Charlotte Link – Die Entscheidung Kriminalroman

die_entscheidungIch habe gehört Frauen lesen gerne Krimis und sehen sich auch gerne Krimis im Fernsehen an. Ich weis nicht ob dies stimmt, aber ich bin auf jeden Fall ein Krimi-Fan.

Ja, ich bekenn, dass ich eine Leserin von Trivialliteratur bin. Vermutlich liegt es an meiner romantischen Zuversicht, dass am Ende alles gut ausgeht  und der „Bösewicht“ seine gerechte Strafe erhält.

Die Kriminalromane von Charlotte Link lese ich jeweils mit viel Genuss und Hühnerhaut. Aber am Meisten hat sie mich mit dem Buch „Sechs Jahre“, der Abschied von meiner Schwester,  beeindruckt.
Sie schreibt in diesem Buch über die Leidensgeschichte ihrer Schwester und die enorme Wichtigkeit von positiven Botschaften und Erlebnissen für schwer kranke Menschen. Das Buch ist sehr berührend und lesenswert.
Nun heute die Vorstellung des Kriminalromanes „Die Entscheidung“. Einmal mehr ein Buch des absoluten Nervenkitzels. Das Buch ist so spannend, dass man es kaum aus der Hand legen kann. In einer Onlinerezession heisst es: „Mit „Die Entscheidung“ ist der deutschen Bestsellerautorin Charlotte Link ein nervenaufreibender Psycho-Thriller gelungen, der zu ihren spannendsten Werken zählt. Genau deshalb empfehle ich Ihnen dieses Buch. Der Krimi ist als Hörbuch, eBook oder gebundene Ausgabe im Handel erhältlich. Erna

https://www.weltbild.ch/artikel/buch/die-entscheidung_21633984-1#comments

http://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/die_entscheidung/charlotte_link/ISBN3-7645-0441-2/ID45244169.html?ProvID=10917735

https://www.buch.ch/shop/home/artikeldetails/ID45395381.html?ProvID=10922559

Das Leben

Das Leben mit und ohne Lastenkorb.

Eine Geschichte von Rolf W. Locher

Zum Jahresbeginn wünschen wir allen einen guten Start ins neue Jahr.

 

Es war einmal ein Waisenjunge. Er zog von Dorf zu Dorf, immer auf der Suche nach etwas essbarem und einem Dach über dem Kopf. Eines Tages traf der Junge auf einen alten Mann, der ebenfalls von Dorf zu Dorf wanderte. Sie beschlossen, gemeinsam weiterzugehen. Der alte Mann trug einen grossen, zugedeckten Weidenkorb, der offenbar sehr schwer war, denn der Alte lief tief gebeugt und stöhnte hin und wieder unter der Last. Als sie Rast an einem Bach machten, stellte der alte Mann seinen Korb erschöpft auf den Boden. Der Junge fragte: „Soll ich deinen Korb für dich tragen?“

Nein, antwortete der Alte, den Korb kannst du nicht für mich tragen. Ich muss ihn ganz allein tragen? Was ist denn in dem Korb? Fragte der Junge, doch er erhielt keine Antwort. Viele Tage wanderten die beiden gemeinsam. Nachts, wenn der Alte glaubte, dass der Junge schlief, kramte er in seinem Korb herum und sprach leise mit sich selbst. Es kam der Tag, an dem der alte Mann nicht mehr weitergehen konnte. Er legte sich nieder, um zu sterben. Und er sprach zu dem Jungen: Du wolltest wissen, was in meinem Korb ist, nicht wahr? In diesem Korb sind all die Dinge, die ich von mir selbst glaubte und die nicht stimmten. Es sind die Steine, die mir meine Reise erschwerten. Auf meinem Rücken habe ich die Last jedes Kieselsteines des Zweifels, jedes Sandkorn der Unsicherheit und jeden Mühlstein des Irrwegs getragen, dich ich im Laufe meines Lebens gesammelt habe. Aber ach, ohne sie hätte ich so viel weiterkommen können, im Leben. Statt meine Träume zu verwirklichen, bin ich nur hier angekommen. Und er schloss die Augen und starb. Der Junge ging zu dem Korb und hob den Deckel ab. Der Korb, der den alten Mann so lange niedergedrückt hatte, war leer.

Und was befindet sich in deinem Korb?

Wenn ich in meinen Korb schaue, dann entdecke ich einiges, dass ich bei mir habe. Ich bemühe mich aber immer wieder zu überprüfen was es ist und ob ich es nicht loslassen darf. Aktivitäten wie Lachen, Herzyoga, Meditation, bereichernde Gespräche, das Zusammensein mit wunderbaren Menschen und schlussendlich lieben und geliebt werden sind meine Schlüssel damit sich der Korb immer wieder ein bisschen mit ausgleichender Energie füllen darf und somit die Lasten nicht zu schwer sind.

Ich wünsche mir, dass wir alle unsere Körbe ausleeren, durchforsten und nur noch das dabei haben, was uns leicht und froh macht.

Herzliche Grüsse
Rolf

Grüessech – Rolf W. Locher – Trainer GFS

https://www.rolfwlocher.ch/seminare/

Mir gefällt es sehr gut!

 

Selbstfindung

Das zwanzigste Adventsfenster von Irene.

Wer zu sich selbst finden will, darf andere nicht nach dem Weg fragen. (Paul Watzlawick)

Anleitung zum Unglücklichsein