Etzelpass – Die Apokalypse beginnt auf dem Etzel

Das Kreuz Jesu als Höllenboten! Entwendet aus der Kapelle bei der Kapelle bei Rapperswil-Hurden.

Der Etzel liegt zwischen dem Zürichsee und Sihlsee und bietet auf seiner Anhöhe einen wunderbaren Blick auf die beiden Seenlandschaften.

Aber das Böse achtet nicht auf wunderschöne Landschaften oder geschichtsträchtige Gotteshäuser. Es lauert im Stillen und schlägt zu wenn es nicht erwartet wird.

War es eine Unachtsamkeit des Sigrists, dass am Eidgenössischen Bettag in der Nähe der Brücke Rapperswil–Hurden eine Kapelle niederbrennt?
Oder war es ein missglückter Vertuschungsversuch für eine Straftat?

In den Trümmern des eingestürzten Dachs findet man die verbrannte Leiche eines Mannes und es fehlt das typisches Kennzeichen des christlichen Glaubens, das Kreuz Jesu!

Valérie Lehmann und das Team der Kantonspolizei Schwyz fühlen die unheimliche Bedrohung auch in anderen Gotteshäusern wachsen. Die Spuren werden immer verworrener und es folgen Taten von unbeschreiblicher Grausamkeit. Es sieht aus als würde die Apokalypse in Schwyz beginnen.

 

Silvia Götschi, geboren 1958, zeichnet eine unheimliche Geschichte um eine der schönst gelegenen Anhöhen der Schweiz. Ihr ist nach „Einsiedeln“
und „Bürgenstock“ wieder ein sehr lesenswertes Werk gelungen. Ihre Kriminalromane finden sich regelmässig auf den Bestsellerlisten.
Eine ereignisreiche, spannend erzählte und vieldeutige Kriminalgeschichte mit Suchtgefahr.

https://www.silvia-goetschi.com/

Mattawald

Etzelpass von Silvia Götschi. Bücher | Orell Füssli (orellfuessli.ch)

Etzelpass – Silvia Götschi – Buch kaufen | Ex Libris

 

Engadiner Herzrasen – es ist wie du denkst!

„Als Massimo Capaul von der Polizeischule ins Engadin kam, um seine erste Stelle anzutreten, bereitete ihm nicht nur die Höhe Kopfschmerzen, sondern auch ein Mordfall.“

Massimo Capaul geniesst die frühen Morgenstunden, wenn der Tag erwacht und die Sonne die Häuser und Landschaften wach küsst und sie in immer helleren Farben erstrahlen lässt.
Sein Leben mit Meta, seiner grossen Liebe, in einem stattlichen aber auch völlig «verluderten» Haus im Engadin könnte so ruhig und genussvoll sein, wenn da nicht……

Ja, Meta, seine dunkelhaarige Sonne aber manchmal auch sein Schatten. Meta kann richtig unheimlich sein, besonders dann, wenn sie alte rätoromanische Weisheiten erzählt: «Las chosas nu sun sco chellas sun, mo sco chinchün tillas vezza.» Die Dinge sind nicht wie sie sind, sondern wie man sie sieht.

Und ja, da ist auch Bernhild, die beherzte Wirtin des Wasserman, einem kleinen Gasthaus im Ort. Die ihr Herz meist an dubiose Herzensbrecher verschenkt und nicht nur ein Auge auf Massimo geworfen hat. In ihrer Jugend war sie Feuer und Flamme für Theoprast Toutsch, einem Vertreter für Landwirtschaftsmaschen, ein Filou der alten Schule.

Und jetzt ist Theoprast Tot, liegt leblos da, in einem Zimmer von Bernhilds kleinem Hotel und sie wird zur Hauptverdächtigen. Massimo fühlt sich verpflichtet Bernhild beizustehen und ist plötzliche in Dinge verstrickt die nicht leicht zu durchschauen sind.

Meta hat den Plot dieses Kriminalromans auf das Treffendste zusammengefasst:
«Die Dinge sind nicht wie sie sind, sondern wie man sie sieht.»

Lesen sie selbst mit viel Vergnügen den Kriminalroman Engadiner Herzrasen von Gian Maria Calonder.

https://kampaverlag.ch/gian-maria-calonder/

https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/gian-maria-calonder/engadiner-herzrasen/id/9783311120391?gclid=EAIaIQobChMIlIbJ-9-c9AIVnxoGAB22JAVMEAQYAiABEgJTK_D_BwE&gclsrc=aw.ds

https://www.reihenfolge.info/krimi-thriller

 

Klausjäger – ein Krimi mit urtümlichem Brauchtum

 

Bretonisches Leuchten

«La vie en rose » an der Bretonischen Küste im Hochsommer.  Für Commissaire Georges Dupin die Hölle auf Erden.

Heute war er schon gefühlte 100mal im Meer schwimmen und das Badetuch paniert ihn regelmässig mit Sand. Sand überall an seinem Körper, an den unmöglichsten Körperstellen scheuert und beisst es. Strandurlaub, süsses Nichtstun an einem der schönsten Orte der Welt, für Dupin ein Ding der Unmöglichkeit und eher Stress als Erholung. Die Rosa Granitküste mit herrlichen Felsformationen in allen vorstellbaren und unvorstellbaren Rosa-Farbtönen. Das klare leuchtend türkise Meer, die herrlich kühlenden Brise und die Schattenverläufe der Wolken am Horizont. Commissaire Dupin langweilt sich unendlich.

Ein wenig Abwechslung bietet beim Nachtessen im Hotel das sich andauernd streitende Ehepaar von sehr unterschiedlichem Alter. Sie eine Blondine von jungen Jahren und er ein alternder Bauunternehmer. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse, eine Politikerin wird lebensgefährlich verletzt, eine tote Frau wird gefunden, die Bauern streiken und……

Aber halt Dupin ist hier in den Ferien und hat damit gar nichts zu tun…..

Bretonisches Leuchten ist der 6. Fall des Commissaire Dupin und besonders in diesem Sommer, bei den hohen Temperaturen hier, sehr empfehlenswert.

Während der Lektüre lag oft ein wissendes Schmunzeln auf meinen Lippen und die Lachfältchen vertieften sich in meinem Gesicht. Ein Kriminalroman mit viel Humor und dem typischen Sommer-Ferien-Gefühl. Lassen sie sich überraschen von einem Georges Dupin in einer besonderen Situation.

«Jean-Luc Bannalec ist der Künstlername von Jörg Bong; er ist in Frankfurt am Main und im südlichen Finistère zu Hause. Die ersten acht Bände der Krimireihe mit Kommissar Dupin wurden für das Fernsehen verfilmt, die Handlungen der Filme sind aber nicht in allen Belangen identisch mit dem Roman.»

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Die Gabe

Wenn Frauen das starke Geschlecht wären?  Wäre die Welt dann besser?

Werden dann Frauen und Männer überall sozial gleichberechtigt leben? Ohne ein stärkeres Geschlecht welches das schwächere Geschlecht unterdrückt?

Der satirische Science-Fiction-Roman „Die Gabe“ der Londoner Autorin Naomi Alderman kehrt die Realität um. Er erzählt von einer Welt, in der Frauen diejenigen sind, deren Kraft gefürchtet wird. Und er erzählt, wie diese Umkehr der physischen Machtverhältnisse die Gesellschaft grundlegend verändert.

«Auf die Frage, worin sich die Lebensrealitäten von Männern und Frauen unterscheiden, soll die Schriftstellerin Margaret Atwood einmal gesagt haben: „Männer haben Angst, dass Frauen über sie lachen. Frauen haben Angst, dass Männer sie umbringen.“ Die Tatsache, dass ein durchschnittlicher Mann immer stärker ist als eine durchschnittliche Frau, lässt Mädchen überall auf der Welt mit Warnungen im Ohr aufwachsen, die ihr Leben lang nachhallen: Geh im Dunkeln nicht allein nach Hause. Fahr lieber nicht per Anhalter. Kauf dir ein K.O.-Spray, nur zur Vorsicht.»

Naomi Alderman: Die Gabe. Roman. Aus dem Englischen von Sabine Thiele. Wilhelm Heyne Verlag, München 2018. 464 Seiten, 16,99 Euro.

Muss es immer ein stärkeres Geschlecht geben, ober gibt es eine gleichberechtige Zukunft?

Die Antwort auf diese Frage findet sich nicht im Roman, trotzdem ist er lesenswert, besonders wenn sie sich Gedanken darüber machen wie die Welt aussehen könnte, wenn die Geschlechterrollen «auf dem Kopf stehen». Erna

 

https://www.fluter.de/feministischer-science-fiction-fantasy-roman-naomi-alderman-die-gabe

 

https://www.srf.ch/kultur/literatur/die-gabe-von-naomi-alderman-dystopie-der-stunde-wenn-frauen-die-macht-ergreifen

 

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/rubrikartikel/ID62295332.html%3FProvID%3D10917735?ProvID=10917736&gclid=EAIaIQobChMIiJKXrYPH6AIVxsmyCh3krQvEEAAYASAAEgKUdvD_BwE

 

https://www.sueddeutsche.de/kultur/science-fiction-die-macht-des-schmerzes-1.3972290

 

https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/naomi-alderman/die-gabe/id/9783453319110

 

 

Mama Tandoori

Was tun in der Isolation durch Covid-19?
Siebter Tipp,  lesen!

Zu meinem Geburtstag habe ich mir Bücher gewünscht. Dies kommt mir jetzt zugute, denn ich habe nun sechs neue Bücher in gedruckter Form welche ich lese und lesen werde. Ein Buch in den Händen zu halten, darin zu blättern und die Druckerschwärze zu riechen ist nebst dem visuellen ein haptisches und olfaktorisches Erlebnis.

Heute also ein kurzer Bericht über Mama Tandoori, eines der Bücher die ich in den letzten Tagen gelesen habe.

In seinem autobiografisch gefärbten Roman erzählt Ernest van der Kwast hauptsächlich von seiner indischen Mutter und sehr wenig von seinem niederländischen Vater. Mir scheint die Mutter etwas zu stark überzeichnet als gefürchtete Tyrannin welche den Vater mit dem Nudelholz traktierte und mit Schuhen bewarf. Eine Frau von übernatürlichem Standesdünkel feurigem Temperament und eisernem Willen.

So gesehen ist der Titel des Buches von Ernes van der Kwast sehr gut gewählt.

Der beschriebene Charakter seiner Mutter erinnert stark an ein traditionelles Gericht, Chicken Tandoori. Ein Poulet welches mit der traditionellen Gewürzmischung Garam Masala zubereitet wird. Dabei werden mehrere Gewürze zusammengemischt, die, nach der ayurvedischen Heilkunde, den Körper erhitzen.

Der erste Biss ist feurig scharf und kann dem Geniesser Tränen in die Augen treiben. Erst nach einiger Zeit sind die Geschmacksknospen fähig die feinen Aromen des Pfeffers, die Süsse des Fenchels oder die Extravaganz des Kardamoms zu schmecken.

Mama Tandoori hat mir auf den ersten Seiten nicht gefallen. Zu fremdartig war der Stil, zu überzeichnet die Schilderung des Familienlebens. Erst nach mehreren Seiten haben sich mir die Feinheiten der Charaktere, die Tiefgründigkeit der Gefühle und der Bande innerhalb dieser Familie gezeigt.

Wenn sie einen neuen Lesegeschmack testen möchten kann ich Ihnen Mama Tandoori empfehlen. Ansonsten, die literarische Auswahl ist gross!

Wählen Sie gedruckte Bücher, lesen sie spannende Bücher im Reader am PC, auf dem Tablet oder im Natel. Der Möglichkeiten sind unendlich viele!

Viel Lesevergnügen wünscht Erna