Das Mädchen seiner Träume von Donna Leon

 

Eigentlich wollte ich mir mal eine Pause gönnen von den oft fantasievoll und mit viel «Italianita» aufgeklärten Kriminalfällen von Donna Leon, mit Commissario Brunetti.
Aber dann stand ich in der Buchhandlung und sah das weisse, dickliche Büchlein, las den Titel des 17. Falles – Das Mädchen seiner Träume- und es war um mich geschehen.

Träumt der häusliche und ruhige Commissario Brunetti nicht mehr von seiner Paola? Hat sich heimlich ein ominöses «Mädchen» in seine Träume eingeschlichen?
Oder träumt hier eine mir unbekannte Person von einem glücklich tanzenden Mädchen mit Blumen im Haar? Könnte es eventuell ganz anders sein und jemand durchlebt im unruhigen Schlaf der neblig dunklen Nacht Alpträume von einem Horror-Girl mit blutigen Absichten?

Alle diese Fragen flogen auf mich zu wie ein Schwarm wilder Tauben auf der Suche nach einem besonderen Leckerbissen!  Ich konnte sie nicht in meinem Kopf belassen. Sie mussten dort sofort raus!
Es blieb mir nur eine Möglichkeit – ich musste das Buch kaufen und so schnell wie möglich lesen!

Ihr wundert euch eventuell über meinen Spontankauf? Nun, es hat sich gelohnt!

Das kleine Format des Buches fühlte sich angenehm und vertraut auf den Handflächen an. Die Seiten schmeichelten den Fingern und liessen sich willig aufschlagen. Der erst Satz des Kriminalromans sog mich in die Geschichte hinein.

Ja, genau so erzählt Donna Leon ihre Geschichten vom feinfühligen Commissario mit der ehrlichen Haut und seiner intellektuellen, charmanten und engagierten Paola.

Es war ein Gefühl wie «ein nach Hause kommen», diesen 17. Fall mit Commissario Brunetti zu lesen. Eine Geschichte die nicht nur von einem Mädchen erzählt, dem toten Zigeunermädchen, sondern auch von manch anderem Mädchen und Jungen.

Und vergesst nicht, bei Donna Leon geht es nicht nur um Kriminalfälle sie bietet in ihren Geschichten auch ganz feine kulinarische Leckerbissen an. Einfach beim Vorübergehen, ganz überraschend und auf besonders schmackhafte Art.

Es ist immer wieder empfehlenswert die Kriminalfälle von Donna Leon zu lesen.

Viel Vergnügen wünscht Erna

 

Donna Leon

Der Name der Autorin, Donna Leon kein Pseudonym, sondern der richtige Name der irisch-spanisch-stämmigen Amerikanerin. Ihre Bücher wurden in über 35 Sprachen übersetzt aber bisher nicht auf Italienisch. Die Autorin wollte in Venedig ein unerkanntes und ruhiges Leben führen. Donna Leon wurde in Montclair USA, geboren und ist bekannt für Ihre Kriminalromane mit Commissario Guido Brunetti. Seit 2020 ist sie Schweizer Bürgerin.

Milde Gaben – Buch bestellen im Eldar Store

Donna Leon – Wikipedia

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Eine kurze Geschichte der Menschheit von Yuval Noah Harari

Gottlieber Hüppen – ein Hochgenuss

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Die knackigen und zartschmelzenden Gottlieber Hüppen bedeuten für mich ein kleines Stück Himmel auf Erden.

Seit meiner Kindheit sind die Gottlieber Hüppen ein spezieller Genuss. Leider gibt es in meinem Wohnkanton nicht sehr viele Verkaufsstellen für dieses feine Gebäck. Deshalb war ich äusserst positiv überrascht, als ich auf dem Bierschiff einen Stand mit den feinen Backwaren und Schokoladespezialitäten aus Gottlieben fand.

Was sind Hüppen?

Die gebackene Köstlichkeit ist schon seit dem 14. Jahrhundert bekannt und wurde hauptsächlich aus Wasser und Honig hergestellt. Die hohlen Hüppen ohne Füllung, wurden oft und gerne gegessen. Die Hüppenbäcker verfeinerten ihre Rezepte und füllten die Hüppen mit geschlagenem Rahm. Der Ausdruck Hüppen wird online wie folgt erklärt: «Das Wort Hüppen stammt vom Mitteldeutschen «hippig, heppig, hipprig» und bedeutet «mager» oder «dünn» und war eine geläufige Bezeichnung für «schwache, unansehnliche Mädchen». Es ist nicht auszuschliessen, dass der Begriff Hippies denselben Wortstamm hat wie Hüppen.»

Heute erinnert das Gebäck nicht mehr an magere Mädchen, die süsse Versuchung ist nicht ohne Grund im Verzeichnis des Kulinarischen Erbes der Schweiz aufgelistet, Hüppen sind ein himmlischer Hochgenuss. 😊 Sie hätten es verdient nur an besonderen Tagen aufgetischt zu werden, aber mir würde dann die spezielle Köstlichkeit fehlen.

Die «Gottlieber Hüppen» werden aus hauchdünnen Crêpes von 0.7 mm geformt und in der Manufaktur in einer selbst entwickelten Maschine gebacken. Die Fabrikation ist äusserst aufwendig. Jede Hüppe wir einzeln gebacken, gerollt und mit einer zarten Pralinémasse gefüllt. Wenn Sie in die Hüppe beissen spüren Sie zuerst die knackige, waffelartige Hüppe gefolgt von der süssen, luftig leichten Crème in den verschiedensten Aromen.

Mir schmecken die drei «Traditionsfüllungen» Praliné, Mocca, und Gianduja am besten. Das innovative Unternehmen bietet auch Black Special Grand Cru oder Amaretto, Noix de Coco und viele weitere Füllungen an. Wenn Sie auch in Ihrer Umgebung zu wenige Verkaufsstellen befinden, dann nutzen Sie am Besten die moderne Technik und kaufen online direkt beim Hersteller ein. Sie finden im Shop noch andere süsse Versuchungen die Ihren Alltag in einen Festtag verwandeln werden. Viele süsse Grüsse von Erna

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http://zugerseebierschiff.ch/index.php/de/IMG_0615Kopie

https://www.gottlieber.ch/de/

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https://www.gottlieber.ch/de/shops-hotel

https://www.gottlieber.ch/de/shops-hotel/seecafe-manufakturladen-gottlieben

https://de.wikipedia.org/wiki/Hippe_(Gebäck)

Der Geschichten Bäcker von Carsten Henn

Sie dachte das Leben sei vorbei, nachdem sie ihren geliebten Beruf nicht mehr ausüben konnte.
Jetzt ist alle Freude, aller Glanz und die Erfüllung ihres Lebens erloschen.

Als Primaballerina steht sie im Rampenlicht.  Tägliches dehnen, stundenlanges üben der Choreographie, wöchentliche Aufführungen. Ballett bestimmt jede Minute ihres Lebens da bleibt kein Platz für andere Interessen oder ein Hobby. Die Konkurrenz ist unerbittlich und die körperlichen Strapazen unendlich.

Sofie lebt für den Tanz, dieser ist ihre Berufung und Leidenschaft.

Und dann, ein Knall, innert einer Sekunde ist alles vorbei!

Kein Achillessehnenriss, keine Marschfraktur oder eine zünftige Verstauchung, alles Tänzerleiden die jede Tänzerin einmal treffen. Nein, Sie hat einfach eine klassische Tänzerfraktur, heilbar in ca. 8 Wochen, doch in ihrem Alter und in ihrer Stellung kann sie unmöglich einfach 8 Wochen ausruhen und nicht tanzen.
Es ist klar, dass alle Profitänzer oder Profisportler jeden Tag damit rechnen müssen sich ernsthaft zu verletzen und dass dadurch ihre Karriere beendet ist. Trotzdem glaubt jeder und jede an ihre Unverletzbarkeit und ihr holdes Glück.

Sofie verliert ihr Gleichgewicht, sie will gar nichts mehr vom Tanz wissen, sie schliesst sich ein, vergräbt sich in Selbstmittleid und ist verzweifelt. Sie gibt unbewusst allen nahestehenden Personen die Schuld an ihrem Unglück. Ihr Mann kann nichts mehr richtig machen, ihre Ehe schlittert unaufhaltsam auf das Ende zu. Ihre Schwester hat gut reden,
mit ihr hat es das Schicksal nicht so schlecht gemeint. Und überhaupt, niemand versteht die unendliche Verzweiflung von Sofie!

Das Arbeitsamt lässt ihr keine Wahl, sie muss nach drei Monaten des Selbstmitleids endlich eine Stelle annehmen, egal was?!

Da wäre eine Stelle als Bäckergehilfin in der Nähe von Sofies Wohnort, per sofort frei.

«Unmöglich! Ich bin «Prima Ballerina» ich esse überhaupt kein Brot, das wäre äusserst schädlich für meine Figur und überhaupt, dieses Angebot ist eine grenzenlose Frechheit!
Dorthin gehe ich nicht! Oder soll ich doch?»

»Der Geschichtenbäcker« – ein Roman der berührt, humorvoll inspiriert und Zuversicht spendet.
Ich finde ihn sehr lesenswert. Geniesst damit die Sonnenstunden. Erna

Henn, Carsten

«Henn, CarstenCarsten Henn, geboren 1973 in Köln, arbeitet als Schriftsteller, Weinjournalist und Restaurantkritiker. Er ist Chefredakteur des Weinmagazins Vinum. In St. Aldegund an der Mosel besitzt er einen Steilstweinberg mit alten Rieslingreben, den er selbst bewirtschaftet. Wenn er einmal nicht seiner Leidenschaft fürs Kochen nachgeht, ist er auf der Suche nach neuen Gaumenfreuden.»

https://www.buchhaus.ch/de/buecher/belletristik/romane/detail/ISBN-9783492071345/Henn-Carsten/Der-Geschichtenb%C3%A4cker

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/A1062348459?ProvID=10917735&gclid=EAIaIQobChMIg9ms7Ya0-AIVhelRCh2Kkw1fEAAYAiAAEgIH7_D_BwE&gclsrc=aw.ds

https://www.amazon.de/s?k=der+geschichtenb%C3%A4cker&adgrpid=128384728244&gclid=EAIaIQobChMIg9ms7Ya0-AIVhelRCh2Kkw1fEAAYAyAAEgLnOPD_BwE&hvadid=543051944092&hvdev=c&hvlocphy=1003235&hvnetw=g&hvqmt=e&hvrand=4885471025809148861&hvtargid=kwd-1440890276621&hydadcr=2872_1769163&tag=hydrach-21&ref=pd_sl_59wxi97gm_e

Rosa und Oma – ein Bilderbuch als Ostergeschenk

https://eldar.ch/der-geschichtenbaecker-978-3-492-07134-5-4YQP6DN

Können ältere Menschen nicht mit moderner Technik umgehen?

 

Es wird behauptet, dass insbesondere der Umgang mit Internet und Handy ein grosses Problem für ältere Menschen sei.

Im Auftrag von Pro Senectute Schweiz hat die Universität Zürich eine Studie zum Thema „Internet Nutzung im Alter“ über die Gründe der (Nicht-)Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) durch Menschen ab 65 Jahren in der Schweiz erstellt.

Ich habe mir erlaubt die wichtigsten Ergebnisse in Kürze nochmals zusammenzufassen und hier nur über einzelne Aspekte zu berichten.
„Die Internet-Nutzung im Alter ist in der Schweiz im europäischen Vergleich – zusammen mit den skandinavischen Ländern – sehr hoch; in vielen Ländern ist die digitale Spaltung nach Alter ausgeprägter als in der Schweiz. Die bevorzugten und attraktivsten Anwendungen sind: E-Mails senden und empfangen, allgemeine Informationssuche, Suche und Abrufen von Fahrplan- und Reiseinformationen, Informationen über Ämter und Behörden sowie zu Gesundheitsthemen.“ Wir benutzen das Internet also rege und kennen die wichtigsten Anwendungen.Es herrscht die Meinung vor, das Internet würde auch von Älteren stärker genutzt, wenn es altersgerechter wäre. Für mich eine klare Aussage etwas zu unternehmen um die moderne Technik, wie Internet, Handy etc. für uns benutzerfreundlicher zu machen. Dieser Blog soll dabei helfen indem Sie und ich uns austauschen über die Lebensumstände „Lifestyle“ unserer Generation. Also los, ich freue mich auf viele Kommentare, Beiträge und Tipps.

Erna

UZH – Zentrum für Gerontologie ZfG – IKT- und Internet-Nutzung im Alter 2020

Studie_DigitaleSenioren2020_DE.pdf (uzh.ch)

Pro-Senectute-Kurs Internet und E-Mail (tagblatt.ch)