Harry Potter besucht das Hallenstation Zürich

 

Am 24. Januar 2020 zaubert Harry Potter auf der Filleinwand im Hallenstation Zürich, zauberhaft begleitet vom erstklassigen 21st Century Orchestra & Chorus.

Die „Harry Potter Film Concert Series“ kehrt mit Harry Potter and the Chamber of Secrets – in Concert, dem zweiten Teil der Harry-Potter-Saga, zurück. Das groß besetzte 21st Century Orchestra & Chorus werden am 24. Januar 2020 im Hallenstadion Zürich erstmals John Williams‘ unvergessliche Filmmusik von Harry Potter and the Chamber of Secrets aufführen, während der komplette Film in brillanter HD-Bildqualität auf einer Großbildleinwand gezeigt wird.

CineConcerts und Warner Bros. Consumer Products präsentierten 2016 mit der „Harry Potter Film Concert Series“ eine neue globale Konzerttournee, die die Harry-Potter-Filme auf einzigartige Weise präsentiert. Seit der Weltpremiere vom ersten Teil, Harry Potter and the Philosopher’s Stone– in Concert, im Juni 2016 hat die „Harry Potter Film Concert Series“, ein weiteres magisches Erlebnis aus J.K. Rowlings Zauberwelt, über eine Million Zuschauer in ihren Bann gezogen. Für 2019 sind über 1000 Aufführungen in mehr als 48 Ländern geplant.

In Harry Potter and the Chamber of Secrets erlebt man fliegende Autos und gemeingefährliche Bäume – gleich zu Beginn seines zweiten Schuljahres stattet ein mysteriöser Hauself Harry einen Besuch ab und warnt vor den zukünftigen Bedrohungen, die ihn in der Welt der Zauberer erwarten. Während dieses Schuljahrs in Hogwarts sprechen die Spinnen, Briefe erteilen Standpauken und durch Harrys ungewöhnliches Talent, mit Schlangen sprechen zu können, wenden sich sogar seine Freunde zweifelnd von ihm ab. Es ist ein Jahr voller Abenteuer und Gefahren, vom Duellierclub bis hin zu besessenen Klatschern und einer blutverschmierten Schrift auf einer Wand, die verkündet: „Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet.“ Harry, Ron und Hermine brauchen ihren ganzen Mut und all ihre magischen Fähigkeiten, um Hogwarts zu retten.

John Williams‘ verzaubernde und einzigarte Musik, die mit ihren wunderschönen, schwebenden Motiven Harry Potters Reise auf seinen magischen Abenteuern begleitet, wurde in kürzester Zeit zu einem Klassiker der Filmmusik und erhielt eine Grammy-Nominierung.

Die Filmkonzertserie wurde von CineConcerts in Partnerschaft mit Warner Bros. Consumer Products kreiert. Ihr Schöpfer und Produzent Justin Freer erklärt: „Die Harry-Potter-Filmreihe ist ein einmaliges kulturelles Phänomen, das unentwegt Millionen von Fans auf der ganzen Welt in seinen Bann zieht. Mit großer Freude haben wir erstmalig die Möglichkeit präsentiert, diese preisgekrönten Filmmusiken von einem Orchester live gespielt erleben zu können, während dazu die beliebten Filme auf einer Großbildleinwand gezeigt werden. Es bleibt ein unvergessliches Erlebnis.“

Brady Beaubien von CineConcerts, ebenfalls Produzent der „Harry Potter Film Concert Series“, fügt hinzu: „Auf der ganzen Welt steht der Name Harry Potter für Begeisterung. Indem wir diese unglaubliche Musik mit dem kompletten Film aufführen, hoffen wir, dass die Zuschauer die Rückkehr in diese magische Welt und zu all den vielen wunderbaren Figuren erneut genießen werden.“

Warner Bros. Consumer Products, ein Unternehmen der Warner Bros. Entertainment, ist eine der führenden Lizensierungs- und Merchandising-Organisationen der Welt. CineConcerts gehört zu den führenden Produzenten von zu visuellen Medien aufgeführter Live-Musik. Gegründet von Produzent und Dirigent Justin Freer und Produzent und Autor Brady Beaubien hat das Unternehmen weltweit Millionen von Menschen mit bahnbrechenden Konzertereignissen begeistert. Zu den bisherigen und aktuellen Konzerterlebnissen zählen die „Harry Potter Film Concert Series“, Gladiator, Der Pate, It’s a Wonderful Life in Concert, DreamWorks Animation In Concert, Star Trek: The Ultimate Voyage 50th Anniversary Concert Tour, Breakfast at Tiffany’s, Rudy in Concert und A Christmas Dream Live. Marcel

Showinfos:

HARRY POTTER AND THE CHAMBER OF SECRETS™ – IN CONCERT

 Vorstellung:                     Hallenstadion Zürich, 24. Januar 2020, 19.30 Uhr

Ticketpreise:                      zwischen CHF 58 und CHF 118

Dauer:                                   ca. 3 Stunden 10 Minuten (inkl. Pause)

Vorverkauf CH:               www.ticketcorner.ch, Ticketcorner 0900 800 800 (CHF 1.19/Min)  sowie übliche Vorverkaufsstellen

Vorverkauf DE:             Eventim 01806 570070 (EUR 0.20/Anruf, Mobilfunkpreis max. EUR 0.60/Anruf) sowie www.eventim.de

Weitere Informationen

www.musical.ch/harrypotter

Bild: ©Frank Embacher

Wie lange darf man ein gutes neues Jahr wünschen?

Am 6. Januar geht es dem Christbaum an den Stern. Spätestens an diesem Tag wird er seiner glänzenden Kugeln beraubt.

Der schmückende Tand fristet sein Leben ab sofort im hintersten Plätzchen des Estrichs, sorgsam verpackt in umweltschonenden Schachteln. Der staubtrockene Adventskranz findet seine neue Bestimmung als Gründünger und der nackte Tannenbaum wird mit Schwung aus dem Fenster geworfen. Nun die ersten Tulpen in die Vase gestellt. Fertig Weihnachten!

Gut, die Wohnung ist auf Frühling eingestellt, aber wie ist es eigentlich mit den Glückwünschen zum neuen Jahr? Wie lange darf ich meinen Mitmenschen die besten Wünsche für das Leben mit dem neugeborenen Jahr entbieten? Gibt es eine Etikette-Regel dafür?

Meine Recherchen in der einschlägigen Literatur und im Internet haben nicht zu einer eindeutigen Antwort geführt.

Während der ersten Woche des neuen Jahres ist es auf jeden Fall erlaubt, raten einige Experten. Andere finden es höchstens bis zum Dreikönigstag angebracht und dann herrscht noch die Meinung, dass es bis Mitte Januar auf jeden Fall passtend ist allen, erstmalig im neuen Jahr  angetroffenen Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen die besten Wünsche zu entbieten.

Ich finde, es ist nie zu spät die Neujahrswünsche im Reiseblog von Franziska zu lesen. Die erheiternden, aber auch ernsten und tiefsinnigen Worte, begleitet von leuchtend farbigen Bildern und liebevollen Wünschen sind ein Seelenbalsam und hellen unser nebelgedrücktes Gemüt auf! Noch weit in die nächsten Tage hinein!

Deshalb, auf zum Jahresbeginn in Franziskas Wunschgarten!

https://www.francescaontour.ch/2019/12/31/im-wunschgarten/

“Chlauseslä” – Völkerverbindendes Brauchtum im Ägerital

«Chlauseslä» ist mehr als ein Innerschweizer Brauch, das «Clauseslä» im  Ägerital verbindet dort die Alteingesessenen und die neu zugezogenen Menschen aus der ganzen Welt.

Als Kinder pflegten wir jeweils den Brauch des «Chlauseslä» am Nachmittag des 5. Dezembers.
Am Tag vor St. Nikolaus gingen wir von Haus zu Haus mit einem «Chlausesel» oder einer Kuhglocke ausgerüstet lärmten wir so laut wie möglich vor den Türen der Dorfbewohner. Unser «Holi, holi, hüüü, de Claus isch doo» lockte die Menschen ans Fenster und an die Türe. Wir erhielten «Zältli» «Büürli» «Mandarinen» oder einen Batzen in das Maul vom «Chlausesel». Mit der Hilfe unserer Väter bastelten wir jeweils einen möglichst eindrücklichen und schönen Eselskopf mit einem beweglichen Unterkiefer welcher am oberen Ende einer langen Stange befestigt wurde. Teilweise wurden die «Chlausesel» über Generationen weitergegeben. In der Aporheke erhielten wir jeweils Süssholz, eine besonders beliebte und exotische Süssigkeit für uns.

Am Abend waren dann die Erwachsenen in «Rotten» unterwegs. Begleitet vom uhrigen Ton der Kuhhörner, dem «Chlepfen» der «Geislächlepfer» und dem hühnerhaut erzeugendem Ton der «Triichlä» ziehen der Samichlaus, die Schmutzli und seine Begleiter von Haus zu Haus und präsentieren ihre prächtig leuchtenden «Iffälä».

Dieser Brauch hat vermutlich seinen Ursprung in der germanischen «Wilden Jagd» wo man versuchte die bösen Geister des Winters mit möglichst grossem Lärm zu vertreiben. Im 12. Jahrhundert wandelte sich dann die Jagd in eine Verehrung des Sankt Nikolaus. Eine laute Verehrung, aber eine herrliche Zeit der Verbundenheit für Jung und Alt.

Und dann war da noch diese Geschichte vor einigen Jahren im Ägerital. Einige Bewohner welche aus anderen Ländern der Welt ins Ägerital gezogen waren, beschwerten sich über die Geiseln chläpfenden Kinder und Erwachsenen auf der Strasse, welche schon Tage vor dem grossen Auftritt übten. Was passierte? Die Geiselchläpfer luden die ausländischen Zuzüger ein dieses Brauchtum kennen zu lernen und mit ihnen zusammen den besonderen Tag zu begehen. Und was vermuten Sie? Wer gehört jetzt wohl zu den begeistertsten “Chlauseslärn” im Dorf?

Der Brauch des Chlausjagen wird immer mehr gepflegt und ist in verschieden starken Ausprägungen im Kanton Zug und anderen Innerschweizer Kantonen heimisch. Ich selbst kenne es nur von Unterägeri und Oberägeri und freue mich jedes Jahr wieder auf diese urige Zeit.

Mehr Informationen finden Sie auf den unten angefügten Links.

Empfehlenswert ist auch die kleine Ausstellung im Museum der Burg Zug zum Brauchtum des «Chlauseslä».

https://www.burgzug.ch/page/de/museum/geschichte

https://www.chlauseslae.ch/chlauseslae-am-abend.html

https://www.chlauseslae.ch/glossary.html

Chlauseslä

http://www.oberaegeri.ch/dl.php/de/54745b1616b4d/oberaegeri.ch_Layout_17.11.014.pdf

«Mit Geisselknall und Glockenschall – Chlauseslä in Oberägeri»

 

Übrigens: Als ich vor vielen Jahren in Budapest im Völkerkundlichen Museum war, sah ich dort Bilder von Kindern mit selbst gebastelten «Chlauseslä» auf einer Stange, es scheint sich auch dort um einen ähnlichen Brauch zu handeln wie in der Innerschweiz. Leider konnte ich aber keine Details herausfinden. Eventuell kennen sie, liebe Leserschaft diesen ungarischen Brauch genauer?

Der Besuch der alten Dame spielt 2020 in Tecklenburg

 

 


Die dritte Eigenproduktion der Thunerseespiele, das Musical Der Besuch der alten Dame, feiert im Juli 2020 Deutsche Erstaufführung bei den Freilichtspielen Tecklenburg.

Nach der Weltpremiere 2013 auf der Thuner Seebühne folgten die Uraufführung der Theaterfassung bei den Vereinigten Bühnen Wien sowie Spielserien in Japan.

Das Musical Der Besuch der alten Dame basiert auf dem gleichnamigen Theater-Welterfolg von Friedrich Dürrenmatt und wurde 2013 vom internationalen Autorenteam Moritz Schneider & Michael Reed (Musik), Wolfgang Hofer (Liedtexte), Christian Struppeck (Buch & Kreative Entwicklung) im Auftrag des Heimatlandverlags für die Thunerseespiele entwickelt. Nach der Uraufführung der Open-Air-Fassung in Thun sowie die der Theaterfassung bei den Vereinigten Bühnen Wien wurde das Stück sogar in Japan nachgespielt. Nun haben sich die Freilichtspiele Tecklenburg die Aufführungsrechte für den Sommer 2020 gesichert. Somit wird die für die Musicalbühne adaptierte Fassung der Tragikomödie voraussichtlich am 24. Juli 2020 ihre Deutschlandpremiere erleben.

Seit 1924 finden Sommerspiele auf der Burgruine von Tecklenburg im westfälischen Münsterland statt. Die grösste deutsche Freilichtbühne für Musiktheater hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Mekka der deutschen Musical-Szene entwickelt und zieht pro Saison rund 100‘000 Zuschauer an.

Markus Dinhobl, ausführender Produzent der Thunerseespiele, freut sich über den Export: „Nach unseren überwältigenden Musical-Uraufführungen Dällebach Kari 2010 und Gotthelf 2011 wählten wir für unser drittes Auftragswerk 2013 einen Stoff, der neben Schweizer Lokalkolorit auch einen enormen internationalen Bekanntheitsgrad vorweisen kann. So konnte dieser Musicalthriller nicht nur in Thun, sondern auch in Wien und Japan Erfolge feiern. Nach diesen Indoor-Stationen freut es uns natürlich besonders, dass die Dame nun in Tecklenburg wieder open air inszeniert wird.“

Christian Struppeck, Autor, Verantwortlicher für die kreative Entwicklung sowie Intendant der Vereinigten Bühnen Wien: „Mit Der Besuch der alten Dame – Das Musical wurde aus einem Stück Weltliteratur ein opulenter Musicalthriller geschaffen. Dürrenmatts Stoff ist aktueller denn je! Ich freue mich sehr, dass dieses besondere Stück nach Spielserien in Thun, Wien und Japan nun bald seine deutsche Erstaufführung feiern wird.“

Co-Komponist Moritz Schneider: „Mit den bewährten Kräften vom Musical Dällebach Kari haben wir uns 2013 an Dürrenmatt herangewagt. Mein zweites Auftragswerk für die Thunerseespiele, eine spannende, fruchtbare Arbeit und ein Herzensprojekt für mich und meinen Co-Komponisten Michael Reed. Das Stück ist spannungsreich, opulent, tragisch und witzig zugleich. Ich freue mich riesig, dass man es demnächst wieder auf der Bühne erleben kann und bin gespannt auf die Umsetzung in der Burgruine von Tecklenburg.“