weitere Auslagen…… Seine Wohnform zu überdenken und im richtigen Moment eine Entscheidung zu treffen, ist ein Reifeprozess. Umso mehr, wenn man über viele Jahre in derselben Liegenschaft mit derselben Nachbarschaft gewohnt hat. Vielleicht sind die eigenen Kinder im Haus aufgewachsen oder man wohnt selbst seit seiner Kindheit darin. Das Daheim ist zu einer Art “Hafen” geworden, welcher Stabilität und ein “Gefühl des Zuhauseseins” gibt. Das Thema und eine Entscheidung werden deshalb gerne auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Vorliegender Ratgeben hilt älteren Eigentümern auf dem Weg zu ihrer persönlichen, optimalen Wohnform. Das Buch verfügt über viele nützliche Tipps und Checklisten, die helfen, Abklärungen frühzeitig in Angriff zu nehmen. Denn die eigene Immobilie hat weitaus mehr als nur finanzielle und rechtliche Aspekte; sie ist vor allem mit einem hohen emotionalen Wert verbunden. Umso mehr bedarf die Änderung der Wohnform eines nicht zu unterschätzenden Reifeprozesses.”

Die Problematik scheint mir wahr und treffend formuliert. Dieser Ratgeber ist eine grosse Hilfe in der erwähnten Situation und zeigt mögliche Lösungen auf. Erna

Sie können das gebundene Buch für CHF 25.00 ISBN: 978-3-906931-91-3 oder als E-Book, für CHF 20.00 bestellen bei
info@hegglingroup.ch oder www.hegglingroup.ch und Tel.: 041 75500 01

http://www.hegglingroup.ch/literatur.xhtml

 

Schimmel in der Wohnung, was tun?

indexEin guter Blauschimmelkäse ist ein Genuss und gilt als besondere Delikatesse. Diesen Edelschimmel hat mancher gerne in der Wohnung. Aber Schimmel an Wänden oder in den Fugen im Bad sind ungesund.

Es gibt über hunderttausend Arten von Schimmelpilzen und manche davon sind durchaus beliebt. Aber Schimmelpilze in der Wohnung können zu allergischen Erkrankungen führen, die Atemwege, Augen oder Haut reizen und sogar zu chronischen Erkältungen, Bronchitis oder Asthma führen.

Was ist die Ursache von Schimmelpilzen in der Wohnung?

Schimmelpilzsporen sind überall in der Luft verbreitet und setzen sich gerne auf Oberflächen ab die ihnen genügend Nahrung bieten. Um keimen zu können und ein Geflecht von Pilzfäden zu bilden, benötigen sie genügend Feuchtigkeit. Ideale Lebensbedingungen finden sie bei einer hohen Luftfeuchtigkeit und einer Raumtemperatur zwischen 20 und 30 Grad Celsius. Deshalb finden sich diese Pilze sehr schnell in den Fugen von Badezimmerplatten, in Fugen beim «Schüttstein», unter Matratzen die am Boden liegen, oder an kühlen Aussenwänden von Wohn- und Schlafzimmern.

Was kann man gegen Schimmelpilze tun?

Beugen Sie vor, indem Sie darauf achten, dass die Raumfeuchtigkeit nicht über 50 % steigt und senken Sie die Raumtemperatur der Wohnräume auf ca. 20 Grad Celsius. Das Allerwichtigste ist aber lüften, lüften, lüften! Öffnen Sie mindestens 3 x täglich die Fenster während 5 bis 10 Minuten. Wenn sich bereits Schimmelpilze gebildet haben, gehen Sie sofort dagegen an. Ein bewährtes Hausmittel ist Essig bei kleineren Flächen. Es gibt auch Schimmelbekämpfungsmittel mit oder ohne Chlor, welche Sie im Handel oder Online kaufen können. Bei grösseren Flächen empfiehlt es sich einen Spezialisten zu befragen. Sonnige Grüsse Erna

https://www.srf.ch/sendungen/puls/schimmel-muss-weg

http://schimmel-schimmelpilz.com/hausmittel-gegen-schimmel

http://www.schimmel-hilfe.com/hausmittel-gegen-schimmel.php

https://shop.sanosil.com/ki/Schimmel-auf-Wand-Flaechen-64.html?gclid=CLn4z_OjgNMCFYIcGwodfO8EPg

http://www.sanawall.ch/index.php?S=1&Folder=1

http://growe.ch/

http://schimmelentfernen.de/schimmelsporen-in-der-luft/

Bild: https://www.euler.biz/schimmelpilze.html

Altbau …

Altbau…eine moderne neue Wohnung hat zweifellos ihre Vorteile. Meist sind die Räumlichkeiten grosszügig: sowohl in der Ausstattung wie auch was die Dimensionen anbelangt. Sie sind damit enorm einfacher sauber zu halten und entsprechend ist der Zeitaufwand für Hygiene wesentlich kleiner. Nachteil dabei ist, dass sie oft etwas steril und genormt daher kommen.

Im Gegensatz dazu ist eine Altbauwohnung oft verwinkelt, die Räume sind eher nicht so gross und die Instandhaltung ist aufwendiger. Aber die Ausstrahlung ist eine andere, eine die eben Individualität pur vermittelt. Stuckaturen, ein alter Ofen oder sonst was das von Strukturen vergangener Zeit zeugt. Eine Wohnqualität der anderen Art eben. Egal ob das Objekt bloss 60 Jahre oder 100 und mehr auf dem Buckel hat. Und wenn man Eigentümer dessen ist kann man im Laufe der Jahre ganz moderat Anpassungen vornehmen.

Ist man in einer Immobilie dieser Art zur Miete, dann sieht die Sache etwas anders aus. Oft werden Renovationswünsche des Mieters berücksichtigt und umgesetzt. Eine entsprechende Mietzinsanpassung ist dabei gerechtfertigt. Problematisch kann es werden, wenn der Vermieter eine Totalsanierung verbunden mit Kündigung des Mietverhältnis veranlasst. Jeder Mieter gerät in solch einem Moment als Erstes natürlich in Panik. Aber dies ist unnötig. Die Frist der Kündig erstreckt sich meist minimal über 3 Monate. Und nicht selten ist im Kündigungsschreiben eine Erstreckungsfrist angeführt. Die Erstreckungsfrist wird zwingend über die Schlichtungsbehörde geltend gemacht (und eine Anfechtung der Kündigung genauso). Besondere Umstände (schwere Krankheit, Alter) haben zur Folge, dass die angebotene Frist über Jahre hinweg gedehnt werden kann. In einem Kündigungsverfahren ist es also unbedingt ratsam bei der kantonalen Schlichtungsbehörde vorsprechen um die Sachlage abzuklären. Und dies bei jeder Art einer Kündigung. Und möglichst zeitnah zum Empfang der Kündigung.
Natürlich hoffe ich nicht, dass Sie sowas durchleben. Aber wenn, dann ist es gut einige Fakten zur Hand zu haben. Toni

Sicheres wohnen im Alter

indexWir werden alle älter und möchten gerne bis an unser Lebensende in der gewohnten Umgebung wohnen können.

Die Voraussetzungen für ein sicheres Wohnen in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter sind vielseitig. Die SIA Norm 500 zeigt auf was nötig ist um eine Wohnung hindernissfrei zu gestalten.
Hier auch noch einige Tipps worauf Sie bei der Planung, der Suche oder dem Umbau einer sicheren Wohnung im Alter achten sollten.

  1. Die Lage sollte Zentral sein, nahe bei öffentlichen Verkehrsmitteln.
  2. Die Wohnung sollte ebenerdig oder mit einem grossen Lift (1,40 m x 1,40 m) erreichbar sein
  3.  Keine Treppen innerhalb der Wohnung.
  4.  Die Türen sollten alle über eine Breite von 80 cm verfügen.
  5.  Das Badezimmer sollte so gross sein, dass auch eine Pflegeperson darin arbeiten kann.
  6. Das Badezimmer sollte über Haltegriffe bei Dusche, WC und Bad verfügen.
  7. Eine gute Beleuchtung ist sehr wichtig. Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren sorgen für automatisches Licht in jeder Situation.
  8. Der Backofen, die Arbeitsflächen und das Spülbecken sollten auf einer Höhe sein.
  9. In der ganzen Wohnung keine Schwellen und keine losen Teppiche.
  10. Ein Aussensitzplatz oder ein grosser Balkon bieten mehr Lebensqualität.

    http://www.sia.ch/fileadmin/content/download/sia-norm/korrigenda_sn/500_2009_d_Auslegungen_2013-10.pdf

    http://www.procap.ch/fileadmin/user_upload/customers/procap/3_Dienstleistungen/Wohnen/W002-BegriffserklaerungD.pdf
    http://diakonieundbildung.de/start/leben-im-alter/arbeitsstelle-leben-im-alter/gemeinwesenorientierte-arbeit-mit-aelteren/wohnen-im-alter/   Bild

Was macht das Leben ab 55 lebenswerter?

IMG_1746 - KopieDie Prioritäten werden ab 55 anders gesetzt. Weniger Luxus aber Qualitätsbewusstsein. Das Lebensumfeld verkleinern und Abschied nehmen vom traditionellen Familienleben.

Viele meiner Bekannten tauschten im Alter zwischen 55 und 65 Ihre Wohnung. Meistens verkleinerten Sie die Zimmerzahl. Die Kinder waren ausgezogen und hatten ihre eigene Wohnung. Die Kinder und Enkelkinder kommen gerne auf Besuch aber dafür lohnt es sich nicht Zimmer zu bewirtschaften die 90 % der Zeit leer stehen. Die grosse Wohnung, eventuell mit Garten, wurde zur Belastung, die Hausarbeit immer anstrengender. Der Unterhalt der Wohnung verunmöglichte längeres Reisen.
Eine kleinere Wohnung in der Stadt macht das Leben ab 55 angenehmer. Mit dem öffentlichen Verkehr ist man flexibler und vom Auto unabhängiger. Neue Wohnungen in Zentrumslage verfügen über einen Lift. Der tägliche Einkauf kann zu Fuss erledigt werden. Spital und Kirche liegen in der Nähe.
Der Umzug in eine kleinere Wohnung hilft Übersicht zu gewinnen. Meist haben sich im Laufe eines Lebens viele Dinge angesammelt die nun entrümpelt werden können. Auch die Kinder benutzten die Wohnung der Eltern gerne als Depotstelle. Die Verkleinerung des Inventars schafft Freiraum und die Chance auf mehr Lebensqualität.
Die Kosten für eine kleinere Wohnung sind geringer und der Unterhalt einfacher. Bei der Wahl des neuen Domizils wird auch auf die Steuerbelastung geachtet.
Beim Verkauf einer zu grossen Wohnung erhöht sich die Liquidität, was für die Lebenshaltungskoten wichtig ist. Die finanzielle Strategie für die nächsten 30 Jahre wird so übersichtlicher und planbarer.
Mein Tipp: Reduzieren Sie in allen Lebensbereichen, dies schafft mehr Lebensqualität. Richard