Ein Kapitalbezug der Vorsorgegelder kann sich lohnen

Der Kapitalbezug ihrer Vorsorgegelder könnte sich steuerlich lohnen, wenn sie folgendes beachten!

Die einmalige, vollständige Auszahlung des Pensionskassenguthabens oder die teilweise Auszahlung dieses Guthabens führt dazu, dass sie ein einmalige Auszahlungssteuer bezahlen müssen. Der Steuersatz dieser Auszahlungssteuer ist allerdings tiefer als der Steuersatz der regulären Einkommenssteuer. Trotzdem ist es sinnvoll, wenn Sie sich genau informieren! Die Optimierung der Steuerbelastung macht sie im Alter finanziell unabhängiger.

 

  1. Wo bezahlen sie welche Steuern? Die Kapitalbezüge werden in jedem Kanton zu einem anderen Satz berechnet.
    Beispiel: Bei einem Bezug von CHF 500`000.—bezahlen Sie in Chur ca. CHF 24`000.–Steuern und in Lausanne ca. CHF 57`000.–.
    Eventuell lohnt es sich für sie einen Umzug vorzunehmen, bevor sie ihre Pensionsgelder auszahlen lassen.
    Wohnen ihre Kinder oder andere Bezugspersonen in einem steuergünstigeren Ort?

 

  1. Lohnt es sich, den ganzen Betrag auf einmal auszahlen lassen?
    Je höher der Auszahlungsbetrag, desto höher die Steuerlast, die Höhe des Betrages führt zu einer Steuerprogression. Es lohnt sich bei
    einem grösseren Betrag die Auszahlung gestaffelt vornehmen zu lassen. Dabei gilt es
    auch zu beachten, dass die Steuerbehörde die Auszahlungsbeträge aller Auszahlungen eines Jahres zusammenzählen, Ehepartner (Partner) aufgepasst. Es lohnt sich auf jeden Fall dazu eine Fachperson zu befragen bevor sie sich entscheiden.

 

  1. Wie hoch sind die Einkommenssteuern auf den Rentenbezug?
    Die Einkommenssteuern auf den Bezug der monatlichen Rente sind von Wohnort zu Wohnort unterschiedlich und unterliegen auch der Steuerprogression. Viele Berechnungen
    zeigen, dass die Steuerlast beim Rentenbezug höher sein kann als bei einer Kapitalauszahlung. Informieren sie sich früh genug und detailliert über die Möglichkeiten welche sich in diesem Zusammenhang bieten.

Es gilt zudem zu beachten, dass die Steuerbelastung nicht das einzige Kriterium ist für den Entscheid. Was sind ihre persönlichen Ziele für die Zeit in der Rente? Wie sind ihre Familienverhältnisse etc.

Hier einige Links für weitere allgemeine Informationen, diese ersetzen aber nicht eine Beratung durch eine Fachperson.
Unser Tipp: Lassen sie sich früh genug beraten und überlegen sie gut welche Lösung ihnen entspricht.

https://www.zkb.ch/de/private/vorsorge/wissenswertes/rente-oder-kapital.html

https://www.raiffeisen.ch/rch/de/privatkunden/vorsorge-versicherung/pensionierung/finanzen/kapital-oder-rente.html

https://www.derbund.ch/rente-oder-kapital-eine-frage-der-persoenlichkeit-410421438481

https://www.pkuri.ch/fileadmin/dateien/dokumente/merkblaetter-formulare/Merkblatt_Kapital_anstelle_Rente.pdf

Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag und oder Vollmacht?

Glücklich sein und Heiraten mit 55 plus

“ Für die grosse Liebe ist es nie zu spät!“

Und genau das Gleiche gilt auch für die Hochzeit und für die Ehe. Wer sagt denn schließlich, dass Heiraten nur etwas für junge Menschen wäre? Niemand. Und falls doch, dann hätte er oder sie eben ganz einfach Unrecht. Denn Heiraten ist eine „Sache“ für jedes Alter. Und da die Lebenserwartung in den letzten Jahren und Jahrzehnten so deutlich gestiegen ist, ist das Thema „Heiraten mit 55+“ heute so relevant wie selten (oder nie) zuvor. Immer mehr „ältere Paare“ geben sich das JA-Wort und dürfen sich – zumindest statistisch gesehen – dann noch auf viele glückliche gemeinsame Jahre freuen.

„Ja, ich will!“

Diesen Satz kann man in jedem Alter – und deshalb eben auch mit „55+“ – sagen. Und zwar aus vollstem Herzen und mit tiefster Überzeugung. Denn schließlich hat man mit „55+“ doch wohl genug Lebenserfahrung, um zu wissen, ob man (nun endlich) den oder die „Richtige“ gefunden hat. Und je sicherer man sich mit der Entscheidung für den „Bund fürs Leben“ ist, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass dieser hält und dass es nicht zu einer Scheidung kommt. Dies scheinen auch neuere Statistiken zu belegen. Eine Ehe, die mit „55+“ geschlossen wird, wird – dank der Reife und Lebenserwartung der Partner – bestimmt nicht so schnell in die Brüche gehen und vor dem Scheidungsrichter landen. Und das ist auch gut so!

Eheringe, Brautstrauß und elegante Brautmode

All‘ das gehört auch bei einer Hochzeit im „gesetzteren“ Alter selbstverständlich dazu. Allerdings kann es sein, dass die Eheringe dann etwas schlichter, der Brautstrauß etwas weniger opulent und Kleid und Anzug deutlich dezenter ausfallen. Beim Thema „Heiraten mit 55+“ stellt sich nicht selten auch schon „fast automatisch“ die Frage, ob eine „Hochzeit in Weiß“ noch angemessen ist. Die Antwort darauf ist ganz einfach: „Erlaubt ist, was gefällt!“. Wenn die Braut zum ersten Mal vor dem Traualtar steht und schon immer davon geträumt hat, „ganz in weiß“ zu heiraten, dann sollte sie sich diesen Traum selbstverständlich auch mit „55+“ noch erfüllen „dürfen“. Und wer es schlichter mag – etwa mit einem klassischen Etui-Kleid für die Dame und einem modischen Anzug für den Herrn – der liegt damit natürlich auch genau richtig.

Heiraten mit 55+: Diese Gründe sprechen dafür:

  • Viel Lebenserfahrung sorgt für eine gute Entscheidung
  • So ist man im Alter (finanziell) gut abgesichert und nicht allein
  • Feiern macht in jedem Alter Spaß!

 

Warum sich Hochzeit auch mit 55 noch lohnt (7jahrelaenger.de)

Franziska hat ein Date mit the Circle

„The Circle“ lockt und Franziska kann nicht widerstehen, sie muss einfach mal wieder einkaufen gehen.

Ja das Leben ohne Shopping ist hart, wir alle haben es in den letzten Monaten durchgemacht und Franziska ist besonders auf Entzug.
Zwei goldschwarz glänzende Würfel lassen sie Hoffnung schöpfen, und wirklich die weissbeschuhten, hilfreichen Geister des goldenen Konsumtempels bieten ihr gerne die nötige Hilfe beim Geldausgeben an. Die Auslagen sind verlockend, Spitzendessous schmetterlingsleicht in blassen Farbtönen, Wohnaccessoirs, von der glänzenden Glühbirne mit stromsparendem Ambiente, bis zum geflügelten Deko-Traum, alles ist da.

Jetzt gilt es nur noch klug zu wählen und bei den richtigen Dingen zuzugreifen.

Es müssen nicht die leuchten weissen Sneakers sein oder Luxustextilien, es „bitzeli Schoggi“ lässt die Hormone glücklich tanzen und feuert den Durchhaltewillen der kampferprobten Franziska an.
Woww, es lohnt sich, die grösste Omega-Boutique Europas bietet Emotionen und Erlebnisse. Meilensteine der Firmengeschichte konkurrieren mit dem Naturschauspiel des Americans Cup, Auckland,  in eindrücklichen XXL-Bildern.
Und dann der Höhepunkt, die Begenung mit 007, ihr Blick durch die Schmetterlings-Sonnenbrille hält ihn gebannt fest. Sie glauben mir nicht?
Dann lesen sie doch selbst!

Mit augenzwinkern und ironischen Blitzlichtern voller Humor, ein wundervolles Cyrcle-Date mit dem Reisblog von Franziska.

Circledate – francescaontour Franziska Stadlin

 

Goldenes Lebenszeitalter in der Rente

Die Rente ein goldenes Zeitalter oder toxische Langeweile?

Das Leben als Pensionär oder Pensionärin ist meistens überhaupt nicht so wie man sich das während des Berufslebens vorgestellt hat. Mehrere Studien zeigen, dass die klinischen Depressionen bei Ruheständlern um 40 % höher sind als bei Berufstätigen.

Woran liegt es, dass sich bei vielen Pensionierten die Langeweile breit macht, ihre Gesundheit ihren Seelenfrieden und ihr Haushaltsbudget gefährdet?

Es sind die vielen Veränderungen die uns unglücklich machen. Die Zuständigkeitsbereiche in der Partnerschaft, die Rollenverteilung ist plötzlich neu. Die Ernährung, die Kleidung, der Umgang mit der Zeit die Interessen und Aktivitäten, alles muss neu geregelt werden und neue Routinen sind zu finden.

Schon kleine Veränderungen wirken sich stark auf unsere Gefühlslage aus. Deshalb hier jede Woche ein Tipp wie sich der Ruhestand zu einem Goldenen Lebensabend umwandeln lässt.

 

  1. Einen Tag lang nicht über Probleme beschweren und sich auf die positiven Erlebnisse konzentrieren!

Verena ist unglücklich! Heute ist schon wieder schlechtes Wetter und da hatte sie die geniale Idee für die Enkel einen gesunden Gemüsekuchen zum Nachtessen zuzubereiten. Der Gemüsekuchen hat bei den Enkeln keine Begeisterungsstürme ausgelöst. Dabei hat sie sich so viel Mühe gegeben!
Sie ist extra für das frische Gemüse zum Bio-Bauernhof gelaufen. Natürlich war das Gemüse auch noch ziemlich teuer, und sie kann sich nicht so viel leisten bei ihrer kargen Rente. Was war der Dank für die grosse Mühe? Ein kurzes Dankeschön mit der Bemerkung, dass Gemüsekuchen nicht die Leibspeise der Enkel sei und Verena doch besser beim nächsten Mal einen Apfelkuchen backen solle.
Sie ruft ihre Freundin an und klagt ihr Leid, ihr Mann hört den ganzen Abend die Gemüsekuchengeschichte von A bis Z. Sie ärgert sich so stark, dass sie kaum einen Bissen vom Nachtessen geniessen kann und ihr Magen rebelliert die halbe Nacht. Ihr erster Gedanke am nächsten Morgen gilt dem «ungesunden» Gemüsekuchen und ihre Laune ist im Keller.

Sicherlich kennen sie solche «Unglücklichmacher» aus der eigenen Erfahrung. Eventuell haben sie diese bereits mehrmals erlebt! Sie haben sich «ins Zeug» gelegt und oft voller Enthusiasmus und voller Opferbereitschaft für andere eine Leistung erbracht welche überhaupt nicht geschätzt wurde.

Was ist heute gut gelaufen?

Dabei hätte Verena viel Energie von diesem Tag tanken können. Sie hatte eine Aufgabe und ist trotz des schlechten Wetters an die frische Luft gegangen. Sie sprach beim Gemüsebauern mit einer freundlichen Nachbarin über deren neues Hobby, einem Spanischkurs bei Pro Senectute. Bei diesem Kurs hat ihre Nachbarin ein interessantes Paar kennengelernt und trifft dieses nun einmal pro Woche zum Kaffeeklatsch. Verena wollte schon lange ihre Spanischkenntnisse verbessern um einmal eine längere Reise entlang der Ostküste zu unternehmen. Verena kennt nun den Lieblingskuchen ihrer Enkel und kann ihnen bei einer anderen Gelegenheit damit eine Freude machen. Dieser Tag hätte ihr viel Freude bereiten können, wenn sie nicht alle ihre Energie auf eine kleine negative Bemerkung gerichtet hätte.

Probieren Sie es aus. Es ist gar nicht so einfach. Wie schnell meckert man über Kleinigkeiten und wenn es auch nur das Wetter ist oder die reisserische Schlagzeile der Zeitung.
Es ist unglaublich wie viele negativen Gedanken tagtäglich unser Leben vergiften! Raus mit dem Müll der negativen Erlebnisse und Sorgen, hinein mit dem Positiven und glücklich machendem. Es braucht viel Energie das eigene Bewusstsein aufzuräumen und seinen Kopf von «Unglücklichmachern» rein zu halten, aber es lohnt sich!

Räumen sie diese Woche ihre Gedanken auf und beginnen sie jeden Tag von Neuem damit!

Gutes Gelingen wünscht Erna

Teilen – nicht alles haben wollen! | Adinora

Glücklich in Rente – medienteufel.de

Leben im Alter: Das gute Leben beginnt erst mit dem Renteneintritt | Lausitzer Rundschau (lr-online.de)